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Beweise

 
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Posted: Fri Feb 23, 2018 5:00 pm    Post subject: Ads

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anadi
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Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4719
Location: Germany

PostPosted: Sat Sep 30, 2017 11:19 pm    Post subject: Beweise Reply with quote

Beweis - Definition

Die Definition des Begriffes Beweis gemäß dem Spirituellen Wissen ist folgendes:

PramAtA yenArthaM pramiNoti tad eva pramANam. (Harward-Kyoto transliteration)

"Das Mittel, welche die Authentizität eines Objektes bestimmt, heißt Beweis."

yadyapi pratyakSAnumAna-zabdArSopamANArthApatty-abhAva-sambhavaitihya-ceSTAkhyAni
daza pramANAni viditAni, tathApi bhrama-pramAda-vipralipsA-karaNApATava-doSa-rahita-vacanAtmakaH zabda eva mUla-pramANam


"Allgemein, gibt es 10 Arten von Beweise, und zwar
pratyakSa, anumAna, zabda, ArSa, upamAna,
arthApatti, abhAva, sambhava, aitihya, und ceSTA."
1.PratyakSa: das was mit den fünf Sinnesorgane und dem Geist wahrgenommen wird.
Diese Art von Beweise sind nicht verlässlich, weil sie von vier Arten von Fehler, die eine bedingte Seele vorweist, begleitet werden:
1.bhram (Illusion),
2.pramAd (Verwirrung),
3.vipralipsA (Neigung zu betrügen) und
4.karaNApATava (fehlerhafte Sinnen).
Die Wirklichkeit eines Objektes kann nicht durch pratyakSa bestimmt werden. Transzendentale Realitäten, welche jenseits der materiellen Sinnen sind, können nicht durch pratyaksha bewiesen werden.

2.AnumAna: Gemäß nyAya-zAstras - Logik, sind Beweise die von unseren gewöhnlichen Beobachtungen abgeleitet werden.
Beispiel: girir vahnimAn dhUmAt, “Ich sehe Rauch auf dem Berg, ich leite ab es gibt auch Feuer.” Die Schlussfolgerung kann aber auch falsch sein; das Feuer kann schon lange gelöscht sein. Auch AnumAna ist nicht zuverlässig.

3Arsha: Die Aussagen der Seeher (Rishis) aufgrund ihrer verschiedenen Praktiken hervorrufen verschiedene Erfahrungen und Wahrnehmungen der Realitäten. Deswegen auch Arsha ist nicht gänzlich zuverlässig.

4.UpamAna: Bestimmung der Eigenschaften eines Gegenstandes aufgrund des Vergleiches mit einem ähnlichen Gegenstand. Wenn man sagt, “Lotos-ähnliche Gesicht”, man kann immer noch nicht wissen, wie das Gesicht war, wenn man ein Lotos sieht.
Deswegen ist auch upamana unvollkommen.

5.ArthApatti: “gesunder Menschenverstand” wie zum Beispiel benutzt wird um Mutmaßungen über dem Grund einer Gegebenheit festzustellen. Beispiel: Ein gesunder Mensch wurde nicht gesehen während des Tages, dass er ißt oder trinkt. Nach “gesunder Menschenverstand” soll er Nachts essen. Aufgrund bestimmte Yoga-Techniken oder aufgrund des Segens eines Halbgottes braucht er überhaupt nicht essen.
Somit ist auch arthapatti nicht zuverlässig

6.AbhAva: Das Nichtbegreifen, dass ein unwahrnehmbarer/unbekannter Gegenstand existieren kann.
Beispiel, ein Person steht an einer Seite einer Wand und kann ein Gefäß auf der anderen Seite nicht sehen. Somit ist auch AbhAva nicht zuverlässig

7.Sambhava: Das Verständnis, dass untergeordnete Elemente, Teil in einem größeren größeren Element sind.
Beispiel: Ein Hundert existiert in ein Tausend.
AbhAva und sambhava können niemals die Absolute Wahrheit erkunden, solange sie jenseits jeglicher materiellen Konzepte sich befindet.

8.Aitihya: die Tradition, oder die Bräche, die niemand weiß von wem oder wann sie eingeleitet wurden. Sie sind keine Beweise für die Wahrheit.

9.CeshTA: Wissen über ein Objekt or die Anzahl de Objekte, erkannt über gehobene Finger oder andere körperliche Gebärde.
Aitihya und ceSTA sind keine Beweise für spirituelle Themen.

10.Shabda: shAstras (offenbarte Schriften), shabda (spirituelle Klang), sind apauruSeya; sie haben kein weltliche Ursprung. Es ist auch als Apta-vAkya, oder absolut genaue verbale Autorität. Apaurusheya bedeutet manifestiert vom Transzendentalen Herrn, allwissend, allmächtig, Glückverheißend, und allbarmherzig.
Somit ist der Beweis shabda frei von alle anderen Fehler, die bei der anderen Arten von Beweisen erwähnt wurden.

Über die Vier Arten von Klänge kannst hier lesen

shabda-artha-brahman
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Die 4 Klangsebenen

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Gruß anadi
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