Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch
Gaudiya Vaishanvism - Parakya Bhava
 
 FAQFAQ   SearchSearch   MemberlistMemberlist   UsergroupsUsergroups   RegisterRegister 
 ProfileProfile   Log in to check your private messagesLog in to check your private messages   Log inLog in 

Srimad Bhagavatam Canto 10.13 - Krisna lila

 
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch-- Bhakti-philosophysche Prinzipien
View previous topic :: View next topic  
Author Message
Ads






Posted: Mon Dec 18, 2017 3:41 pm    Post subject: Ads

Back to top
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Sep 11, 2017 11:20 am    Post subject: Srimad Bhagavatam Canto 10.13 - Krisna lila Reply with quote

SB 10.13.1-6

Ein echter Geweihter des Transzendentalen Herrn stellt exzellente Fragen
und obwohl er Erzählungen über dem Höchsten Kontrollierenden zuhört, stellt er immer wieder Fragen.

So wie die Unwissenden mit Frauen beschäftigt sind (sexuell interessiert sind),
sind die Tugendhaften mit der Essenz aller Errungenschaften - das Hören der Botschaft der spirituellen Schriften über dem Unvergänglichen beschäftigt

Der Guru wird vertralich nur mit einem hingegebenen Schüler.

Nachdem Krishna die Kinder aus Aghas Mund geretet hat, hat er sie animiert die wundabare Umgebung zu kosten und das Essen anzufangen.


śrī-śuka uvāca
sādhu pṛṣṭaṁ mahā-bhāga
 tvayā bhāgavatottama
yan nūtanayasīśasya
 śṛṇvann api kathāṁ muhuḥ
2

Șri Șuka sagte, „O große Herr, “ - śrī-śukaḥ uvāca mahā-bhāga
Du bist ein Geweihter des Transzendentalen Herrn, höchsten Ranges - tvayā bhāgavata-uttama
der exzellenten Fragen stellt - sādhu pṛṣṭam
Und obwohl du Erzählungen über dem Höchsten Kontrollierenden hörst - śṛṇvan api kathām īśasya
Stellst du immer neue (Fragen) - yat nūtanayasi muhuḥ

satām ayaṁ sāra-bhṛtāṁ nisargo
 yad-artha-vāṇī-śruti-cetasām api
prati-kṣaṇaṁ navya-vad acyutasya yat
 striyā viṭānām iva sādhu vārtā


Für die Tugendhaften ist das die Essenz aller Errungenschaften - satām ayam sāra-bhṛtām nisargaḥ
Dieses Bewusstsein ist eben der Grund des Hörens der Botschaft offenbarten Schriften. – yat cetasām api artha vāṇī śruti
Dieser (Botschaft) über dem Unvergänglichen ist jedem Augenblick neu - yat acyutasya prati-kṣaṇam navya-vat
So wie die Dummen mit den Frauen sehr beschäftigt sind - iva viṭānām sādhu vārtā striyāḥ

śṛṇuṣvāvahito rājann
 api guhyaṁ vadāmi te
brūyuḥ snigdhasya śiṣyasya
 guravo guhyam apy uta
3

O, König, hör mich sehr aufmerksam zu, denn was ich sage, ist vertraulich. - rājan śṛṇusva avahitaḥ vadāmi guhyam
Ich werde es dir doch erklären - api te brūyuḥ
So wie der Guru auch vertraulich mit einem hingegebenen Schüler ist. - api uta guravaḥ guhyam śiṣyasya snigdhasya

tathāgha-vadanān mṛtyo
 rakṣitvā vatsa-pālakān
sarit-pulinam ānīya
 bhagavān idam abravīt


Nachdem der Transzendentale Herr seine Lieblings, die Kinder, - tathā bhagavān vatsa-pālakān
vorm Sterben gerettet hat - rakṣitvā mṛtyoḥ
und sie vom Mund Aghas, am Ufer des Flusses brachte - agha-vadanāt ānīya pulinam sarit
Sagte Er dieses - abravīt idam

aho ’tiramyaṁ pulinaṁ vayasyāḥ
 sva-keli-sampan mṛdulāccha-bālukam
sphuṭat-saro-gandha-hṛtāli-patrika-
 dhvani-pratidhvāna-lasad-drumākulam
5

O, Freunde, wie schön sind die Uffer des Flusses - aho vayasyāḥ ati-ramyam pulinam
Mit all ihre Möglichkeiten die uns fürs Spielen bitten - sva-keli-sampat
Das kristallklare Wasser, der Sand - mṛdula-accha-bālukam
Die von den blumigen Lotos angezogene Bienen - ali hṛta saraḥ-gandha sphuṭat
Die schönen Bäume, wo die Vögel, sich hin und her bewegend - druma-ākulam patrika lasat
Singen und die Echos widerhallen - dhvani-pratidhvāna


atra bhoktavyam asmābhir
 divārūḍhaṁ kṣudhārditāḥ
vatsāḥ samīpe ’paḥ pītvā
 carantu śanakais tṛṇam
6

Wir sollten hier essen, denn der Tag ist gewachsen - atra bhoktavyam asmābhiḥ diva-ārūḍham
Wir sind von Hunger gequellt - arditāḥ kṣudhā
Die Kälber sind in der Nähe, sie trinken Wasser und bewegen sich langsam auf dem Grass - vatsāḥ samīpe pītvā apaḥ carantu śanakaiḥ tṛṇam
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Wed Sep 13, 2017 7:38 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.7-11

Derjenige, welcher die Opferdarbringung in der Opferritten kostet, genießt jetzt in kindlichen Spielen
in der Mitte eigener lieben Gefährten und hält die berühmte Flöte Venu, zwischen Hemd und Bauch.
Der Blasenhorn und Sein Stock sind an der linken Seite, an der Brust, er trinkt einen Schluck Wasser
und mit Seinen zarten Finger nimmt Er Obst, lacht und spielt mit Seinen Freunden,
währenddessen waren sie vom Oberen Paradies beobachtet.


tatheti pāyayitvārbhā
 vatsān ārudhya śādvale
muktvā śikyāni bubhujuḥ
 samaṁ bhagavatā mudā
7

Und so war es, die Kinder haben die Kälber zu Wasser gebracht - tathā iti arbhāḥ pāyayitvā vatsān
Und haben ihre Beine an einem Ort mit viel Grass gebunden - ārudhya śādvale
Sie öffneten ihre Beutel und wünschten - muktvā śikyāni
Mit demselben Genuss wie der Transzendental Herrn zu essen - samam mudā bhagavatā bubhujuḥ

kṛṣṇasya viṣvak puru-rāji-maṇḍalair
 abhyānanāḥ phulla-dṛśo vrajārbhakāḥ
sahopaviṣṭā vipine virejuś
 chadā yathāmbhoruha-karṇikāyāḥ
8

So wie die Mitte des Lotos glänzt - yathā karṇikāyāḥ chadāḥ ambhoruha virejuḥ
So strahlte Krișna umgeben von vielen Kreisen - kṛṣṇasya rāji viṣvak puru maṇḍalaiḥ
zusammenhängenden Kindern aus Vraja, wie ein Wald - vipine vraja-arbhakāḥ saha-upaviṣṭāḥ
Und ihre glänzenden Gesichter schauten Ihn an - abhyānanāḥ phulla-dṛśaḥ

kecit puṣpair dalaiḥ kecit
pallavair aṅkuraiḥ phalaiḥ 
śigbhis tvagbhir dṛṣadbhiś ca
bubhujuḥ kṛta-bhājanāḥ 


Voller Freude teilten sie ihr Essen - bubhujuḥ kṛta-bhājanāḥ
Auf Blumen, Blätter, Blütenblätter - kecit puṣpaiḥ dalaiḥ
Ästen mit Knospen, Wurzeln, Früchte - kecit pallavaiḥ aṅkuraiḥ phalaiḥ
Baumrinde und große Steine - śigbhiḥ tvagbhiḥ dṛṣadbhiḥ

sarve mitho darśayantaḥ
sva-sva-bhojya-ruciṁ pṛthak 
hasanto hāsayantaś cā-
bhyavajahruḥ saheśvarāḥ 


Jeder zeigte dem anderen sein eigenes Essen - sarve darśayantaḥ mithaḥ sva-sva-bhojya
Mit verschiedenen Geschmäcker - rucim pṛthak
Und als sie das Essen zusammen mit dem Höchsten Kontrollierenden genossen - abhyavajahruḥ saha-īśvarāḥ
Lachten und brachten auch die anderen zum Lachen - hasantaḥ hāsayantaḥ ca

bibhrad veṇuṁ jaṭhara-paṭayoḥ śṛṅga-vetre ca kakṣe
vāme pāṇau masṛṇa-kavalaṁ tat-phalāny aṅgulīṣu 
tiṣṭhan madhye sva-parisuhṛdo hāsayan narmabhiḥ svaiḥ
svarge loke miṣati bubhuje yajña-bhug bāla-keliḥ 


Derjenige, welchem die Opferdarbringung in der Opferritten kostet- yajña-bhuk
genießt (jetzt) in kindlichen Spielen - bubhuje bāla-keliḥ
in der Mitte eigener lieben Gefährten - tiṣṭhan madhye sva-pari-suhṛdaḥ śṛṅga-vetre
und hält die (berühmte Flöte) Venu, zwischen Hemd und Bauch - bibhrat veṇum
Der Blasenhorn und Sein Stock sind an der linken Seite, an der Brust - jaṭhara-paṭayoḥ ca vāme kakṣe
er trinkt einen Schluck Wasser - pāṇau kavalam
und mit Seinen zarten Finger nimmt Er Obst - tat aṅgulīṣu masṛṇa phalāni
lacht und spielt mit Seinen (Freunden) - hāsayan narmabhiḥ svaiḥ
währenddessen waren sie vom Oberen Paradies beobachtet - svarge loke miṣati
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Fri Sep 15, 2017 2:42 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.12-15

Als Brahmaa die Befreiung von Agha beiwohnte und sah wie die Seele, welche die Form Aghas verlass, in dem Körper Krishnas rein kam und auch die vorherigen außergewöhnlichen Taten Krishnas kannte, um zu sehen wie Krishna reagieren wird, stahl er alle andere Kinder (außer Raam) samt ihre Kälber und versteckte sie an einem sicheren Ort.

Krishna ging der Kälber nach ohne seine Allwissenheit in Anspruch zu nehmen.


bhārataivaṁ vatsa-peṣu
bhuñjāneṣv acyutātmasu 
vatsās tv antar-vane dūraṁ
viviśus tṛṇa-lobhitāḥ 


O Nachfahre der Dynastie Bharatas, aber die lieben Kälber des Unfehlbaren - bhārata tu vatsa acyuta-ātmasu
Streuten sich, weil sie mit dem Fraß beschäftigt waren - peṣu bhuñjāneṣu
Und so gingen die Kälber tief im Wald - evam vatsāḥ viviśuḥ antaḥ-vane
Und entfernten sich aufgrund des Wunsches nach grünem Grass - dūram tṛṇa-lobhitāḥ

tān dṛṣṭvā bhaya-santrastān
ūce kṛṣṇo ’sya bhī-bhayam 
mitrāṇy āśān mā viramate-
hāneṣye vatsakān aham 


Als Krishna, von dem die Angst sich fürchtet, das sah - dṛṣṭvā tān kṛṣṇaḥ bhī-bhayam
Sagte er den von Angst ergriffenen Freunden - ūce mitrāṇi asya santrastān bhaya
Hört nicht auf zu essen - mā viramata āśāt
Ich werde die Kälber hier zurückholen - aham āneṣye vatsakān iha

ity uktvādri-darī-kuñja-
gahvareṣv ātma-vatsakān 
vicinvan bhagavān kṛṣṇaḥ
sapāṇi-kavalo yayau 


Als Krishna, der Transzendentalen Herr, das sagte, nahm Er einen Schluck Wasser zu sich - iti uktvā kṛṣṇa ḥbhagavān sa-pāṇi-kavalaḥ
Dachte der Seele, den Hainen und den felsigen Berge nach - vicinvan ātma kuñja gahvareṣu darī adri
Und ging der Kälber nach - yayau -vatsakān

ambhojanma-janis tad-antara-gato māyārbhakasyeśitur
draṣṭuṁ mañju mahitvam anyad api tad-vatsān ito vatsapān 
nītvānyatra kurūdvahāntaradadhāt khe ’vasthito yaḥ purā
dṛṣṭvāghāsura-mokṣaṇaṁ prabhavataḥ prāptaḥ paraṁ vismayam 


O Fortführer der Kuru Dynastie (Mahārāja Parīkṣit) - kurūdvaha
Der aus der Lotosblume geborene (der Universale Lotos, der aus dem Nabel von GharbodakaVișnu rauskommt) - ambho-janma
Geburt welcher aus seinem inneren (des Lotos) kam - janiḥ tat-antara-gataḥ
Welcher (Brahmaa) im Himmel stand - yaḥ avasthitaḥ khe
War sehr erstaunt - prāptaḥ param vismayam
Als er die Befreiung (aus dieser Welt) von Asura Agha - aghāsura-mokṣaṇam
Wie auch die Kräfte (die Krishna) vorher offenbarte sah - prabhavataḥ purā draṣṭum
Um zu sehen welche andere Kräfte dieser bezaubernde Kontrollierende besitzt - dṛṣṭvā anyat api mahitvam itaḥ mañju īśituḥ
Brachte er die Kinder die sich um den Kälber kümmerten wie auch deren Kälber - nītvā arbhakasya vatsa-pān tat-vatsān
Durch seine illusorischen Macht an einem anderen Ort und hielte er sie da versteckt - māyā anyatra antara-dadhāt
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Sep 18, 2017 12:05 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.16-19
Wenn Krișna spielt, ist seine Opulenz von Seiner Süße bedeckt,
somit ist auch seine Allwissenheit nicht aktiv
Nur wenn in der materiellen Welt seine Gefährten in Gefahr sind, wie in diesem Fall,
als Er festgestellt hat, dass sie verschwunden sind, hat er durch seine Allwissenheit begriffen, dass sie von Brahmaa entführt waren und erweiterte Sich somit in seinen Freunden und Kälber.


tato vatsān adṛṣṭvaitya
puline ’pi ca vatsapān 
ubhāv api vane kṛṣṇo
vicikāya samantataḥ 
16

kvāpy adṛṣṭvāntar-vipine
vatsān pālāṁś ca viśva-vit 
sarvaṁ vidhi-kṛtaṁ kṛṣṇaḥ
sahasāvajagāma ha 



Als Krishna die Kälber nicht mehr sah - tataḥ kṛṣṇaḥ adṛṣṭvā vatsān
Näherte er sich den Ufern (Yamunas) - etya puline
Aber beide (weder Kälber) noch die Kuhhirtenjungen waren im Wald - api ubhau ca vatsapān vane
Obwohl Er sie überall gesucht hat - api vicikāya samantataḥ
hat Er weder die Kälber noch ihre Beschützer - vatsān pālān ca
auch nirgends in der Tiefe des Waldes gesehen - adṛṣṭvā kva api antaḥ-vipine
Der Allwissende Krișna - sarvam viśva kṛṣṇaḥ
Wurde überwältigt, denn er verstand nicht mehr was es geschehen ist - avajagāma ha vidhi sahasā kṛtam

tataḥ kṛṣṇo mudaṁ kartuṁ
tan-mātṝṇāṁ ca kasya ca 
ubhayāyitam ātmānaṁ
viśva-kṛd īśvaraḥ 18

yāvad vatsapa-vatsakālpaka-vapur yāvat karāṅghry-ādikaṁ
yāvad yaṣṭi-viṣāṇa-veṇu-dala-śig yāvad vibhūṣāmbaram 
yāvac chīla-guṇābhidhākṛti-vayo yāvad vihārādikaṁ
sarvaṁ viṣṇumayaṁ giro ’ṅga-vad ajaḥ sarva-svarūpo babhau 
19

Danach Krișna, der Kontrollierende mit dem (Feuer) Rad - tataḥ kṛṣṇaḥ īśvaraḥ cakre
Um beiden Arten von Müttern dieser (Freunde und Kälber) - ubhayāyitam mātṝṇām kasya ca
Freude zu machen - kartum mudam
Wandelte Er sich in all jenen Seelen um - viśva-kṛt ātmānam

Durch die eigene Macht des Transzendentalen HerrnVișnu - viṣṇu-mayam
Der Ungeborene (Șri Krișna) schuf alle Formen ganz in Original - ajaḥ sarva-svarūpaḥ babhau ādikam sarvam
Genau wie die kleinen Körper der Kuhhirtenjungen und Kälber - yāvat alpaka-vapuḥ vatsapa vatsaka
Genau die Größe der Händen und Füßen - yāvat kara-aṅghri-ādikam
Genau mit dem ganzen Zubehör, die Blashörner, die Föten und die strahlenden Blütenblätter - yāvat yaṣṭi-viṣāṇa-veṇu-dala-śik
Genau die Verzierungen und die Kleidung - yāvat vibhūṣā-ambaram
Genau mit deren Stimmen - giraḥ aṅga-vat
Genau mit dem Charakter, Eigenschaften und Eigenarten (jedem) - yāvat śīla-guṇa-abhidhā-ākṛti-vayaḥ
Genau mit ihren Spielen - yāvat vihāra
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Tue Sep 19, 2017 1:19 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.20-23

Krișna wird Seine eigene Freunde
Und somit haben alle Kuhhirtenfrauen alles getan, wie sie gewohnt waren
sie haben die Kinder mit Öl massiert, sie haben sie gewaschen, mit Santal-Salben eingeschmiert
Sie haben die Kinder verziehrt, Schutz-Mantren für sie gesungen
Sie haben sie mit Tilak dekoriert und Essen gegeben
Und so mit jedem Tagesteil haben sie allerdings Krishna zufridengestellt

Auf diese Weise haben die Müter der Kinder allerdings direkt Bhakti für Krișna ausgeführt.

SB 10.13.20-23

svayam ātmātma-govatsān
 prativāryātma-vatsapaiḥ
krīḍann ātma-vihāraiś ca
 sarvātmā prāviśad vrajam


Die eigene Seele wurde die Seelen der (neuen) Kälber - svayam ātmā ātma-go-vatsān
Und die Seele derjenigen, die die Kälber schützten - ātma prativārya vatsapaiḥ
Und als Er somit der Seele in solche Spielen Freunde bereitete - ca krīḍan ātma-vihāraiḥ ca
Kamen alle Seelen in Vraja - sarva-ātmā prāviśat vrajam

tat-tad-vatsān pṛthaṅ nītvā
 tat-tad-goṣṭhe niveśya saḥ
tat-tad-ātmābhavad rājaṁs
 tat-tat-sadma praviṣṭavān


O, König, Er (Krișna) welcher verschiedene Kälber wurde - rājan saḥ tat-tat pṛthak vatsān
Brachte sie zu verschiedene Ställe - nītvā tat-tat-goṣṭhe
Und auch als sehr viele nicht existierende Personen (die Kinder) - niveśya tat-tat-ātmā abhavat
Kam in den entsprechenden Häuser rein - praviṣṭavān tat-tat-sadma

tan-mātaro veṇu-rava-tvarotthitā
 utthāpya dorbhiḥ parirabhya nirbharam
sneha-snuta-stanya-payaḥ-sudhāsavaṁ
 matvā paraṁ brahma sutān apāyayan


Die Mütter aufgrund der Klänge der Flöten - tat-mātaraḥ veṇu-rava
Standen gleich auf, sie haben sie in Ihren Armen gehoben und umarmten sie - tvara utthitāḥ utthāpya dorbhiḥ parirabhya
Aufgrund der starken Zuneigung - nirbharam sneha
Fingen ihre Brüste zu tröpfeln - stanya snuta
Und der Transzendentale Herr (Krișna) in der Form jenen Kinder - param brahma matvā sutān
fing an ihr reinen Saft zu trinken payaḥ sudhā-āsavam apāyayan

tato nṛponmardana-majja-lepanā-
 laṅkāra-rakṣā-tilakāśanādibhiḥ
saṁlālitaḥ svācaritaiḥ praharṣayan
 sāyaṁ gato yāma-yamena mādhavaḥ


Danach, o König, taten alle Frauen alles - tataḥ nṛpa saṁ-lālitaḥ
Gemäß ihrer Gewohnheiten – sva-ācaritaiḥ
sie haben die Kinder mit Öl massiert, sie haben sie gewaschen, mit Santal-Salben eingeschmiert unmardana majja lepana
Sie haben die Kinder verziehrt, Schutz-Mantren für sie gesungen - alaṅkāra rakṣā
Sie haben sie mit Tilak dekoriert und Essen gegeben - tilaka aśana
Und so mit jedem Tagesteil, die verging, bis abend - yāma-yamena sāyam gata
Haben sie sie äußerst zufriedengestellt - praharṣa-
Care de fapt (erau cu toții) Madhava (Krișna) - yan mādhavaḥ

Tika:
Auf diese Weise haben die Müter der Kinder allerdings direkt Bhakti für Krișna ausgeführt.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Thu Sep 21, 2017 10:01 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.24-27

Krișna hatte die Form der Kälber und deren Beschützer und somit
akzeptierten die Bewohner von Vraja, ohne es zu wissen, Kṛṣṇa als ihr eigener Sohn

Als Krișna sich ein Jahr lang um die Kälber kümmerte ,
genoss Er die Spiele im Wald und in den Scheunen mit den Kühen.


gāvas tato goṣṭham upetya satvaraṁ
 huṅkāra-ghoṣaiḥ parihūta-saṅgatān
svakān svakān vatsatarān apāyayan
 muhur lihantyaḥ sravad audhasaṁ payaḥ


Als die Kälber in den Scheunen ankamen - tataḥ gāvaḥ upetya goṣṭham
Fingen sie an sogleich zu brüllen um die Kühe zu rufen- satvaram huṅkāra-ghoṣaiḥ parihūta-saṅgatān
Jedes Kalb hatte (die Kühe) erreicht - svakān svakān vatsatarān apāyayan
Sie waren immer wieder geleckt - muhuḥ lihantyaḥ
Als sie aus den Eutern, die Milk, welche in Überfluss floss, tranken - payaḥ audhasam sravat

go-gopīnāṁ mātṛtāsminn
 āsīt snehardhikāṁ vinā
purovad āsv api hares
 tokatā māyayā vinā


Die Mutterzuneigung der Kühe und Kuhhirtenfrauen- sneha mātṛtā go-gopīnām
Ohne diese (ihre eigentliche Kinder) wuchs, und war nicht wie vorher - vinā asmin ṛdhikām puraḥ-vat
Eben wegen dem Transzendentalen Herrn - api hareḥ
Der Dunkelhäutige (Șri Krișna ist dunkelblau) - āsīt
Dessen reine Kindheit von der Illusionierende Energie nicht berührt war- āsu tokatā māyayā vinā

vrajaukasāṁ sva-tokeṣu
 sneha-vally ābdam anvaham
śanair niḥsīma vavṛdhe
 yathā kṛṣṇe tv apūrvavat


Wie vorher (als nichts passierte) - yathā tu apūrva-vat
Akzeptierten die Einwohner von Vraja (ohne es zu wissen), Kṛṣṇa als ihr eigener Sohn - vraja-okasām kṛṣṇe sva-tokeṣu
Und ein Jahr lang wuchs die samtige Zuneigungspflanze - ā-abdam vavṛdhe śanaiḥ sneha-vallī
Jeden Tag, unmessbar - anu-aham niḥsīma

ittham ātmātmanātmānaṁ
 vatsa-pāla-miṣeṇa saḥ
pālayan vatsapo varṣaṁ
 cikrīḍe vana-goṣṭhayoḥ


Somit hatte die Seele der Seelen selbst - ittham ātmā ātmanā ātmānam
Die Form der Kälber und deren Beschützer - vatsa-pāla-miṣeṇa
Er kümmerte sich um die Kälber ein Jahr lang - saḥ pālayan vatsa-paḥ varṣam
Und genoss die Spiele im Wald und in den Scheunen (mit den Kühen) - cikrīḍe vana-goṣṭhayoḥ.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Wed Sep 27, 2017 2:30 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.28-34

Die Kühe verlassen die neu Geborenen, für die sie normalerweise mehr Zuneigung haben sollten,
Um den älteren Kälber nachzurennen, die eigentlich Erweiterungen Krishnas waren.

Die Kuhhirten selbst hatten eine außerordentliche Zuneigung für ihre Kinder, die die eigentlich Erweiterungen Krishnas waren.


ekadā cārayan vatsān
 sa-rāmo vanam āviśat
pañca-ṣāsu tri-yāmāsu
 hāyanāpūraṇīṣv ajaḥ

tato vidūrāc carato
 gāvo vatsān upavrajam
govardhanādri-śirasi
 carantyo dadṛśus tṛṇam

dṛṣṭvātha tat-sneha-vaśo ’smṛtātmā
 sa go-vrajo ’tyātmapa-durga-mārgaḥ
dvi-pāt kakud-grīva udāsya-puccho
 ’gād dhuṅkṛtair āsru-payā javena


Eines Tages, fünf oder sechs Sonnenuntergänge - ekadā pañca-ṣāsu tri- yāmāsu
bevor ein Jahr vergangen war - apūraṇīṣu hāyana
kam der Ungeborene (Śrī Kṛṣṇa) zusammen mit Balarāma - ajaḥ sa-rāmaḥ
rein im Wald beim Wandeln mit den Kälbern - āviśat vanamcārayan vatsān

und dann, eilten plötzlich die Kühe - tataḥ dadṛśuḥ gāvaḥ
die weit von den Kälbern in der Nähe von Vraja, - carataḥ vidūrāt vatsān upavrajam
grasend Grass auf dem Gipfel von Govardan Hügel waren - carantyaḥ tṛṇam govardhana- adri-śirasi
und fingen an zu rennen beim Anblick von Kälbern - agāt dṛṣṭvā vaśaḥ

Aufgrund jener Zuneigung vergaßen jene Kühe von Vraja - tat-sneha asmṛta saḥ go-vrajaḥ
von sich selbst, und obwohl der Weg sehr steil war - ātmā atha pa-durga-mārgaḥ
fingen an zu renne sehr beherzigt - dvi-pāt ati-ātma
kraftvoll brüllend - huṅkṛtaiḥ
mit bewegende Buckeln und Hälsen -se - kakut-grīvaḥ
die Köpfe und Schwänze hochgehoben - udāsya-pucchaḥ
und Tränen fließend in Überfluss - āsru-payāḥ

sametya gāvo ’dho vatsān
 vatsavatyo ’py apāyayan
gilantya iva cāṅgāni
 lihantyaḥ svaudhasaṁ payaḥ


Danach assoziierten sich die Kühe, obwohl sie neue Kälber hatten - adhaḥ sametya gāvaḥ api vatsa-vatyaḥ
Mit den (älteren) Kälber (zu denen sie rannten und Erweiterungen Krișnas waren) - vatsān
Und mit Euter aus denen die Milk floss - sva-odhasam payaḥ
Gaben ihnen zu trinken und leckten ihre Körper - apāyayan lihantyaḥ aṅgāni
Als wollten sie sie verschlingen - iva ca gilantyaḥ

gopās tad-rodhanāyāsa-
 maughya-lajjoru-manyunā
durgādhva-kṛcchrato ’bhyetya
 go-vatsair dadṛśuḥ sutān


Die Kuhhirten versuchten sie anzuhalten - gopāḥ āyāsa tat-rodhana
Und sie beschämten sich wegen ihrer Machtlosigkeit - lajjā maughya
Sie wurden zornig - uru-manyunā
Als sie mit großer Schwierigkeit den Weg runter gingen - durga kṛcchrataḥ adhva
Und kamen wo die Kühe und die Kälber waren, - abhyetya go-vatsaiḥ
Wo auch ihre eigene Söhne (die Erweiterungen Krishnas waren) sahen - dadṛśuḥ sutān

tad-īkṣaṇotprema-rasāplutāśayā
 jātānurāgā gata-manyavo ’rbhakān
uduhya dorbhiḥ parirabhya mūrdhani
 ghrāṇair avāpuḥ paramāṁ mudaṁ te


Ihr Anblick - tat-īkṣaṇa
Rief in ihren Herzen die (elterliche) Gefühle der Liebe hervor - āpluta āśayāḥ rasa utprema
Sie erlebten eine große Zuneigung und ihr Zorn verpuffte sich - jāta-anurāgāḥ gata-manyavaḥ
Sie hoben die Kinder in ihren Armen hoch - te uduhya arbhakān dorbhiḥ
Sie umarmten sie, rochen an ihren Köpfen - parirabhya ghrāṇaiḥ mūrdhani
Und erreichten die höchste Glückseligkeit - avāpuḥ paramām mudam

tataḥ pravayaso gopās
 tokāśleṣa-sunirvṛtāḥ
kṛcchrāc chanair apagatās
 tad-anusmṛty-udaśravaḥ


Danach entfernten sich die eltere Kuhhirten - tataḥ apagatāḥ gopāḥ pravayasaḥ
Sehr langsam und mit großem Schwiriegkeit - śanaiḥ kṛcchrāt
Sehr glücklich, aufgrund der Umarmung der Kinder - sunirvṛtāḥ āśleṣa toka
Und bei deren Erinnerung, als sie sie hörten, fingen sie an zu weinen - tat-anusmṛti-uda-śravaḥ
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Fri Sep 29, 2017 1:59 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.35-39

Die Liebe der Bewohner von Vraja und selbst Raamas für die Kinder, die allerdings direkte Erweiterungen Krișnas waren, wuchs immer weiter.
Die spirituelle Liebe wächst immer weiter – ananda budhi vardhanam
Raam verwirklicht wer die Kinder sind.


vrajasya rāmaḥ premardher
 vīkṣyautkaṇṭhyam anukṣaṇam
mukta-staneṣv apatyeṣv apy
 ahetu-vid acintayat


Balarām beobachtet, dass in Vraja - rāmaḥ vīkṣya vrajasya
Mit jedem Augenblick die Liebe und Zuneigung - anu-kṣaṇam prema
für (die Kälber) die nicht mehr von den Euter abhängig waren wuchs - mukta-staneṣu ṛdheḥ autkaṇṭhyam
aber er verstand den Zusammenhang nicht - api ahetu-vit apatyeṣu
und fing an zu überlegen - acintayat

kim etad adbhutam iva
 vāsudeve ’khilātmani
vrajasya sātmanas tokeṣv
 apūrvaṁ prema vardhate


Was für ein wunderschönes Ding - kim etat adbhutam
Die Liebe der Bewohner von Vraja und meiner Liebe selbst- prema vrajasya sa-ātmanaḥ
Für diese Kinder wächst immer weiter - tokeṣu apūrvam vardhate
Wie die für den Transzendentalen Herrn (Kṛṣṇa), die Seele aller Lebewesen - iva vāsudeve akhila-ātmani

keyaṁ vā kuta āyātā
 daivī vā nāry utāsurī
prāyo māyāstu me bhartur
 nānyā me ’pi vimohinī


Wer ist, wo kommt diese Göttin her, aus den oberen Regionen? - kā vā kutaḥ āyātā iyam daivī
Ist sie eine Frau, oder eine Götting der unteren Regionen, die uns so zwingt? - vā nārī uta āsurī prāyaḥ
Es muss die Illusorische Energie meines Meisters (Krișna) sein - astu māyā me bhartuḥ
Es gibt kein anderer, der mich illusionieren könnte - na anyā me api vimohinī

iti sañcintya dāśārho
 vatsān sa-vayasān api
sarvān ācaṣṭa vaikuṇṭhaṁ
 cakṣuṣā vayunena saḥ


So überlegend, derjenige aus der Dașarha Dynastie (Raam) - iti sañcintya dāśārhaḥ
Konnte mit seinen transzendentalen Augen sehe - ācaṣṭa cakṣuṣā vayunena
Dass all jene Kälber und ihre Begleiter - api sarvān vatsān sa-vayasān
aus Vaikuntha (die spirituelle Welt) kamen - vaikuṇṭham

naite sureśā ṛṣayo na caite
 tvam eva bhāsīśa bhid-āśraye ’pi
sarvaṁ pṛthak tvaṁ nigamāt kathaṁ vadety
 uktena vṛttaṁ prabhuṇā balo ’vait


Diese sind keine Sura-Götter aus den paradiesischen Welten, noch (mystische) Riși - ete na sura-īśāḥ ṛṣayaḥ na ca
Diese sind deine Manifestationen, Höchste Kontrollierende! - ete bhāsi tvam eva īśa
Alle haben als Quelle Dich, obwohl sie getrennt sind - sarvam bhit-āśraye api pṛthak tvam
Sage es, wie ist es passiert - vada katham nigamāt
Und somit sagte der Herr (Krișna) zu Bal was los war - iti prabhuṇā uktena balaḥ vṛttam avait
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Thu Oct 05, 2017 9:14 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.40-48

Brahmaa verwirklicht wer sind die Kinder und die Kälber
Eine Beschreibung der Erweiterungen Krișnas:

Alle hatten die dunkle Farbe der Regenwolke und trugen Kleider aus goldiger Seide.
Sie hatten vier Arme und trugen in Ihren Händen ein Muschelhorn, ein Diskus, eine Streitkeule und einen blauen Lotos
Sie trugen Kronen, Ohrringe, Perlenketten, Girlanden aus Waldblumen,
das Zeichen der Glücksgöttin auf die Brust, Armreifen,
das Edelstein Kaustuba und Reifen an den Armgelenken,
wie auch Glöckchen und Reifen an den Fußgelenken, wie auch Gürteln und auf den Fingern Ringe.


tāvad etyātmabhūr ātma-
mānena truṭy-anehasā 
purdovad ābdaṁ krīḍantaṁ
dadṛśe sa-kalaṁ harim 

yāvanto gokule bālāḥ
sa-vatsāḥ sarva eva hi 
māyāśaye śayānā me
nādyāpi punar utthitāḥ


Nach einem truti (0,000474(074) sec) - tāvat truṭi-anehasā
Gemäß seinem eigener (Zeit) - ātmamānena
Näherte sich Brahmā dem Transzendentalen Herrn (Șri Krișna) - ātma-bhūḥ etya harim
Und sah Ihn wie vorher - dadṛśe puraḥ-vat
Mit Seinen eigenen Erweiterungen spielend - sa-kalam krīḍantam
Nachdem allerdinge ein Jahr (nach der irdischen Zeit vergangen war) - ā-abdam

(obwohl) jegliche Kinder und Kälber die in Gokula waren - yāvantaḥ bālāḥ sa-vatsāḥ gokule
Waren alle sicherlich auf dem Bett der Illusion schlaffen gelegt - sarve śayānāḥ eva hi me māyā-āśaye
Und bis zu jener Zeit nicht aufgestanden waren - api adya punaḥ na utthitāḥ

ita ete ’tra kutratyā
man-māyā-mohitetare 
tāvanta eva tatrābdaṁ
krīḍanto viṣṇunā samam


Wo sind sie her gekommen - kutratyāḥ itaḥ atra
Trotz meiner außergewöhnlichen illusorischen Kraft - itare mat-māyā-mohita tāvantaḥ
Tatsächlich spielen sie zusammen mit Vișnu seit einem Jahr - eva ā-abdam ete krīḍantaḥ tatra viṣṇunā samam

evam eteṣu bhedeṣu
ciraṁ dhyātvā sa ātma-bhūḥ 
satyāḥ ke katare neti
jñātuṁ neṣṭe kathañcana


Somit verstand die Seele des materiellen Universums (Brahmaa) nicht - evam ātma-bhūḥ na jñātum
Nachdem er lange meditiert hatte - ciram dhyātvā
Trotzt seines Wunsches die Wahrheit - iti na iṣṭe saḥ satyāḥ
Bezüglich des Unterschieds zwischen diesen - bhedeṣu eteṣu
Und hatte große Schwierigkeiten zu erfahren wer sie sind - kathañcana ke katare

evaṁ sammohayan viṣṇuṁ
vimohaṁ viśva-mohanam 
svayaiva māyayājo ’pi
svayam eva vimohitaḥ


Somit obwohl der Ungeborene (Brahmaa) (wollte) - evam ajaḥ api
Sri Vișnu (Krișna), der nich illusioniert werden kann - viṣṇum vimoham
Und allerdings durch Seine eigene Energie - svayā māyayā
das ganze Universum illusioniert- eva viśva-mohanam
illusionieren, - sammohayan
selbstverständlich wurde er selbst illusioniert - eva svayam vimohitaḥ

tamyāṁ tamovan naihāraṁ
khadyotārcir ivāhani 
mahatītara-māyaiśyaṁ
nihanty ātmani yuñjataḥ


So wie der Nebel in der Dunkelheit der Nacht - tamaḥ-vat naihāram tamyām
Oder das Licht einer Glühwurmes am Tage - khadyota-arciḥ ahani
Hat die Kraft der illusionierenden Energie keine Wirkung und ist vernichtet - aiśyam māyā itara nihanti
Wenn sie die Höhe Persönlichkeit zutrifft - yuñjataḥ ātmani mahati

tāvat sarve vatsa-pālāḥ
paśyato ’jasya tat-kṣaṇāt 
vyadṛśyanta ghana-śyāmāḥ
pīta-kauśeya-vāsasaḥ 

catur-bhujāḥ śaṅkha-cakra-
gadā-rājīva-pāṇayaḥ 
kirīṭinaḥ kuṇḍalino
hāriṇo vana-mālinaḥ

śrīvatsāṅgada-do-ratna-
kambu-kaṅkaṇa-pāṇayaḥ 
nūpuraiḥ kaṭakair bhātāḥ
kaṭi-sūtrāṅgulīyakaiḥ 



Als der Ungeborene (Brahmaa) die Kälber und ihre Beschützer anschaute - tāvat ajasya paśyataḥ vatsa-pālāḥ
Auf einmal wurde (alles) sichtbar, ihre dunkle Farbe - tat-kṣaṇāt vyadṛśyanta sarve śyāmāḥ
Wie die der Regenwolke, ihre Kleider aus goldiger Seide - ghana pīta-kauśeya-vāsasaḥ

ihr vier Arme und ihr in Ihren Hände - catuḥ-bhujāḥ pāṇa-yaḥ
Muschelhörner, ein Diskus, Streitkeule und blauen Lotos- śaṅkha-cakra-gadā-rājīva
ihr Kronen, Ohrringe, Perlenketten, Girlanden aus Waldblumen - kirīṭinaḥ kuṇḍalinaḥ hāriṇaḥ vana-mālinaḥ
ihr Zeichen der Glücksgöttin auf die Brust, Armreifen, - śrīvatsa-aṅgada
das Edelstein Kaustuba und Reifen an den Armgelenken, - do-ratna-kambu-kaṅkaṇa-pāṇayaḥ
Glöckchen und strahlende Reifen an den Fußgelenken - nūpuraiḥ kaṭakaiḥ bhātāḥ
wie auch Gürteln und auf den Fingern Ringe - kaṭisūtra aṅgulī-yakaiḥ
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Fri Oct 06, 2017 1:44 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.49-54

Die weitere Beschreibung der Eigenschaften der Erweiterungen Krișnas


āṅghri-mastakam āpūrṇās
tulasī-nava-dāmabhiḥ 
komalaiḥ sarva-gātreṣu
bhūri-puṇyavad-arpitaiḥ 

candrikā-viśada-smeraiḥ
sāruṇāpāṅga-vīkṣitaiḥ 
svakārthānām iva rajaḥ-
sattvābhyāṁ sraṣṭṛ-pālakāḥ


alle Teile des Körpers, von Fuß bis Kopf - sarva-gātreṣu ā-aṅghri-mastakam
waren ganz und reichlich - āpūrṇāḥ bhūri
mit Girlanden aus frischen und zärtlichen Tulasi verziert - dāmabhiḥ tulasī-nava komalaiḥ arpitaiḥ

Das Lächeln strahlte wie der Mond - smeraiḥ viśada candrikā
Sie schauten (seitwärts) aus dem rötlichen Eck ihrer Augen - vīkṣitaiḥ apāṅga sa-aruṇa
Ihre eigene Pracht war - svaka-arthānām
Wie die der Könige in der Erscheinungsweise der Tugend - iva rajaḥ-sattvābhyām
Sie sind Schöpfer und Beschützer der Universen - sraṣṭṛ-pālakāḥ

ātmādi-stamba-paryantair
mūrtimadbhiś carācaraiḥ 
nṛtya-gītādy-anekārhaiḥ
pṛthak pṛthag upāsitāḥ 


Alle Seelen von einem Ende bis zu dem Anderen - ātma-ādi-stamba-paryantaiḥ
Mit beweglichen oder unbeweglichen Formen - mūrti-madbhiḥ cara-acaraiḥ
Verehren sie auf verschiedene Art und Weise. - upāsitāḥ pṛthak pṛthak
Angefangen mit Tanzen und Singen gibt es viele Arten der Verehrung - ādi nṛtya-gīta aneka-arhaiḥ

aṇimādyair mahimabhir
ajādyābhir vibhūtibhiḥ 
catur-viṁśatibhis tattvaiḥ
parītā mahad-ādibhiḥ 


Sie waren von den 24 Elementar-Prinzipien der Schöpfung - parītāḥ catuḥ-viṁśatibhiḥ tattvaiḥ
Angefangen mit dem ursprünglichen Prinzip (das Falsche Ego) - mahat-ādibhiḥ
Und den Mystischen Kräften angefangen mit Anima (der Kleinste zu sein) und Mahima (der Größte zu sein)- vibhūtibhiḥ aṇimā-ādyaiḥ mahimabhiḥ
Und die Illusionierende (Kraft) verehrt - ajā-ādyābhiḥ

kāla-svabhāva-saṁskāra
 kāma-karma-guṇādibhiḥ
sva-mahi-dhvasta-mahibhir
 mūrtimadbhir upāsitāḥ


Die eigene Größe der intrinsischen Natur der Universellen Zeit, - sva-mahi svabhāva kāla
Der Läuterung-Zeremonie, des Genusses, der Vorgeschriebenen Tätigkeiten - saṁskāra kāma karma
Der Erscheinungsweisen der Materiellen Natur u.s. w. - guṇa ādibhiḥ
Sind von diesen bezaubernden und verehrten Formen in Schatten gesetzt - dhvasta-mahibhiḥ upāsitāḥ mūrti-madbhiḥ;

satya-jñānānantānanda-
 mātraika-rasa-mūrtayaḥ
aspṛṣṭa-bhūri-māhātmyā
 api hy upaniṣad-dṛśām


Die einzigartige Süße der Formen (des Transzendentalen Herrn) - eka-rasa mūrtayaḥ
Vollkommen rein, allwissend, unbegrenzt, und ekstatisch - satya jñāna ananta ānanda
Kann man in vollem Ausmaß Ihrer Größe und Herrlichkeit - aspṛṣṭa mātra bhūri māhātmyāḥ
Nicht mal von denjenigen, welche mittels Upanișaden sehen, erreicht werden - api hi upaniṣat-dṛśām
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Oct 09, 2017 1:02 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.55-61

Brahmaa ist über die Macht Krișna verblüft
Krișna - para-brahma – Derjenige welcher über die Spirituelle Energie regiert
Brahmaa sieht den transzendentalen Vrindavan, die Residenz des Unbezwingbaren
Wo Zorn, Durst und andere Unvollkommenheiten wie die natürliche Feindschaft fehlen
Menschen und Tiere leben zusammen wie Freunde

Krișna wie ein Schauspieler, wie vorher, allein,
Zieht den Vorhang wieder zu, um die Hinterbühne zu verstecken



tato ’tikutukodvṛtya-
 stimitaikādaśendriyaḥ
tad-dhāmnābhūd ajas tūṣṇīṁ
 pūr-devy-antīva putrikā


Somit wurde der Ungeborene (der aus dem Universellen Lotus erschien - Brahmā) - tataḥ ajaḥ
Von jener Pracht - tad-dhāmnā
Die seine anfängliche Erwartung übertraf, überwältigt - ati-kutuka stimita
(Erwartung welche) seine 11 Sinnen zur Explosion brachte - ekādaśa-indriyaḥ udvṛtya
Er wurde stumm und geläutert (von seinem Vergehen des Stellens der Kinder) - abhūt tūṣṇīm pūḥ
Wie ein Kind vor der Gottheit - iva putrikā anti devī

itīreśe ’tarkye nija-mahimani sva-pramitike
 paratrājāto ’tan-nirasana-mukha-brahmaka-mitau
anīśe ’pi draṣṭuṁ kim idam iti vā muhyati sati
 cacchādājo jñātvā sapadi paramo ’jā-javanikām


Der Herr von Ira (Brahmaa) ist verwirrt gewesen - irā-īśe muhyati
Und konnte nicht verstehen wie diese (die Kinder und Kälber die er gestohlen hatte) woanders sind - anīśe jñātvā kim idam paratra
Deswegen hatte (Șri Krișna) den Vorhang - iti cacchāda javanikām
Der illusorischen Energie gehoben - sati brahmaka
Und auf einmal sah der Ungeborene (Brahmaa) (dass jene Kinder und Kälber) - sapadi draṣṭum ajā
Allerdings eigenen transzendentalen Formen des Herrn waren - sva-pramitike atarkye ajātaḥ
Und aus dessen Mündern ihr eigenen Ruhm kam - mukha nirasana nija-mahimani paramaḥ

tato ’rvāk pratilabdhākṣaḥ
 kaḥ paretavad utthitaḥ
kṛcchrād unmīlya vai dṛṣṭīr
 ācaṣṭedaṁ sahātmanā

sapady evābhitaḥ paśyan
 diśo ’paśyat puraḥ-sthitam
vṛndāvanaṁ janājīvya-
 drumākīrṇaṁ samā-priyam

yatra naisarga-durvairāḥ
 sahāsan nṛ-mṛgādayaḥ
mitrāṇīvājitāvāsa-
 druta-ruṭ-tarṣakādikam


Danach gewann Brahmaa seiner äußeren Wahrnehmung zurück - tataḥ kaḥ pratilabdha-akṣaḥ arvāk
Und wie ein Toter erhob sich sehr mühsam - pareta-vat utthitaḥ kṛcchrāt
Öffnete die Augen, sah sich selbst und was herum war - unmīlya vai dṛṣṭīḥ ācaṣṭa saha-ātmanā idam

Aber sogleich sah er nicht den Bereich vor sich - sapadi eva abhitaḥ paśyan diśaḥ puraḥ-sthitam
Sondern den (transzendentalen) unsichtbaren Vrindavan - apaśyat vṛndāvanam
Voll von Bäume - druma-ākīrṇam
Und den Menschen, die da genoßen, gleich lieb - samā-priyam jana-ājīvya

Die Residenz des Unbezwingbaren - āvāsa ajita
Wo Zorn, Durst und andere (Unzulänglichkeiten) - yatra ruṭ tarṣaka-ādikam
Wie die natürliche Feindschaft fehlen - naisarga durvairāḥ druta
Die Menschen und die Tiere leben da wie Freunde - nṛ mṛga-ādayaḥ saha āsan iva mitrāṇi

tatrodvahat paśupa-vaṁśa-śiśutva-nāṭyaṁ
 brahmādvayaṁ param anantam agādha-bodham
vatsān sakhīn iva purā parito vicinvad
 ekaṁ sa-pāṇi-kavalaṁ parameṣṭhy acaṣṭa


Dann sah der Herr Brahmaa - tatra parameṣṭhī acaṣṭa
Die non Duale, Unbegrenzte, Absolute Wahrheit - advayam anantam param brahma
Dessen Wissen unbegrenzt ist - agādha-bodham
In der Form eines Kuhhirtenjunge mit Flötte - udvahat śiśutva paśupa vaṁśa
Wie vorher, allein- iva purā ekam
Wie ein Schauspieler, mit Essen in einer Hand - nāṭyam sa-pāṇi-kavalam vicinvat
Der seine Kälber und Freunde überall suchte - paritaḥ vatsān sakhīn
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Tue Oct 10, 2017 10:23 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.13.62-64

Brahma legt sich flach vor Krishna, als Zeichen von Demut und Respekt



dṛṣṭvā tvareṇa nija-dhoraṇato ’vatīrya
 pṛthvyāṁ vapuḥ kanaka-daṇḍam ivābhipātya
spṛṣṭvā catur-mukuṭa-koṭibhir aṅghri-yugmaṁ
 natvā mud-aśru-sujalair akṛtābhiṣekam


Als er das alles sah, kam er runter von seinem (Schwan) Träger, - dṛṣṭvā avatīrya tvareṇa nija-dhoraṇataḥ
legte sich flach auf dem Boden wie ein goldener Pfeil - abhipātya vapuḥ pṛthvyām iva daṇḍam kanaka
berührte demütig mit dem oberen Teil seiner 4 Kronen - spṛṣṭvā natvā catuḥ-mukuṭa-koṭi-bhiḥ
die zwei Beine (Krișnas) - aṅghri-yugmam
und badete sie mit dem Wasser der Tränen seiner Freude - akṛta abhiṣekam mut-aśru-su-jalaiḥ

utthāyotthāya kṛṣṇasya
 cirasya pādayoḥ patan
āste mahitvaṁ prāg-dṛṣṭaṁ
 smṛtvā smṛtvā punaḥ punaḥ


Eine Zeit lang - cirasya
stand Er wiederholte Male auf und fiel wieder am Boden - utthāya utthāya patan
Er blieb an die Füßen Krișnas -āste pādayoḥ kṛṣṇasya
Und erinnerte sich immer wieder was er vorher sah - smṛtvā smṛtvā punaḥ punaḥ mahitvam -dṛṣṭam

śanair athotthāya vimṛjya locane
 mukundam udvīkṣya vinamra-kandharaḥ
kṛtāñjaliḥ praśrayavān samāhitaḥ
 sa-vepathur gadgadayailatelayā


Danach stand er langsam auf, während Tränen aus seinen Augen flossen - atha utthāya śanaiḥ locane vimṛjya
Schaute den Gewährer der Befreiung an (Krișna) - udvīkṣya mukundam
Und fing an demütig, konzentriert, zitternd, weinend, - kandharaḥ samāhitaḥ sa-vepathuḥ
während seine Stimme stockte - gadgadayā
zu klagen und Ihn mit gefalteten Händen vor der Brust zu lobpreisen - praśraya-vān ailata īlayā kṛta-añjaliḥ
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
Display posts from previous:   
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch-- Bhakti-philosophysche Prinzipien All times are GMT + 2 Hours
Page 1 of 1

 
Jump to:  
You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot vote in polls in this forum



Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group

Abuse - Report Abuse - TOS & Privacy.
Powered by forumup.de free forum, create your free forum! Created by Hyarbor & Qooqoa
Confirmed - Auto ICRA

Page generation time: 0.728