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Stuffen führend zu der Offenbarung der göttlichen Liebe
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Posted: Fri Feb 23, 2018 4:52 pm    Post subject: Ads

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anadi
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Joined: 18 Dec 2006
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PostPosted: Thu Jan 04, 2018 6:02 pm    Post subject: Reply with quote

3.43.2 Șravanam - Zuhören

Erste Stufe von Raganuga Bhakti Praxis ist Sravan Dasha
wie auch Srila Bhaktivinod Thakur in seinem Buch Jaiva Dharma erörtert:

Vijaya: Diejenige, denen der Transzendentale Herr gleichgültig ist (bahirmukha-daśā), hören auch gelegentlich Erzählungen über Krishna - kṛṣṇa-kathā. Was für Zuhören - śravaṇa ist es?
Gosvāmī: Es gibt einen großen Unterschied zwischen śravaṇa von kṛṣṇa kathā von einer welchem Krishna gleichgültig ist (bahirmukha-daśā) und śravaṇa in dem Zustand wenn man Krishna Dienste darbringen möchte (antarmukha-daśā).

Das Zuhören - śravaṇa derjenigen in der äußerlichen Bewusstsein - bahirmukha (interessiert an dieser Welt) geschieht nicht aus ihren eigenen Wunsch, nicht aufgrund ihrer Transzendentalen Vertrauen - śraddhā. So ein Zuhören - śravaṇa erzeugt spirituelles Glück, welches zu Bhakti führt (bhakty-unmukhī sukṛti), und zwar, wenn dies über viele Leben angesammelt wird, wird es die Quelle für Transzendentales Vertrauen - śraddhā. Auf dieser Ebene, wenn das Transzendentale Vertrauen erweckt wurde, wird das Zuhören von kṛṣṇa-kathā von den Lippen einer spirituell verwirklichten Persönlichkeit śravaṇa-daśā genannt.

Es gibt zwei Arten von śravaṇa-daśā.
Das erste ist unsystematisches oder unregelmäßiges Zuhören (krama-hīna-śravaṇa-daśā),
und das zweite ist systematisches oder regelmäßiges Zuhören (krama-śuddha-śravaṇa-daśā).

Vijaya: Was ist krama-hīna-śravaṇa-daśā?
Gosvāmī: Krama-hīna-śravaṇa-daśā ist das Zuhören von kṛṣṇa-līlā mit unentschlossener Intelligenz und als Ergebnis erlaubt dieses śravaṇa einer nicht, die Beziehungen zwischen den verschiedenen Spielen Krishnas zu verwirklichen und somit rasa wird in seinem Herzen nicht erweckt.

Vijaya: Erkläre bitte krama-śuddha-śravaṇa-daśā.

Gosvāmī: Rasa wird in dem Herzen erweckt, wenn kṛṣṇa-līlā
methodisch oder in einer ordnungsmäßigen Reihenfolge und
mit entschlossener Intelligenz gehört wird.
Wenn einer, aṣṭa-kālīya-nitya-līlā (ewige achtfache Spiele)
getrennt von naimittika-līlās (gelegentliche Spiele Krishnas wie seine göttliche Geburt) zuhört,
dann ist dieses śravaṇa - krama-śuddha.
Nur diese Art von krama-śuddha śravaṇa ist auf dem Bhajan (Meditations)-Pfad wünschenswert.

Wenn man kṛṣṇa-līlā in der krama-śuddha Art und Weise zuhört, wird die Süße und der Charm der Spiele allmählich offenbart, und die Neigung rāgānugā-bhajan auszuführen erscheint im Herzen des Zuhörers.
Zu der Zeit wird er denken, “Aho! Subal hat so ein wunderschönes sakhya-bhāv für Kṛṣṇa. Ich werde auch liebevollen Dienst, wie er in sakhya-rasa, für Kṛṣṇa ausführen.” Diese Art starke Affinität wird lobha (Gier) genannt.

Das Ausführen von so einem kṛṣṇa-bhajan mit solches lobha, die süßen bhāvas der Bewohner Vrindavans (vraja-vāsīs) folgende, wird rāgānugā bhakti genannt.

Ich habe das Beispiel mit sakhya-rasa (die Transzendentale Beziehung der Freundschaft) angegeben, aber rāgānugā-bhakti kann in allen vier Arten von Rasa ausgeführt werden , angefangen mit dāsya (Dienerschaft). Durch die Gnade von meiner Prāṇeśvara Śrī Nimānanda, hast du eine natürliche Neigung für śṛìgāra-rasa (transzendentale außereheliche amouröse Liebesbeziehung) . Weil du über die außergewöhnliche Liebe und Dienste der vraja-gopīs (Kuhhirtinen von Vrindavan) für Kṛṣṇa gehört hast, erschien in deinem Herzen, die Gier solcher Dienst aus Liebe (premamayi-sevā) für Kṛṣṇa auszuführen und genau jene Gier verleiht dir den Pfad solches Transzendentale Dienstes - aprākṛṭa-sevā zu erreichen.

In Wirklichkeit, das einzige śravaṇa-daśā des raganunga Bhakti Praxis ist das vertrauliche Gespräch zwischen Guru und Schüler.

Vijaya: Wann ist śravaṇa-daśā vervollständigt?
Gosvāmī: Wenn einer die Ewigkeit von kṛṣṇa-līlā verwirklicht. Weil Kṛṣṇa-līlā höchst rein und transzendental ist, bezaubert es vollständig den Geist und das Herz. Einer wird durch heftigen Ungeduld gequält, in den vertraulichen Spielen Krishnas einzutreten und daran Teil zu nehmen. Śrī Gurudeva beschreibt dem Schüler - śiṣya die Elf Eigenschaften seines spirituellen Körpers - ekādaśa-bhāvas, womit man in den vertraulichen transzendentalen Spielen eintreten kann.

Śravaṇa-daśā kann als vervollständigt angesehen werden, wenn der Geist des Schülers mit der Süße der Spielen durchtränkt wird. Zu jener Zeit ist der Schüler von der heftigen Begierde gequält und erreicht die Stufe von varaṇa-daśā (das Akzeptieren von Siddha-Pranali-Einweihung oder ekādaśa-bhāvas die der Guru dem Schüler offenbart).

Vijaya: Prabhu, erzähle mir über varaṇ-daśā.
Gosvämi: Wen die Anhaftung des Herzens an die Spiele Krishnas durch die Handschellen der elf Eigenschaften des spirituellen Körpers – ekādaśa-bhāvas – welche ich dir vorher erwähnt habe, gekettet wird, ist der Schüler überwältigt und fällt an der Füßen von Gurudev, und weint unaufhörlich. Zu der Zeit manifestiert sich Gurudeva als eine sakhi (Freundin Radhas), und der Schüler als ihre Gefährtin.
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anadi
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PostPosted: Fri Jan 05, 2018 8:47 pm    Post subject: Reply with quote

3.43.3 Șravanam – das Zuhören

Bei einem aufmerksamen Studium des vorigen Textes von Jaiva Dharma, man kann verstehen, dass gemäß Bhaktivinod, je nach erreichter Qualifikation, zwei Arten von Shravan gibt.

Wenn Raganunga Sadhaka erreicht Geschmack (ruci) für Krishna lila,
wird er Krishna lila (über die Spiele Krishnas) vom Guru in einer regelmäßigen Art und Weise - krama-śuddha-śravaṇa-daśā hören.

Wenn Raganunga Sadhaka erreicht Gier (lobha) um in einer bestimmten Liebesbeziehung mit Krishna in Seinem lila einzutreten,
wird der Sadhaka von Guru über Krishna lila hören
aber nur in Beziehung zu seinem eigenen ekādaśa-bhāvas (die spirituellen Eigenschaften seinem spirituellen Körper, welche der Guru bei der Siddha-Pranali Einweihung dem Schüler offenbart hat).
Das wird in Harinam-Cintamani (HNC) von Bhaktivinod Thakur bestätigt:

Zuerst soll der Sprecher ein höchst reiner Genießer der Geschmäcker spiritueller Liebe sein -nijāpekṣā śreṣṭha śuddha-bhāvuka ye jana /
Der Guru auf dem Weg von Bhava ist eine spirituell verwirklichte Person - bhāva-mārge gurudeva sei mahājana // HNC_15.61 //

Von seinem Mund sollte man über die Wahrheitsprinzipien bezüglich Bhava hören - tāṅhāra śrī mukhe śravaṇa bhāva-tattvera /
Dies wird die erste Stufe (von raganuga bhakti) - śravaṇa-daśā - genannt ha-ile śravaṇa-daśā haya prakaṭana // HNC_15.62 //

bhāva-tattva

Es gibt zwei Arten der Wahrheitsprinzipien bezüglich Bhava - bhāva-tattva dvi-prakāra karaha vicāra /
Die Elf Eigenschaften des eigenen spirituellen Körpers und die andere beinhaltet die Spiele Krishnas - nija ekādaśa bhāva kṛṣṇa-līlā āra // HNC_15.63 //

Somit bestätigt Bhaktivinod Thakur in Harinam Cintamani dass:
• sowohl die Elf Eigenschaften des eigenen spirituellen Körpers
• wie auch die Spiele Krishnas (in Vrindavan)
gehört werden sollen und das soll von
1. Einem Guru, (es geschieht nicht einfach durch das Chanten des Heiligen Namen wie manche Gurus heutzutage behaupten)
2. Jener Guru sollte direkter Zugang zu Krishna Lila haben – er sollte ein Mahajana sein.

Dieser Guru ist derjenige welcher die Elf Eigenschaften des eigenen spirituellen Körpers des
Sadakas (Praktikant) offenbart
und nach Beratung mit seinem Schüler gibt ihm die zweite Einweihung -Siddha-pranali – bei der diese Elf Eigenschaften des eigenen spirituellen Körpers offenbart werden.
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