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Srimad Bhagavatam Canto 10.10 - Krisna lila

 
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Posted: Mon Dec 18, 2017 3:50 pm    Post subject: Ads

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anadi
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PostPosted: Tue Jul 04, 2017 9:40 am    Post subject: Srimad Bhagavatam Canto 10.10 - Krisna lila Reply with quote

SB 10.10.1-4

Die Söhne Kuveras auf dem Kailas Berg, berauscht von alkoholischen Getränke
Genießen in der Gemeinschaft himmlischen Mädchen



śrī-rājovāca
kathyatāṁ bhagavann etat
 tayoḥ śāpasya kāraṇam
yat tad vigarhitaṁ karma
 yena vā devarṣes tamaḥ


Der König sagte: „Erzähle über dem Transzendentalen Herrn” - śrī-rājā uvāca kathyatām bhagavan
Über den Grund für den Fluch - yat kāraṇam tat tayoḥ śāpasya
Was für eine abscheuliche Tat wurde gegen Devarși (Narada) begangen - vā vigarhitam karma yena devarṣeḥ
Das soll Ignoranz gewesen sein - etat tamaḥ

śrī-śuka uvāca
rudrasyānucarau bhūtvā
 sudṛptau dhanadātmajau
kailāsopavane ramye
 mandākinyāṁ madotkaṭau
vāruṇīṁ madirāṁ pītvā
 madāghūrṇita-locanau
strī-janair anugāyadbhiś
 ceratuḥ puṣpite vane


Śrī Śuka sagte: „Die zwei Geweihten Șiva“ - śrī-śukaḥ uvāca anucarau rudrasya
Waren aufgrund ihre Reichtümer hochmütig - su-dṛptau bhūtvā
Als Söhne Kuverra (der Schatzverwalter der Götter), befanden sie - dhanada-ātmajau
In einem betörenden Garten auf dem Berg Kailās (wo Șiva resiediert) - ramye upavane kailāsa
Wo der Fluss Mandākinī rauschte- mandākinyām
Sie waren betrunken und von den berauschenden Getränke verwirrt - utkaṭau mada vāruṇīm
Aufgrund der Berauschung drehten sich ihre Augen im Kopf - locanau āghūrṇita mada
Die Getränke machten sie verrückt - pītvā madirām
Sie schlenderten durch die blumigen Wälder - ceratuḥ puṣpite vane
Mit singenden Frauen - strī-janaiḥ anugāyadbhiḥ

antaḥ praviśya gaṅgāyām
 ambhoja-vana-rājini
cikrīḍatur yuvatibhir
 gajāv iva kareṇubhiḥ


Sie gingen im Gange (der Himmlische Mandākinī) voll von Lotos - praviśya antaḥ gaṅgāyām ambhoja
Auf dessen Ufer Wälder wuchsen - rājini vana
Wie zwei Elefanten begleitet von Elefantenkühen – iva gajau kareṇubhiḥ
Die ihren Genussanteil in der Gemeinschaft der Mädchen wünschten – cikrī ḍatuḥ yuvatibhiḥ
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anadi
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PostPosted: Wed Jul 05, 2017 12:52 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.5-9

Narada Muni verflucht, aufgrund Ihre Hochmut und Unverschämtheit die zwei Söhne Kuveras
Für einen Atheist, wirklich gibt es kein höhere Genuss als die Befriedigung der lüsternen Wünsche
die aus Gemeinschaft mit Frauen, Glückspiele und Alkohol geboren werden (drei Hauptgründe für den Fall in immer unglücklichere Umständen)
welche in Leidenschaft gründen
und zu Verringerung der Unterscheidungsvermögen führen

Somit denkt man, der Körper wird irgendwie noch jung bleiben,
wird auch nicht sterben und er ist nicht vergänglich


yadṛcchayā ca devarṣir
 bhagavāṁs tatra kaurava
apaśyan nārado devau
 kṣībāṇau samabudhyata
5

Nachfolger der Kuru Dynastie, aufgrund des Arrangierens des Transzendentalen Herrn - kaurava ca yadṛcchayā bhagavān
Sah der Voraussehender deva-riși Narada der sich im vollkommenen Frieden saß - apaśyat deva-ṛṣiḥ nāradaḥ tatra samabudhyata
Die zwei von Alkohol berauschten Götter - apaśyat devau kṣībāṇau

taṁ dṛṣṭvā vrīḍitā devyo
 vivastrāḥ śāpa-śaṅkitāḥ
vāsāṁsi paryadhuḥ śīghraṁ
 vivastrau naiva guhyakau
6

Als die nackten Göttinnen ihn sahen - dṛṣṭvā tam devyaḥ vivastrāḥ
Haben sich geschämt und weil sie Angst verflucht zu werden hatten - vrīḍitāḥ śāpa-śaṅkitāḥ
Bedeckten sie sich schnell mit ihren Kleider - paryadhuḥ śīghram vāsāṁsi
Aber die zwei Guhyaka (die Söhne Kuveras) gekümmerten sich nicht, dass sie nackt waren - guhyakau na eva vivastrau

tau dṛṣṭvā madirā-mattau
 śrī-madāndhau surātmajau
tayor anugrahārthāya
 śāpaṁ dāsyann idaṁ jagau
7

Als er die zwei göttliche Söhne berauscht aufgrund des alkoholischen Getränk sah - dṛṣṭvā tau sura-ātmajau mattau madirā
Die von der Illusion persönlich verblendet waren - andhau śrī-mada
Um seine Barmherzigkeit zu zeigen, und ihnen einen Dienst zu erweisen - anugraha-arthāya dāsyan
Verfluchte sie, indem er sagte - śāpam jagau tayoḥ idam

śrī-nārada uvāca
na hy anyo juṣato joṣyān
 buddhi-bhraṁśo rajo-guṇaḥ
śrī-madād ābhijātyādir
 yatra strī dyūtam āsavaḥ
8

Nārada Muni sagte: Es gibt wirklich nichts anderes - śrī-nāradaḥ uvāca hi na anyaḥ
Angenehmer als die Befriedigung der lüsternen Wünsche - juṣataḥ joṣyān śrī-madāt
die aus Gemeinschaft mit Frauen, Glückspiele und Alkohol geboren werden - ābhijātya-ādiḥ yatra strī dyūtam āsavaḥ
welche in Leidenschaft gründen - rajaḥ-guṇaḥ
und zu Verringerung der Intelligenz führen - bhraṁśaḥ buddhi

hanyante paśavo yatra
 nirdayair ajitātmabhiḥ
manyamānair imaṁ deham
 ajarāmṛtyu naśvaram
9

Somit derjenige, welcher seinen Geist nicht beherrscht - yatra ajita-ātmabhiḥ
Ist grausam und lässt die Tiere töten (der Vierte Grund zum Niedergehen)- nirdayaiḥ hanyante paśavaḥ
Er denkt, der Körper wird irgendwie nicht alt werden- manyamānaiḥ imam deham ajara
Er wird nicht sterben und er ist unvergänglich - amṛtyu naśvaram
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anadi
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PostPosted: Thu Jul 06, 2017 10:53 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.10-12
Seelenwanderung


In einem Leben ist man unten, in einem anderen ist man hoch.
Die Vergehen tragen uns nach unten, der Tugend erhebt uns.

Der Körper, aus einem unmanifestierten Zustand tritt ins Dasein und verschwindet wieder.
Wer von denjenigen, welcher transzendentales Wissen besitzt würden sagen, dass der Körper sein Besitzt ist?
Die Ausnahme sind die nicht tugendhaften und diejenigen ohne transzendentales Wissen.


deva-saṁjñitam apy ante
kṛmi-viḍ-bhasma-saṁjñitam 
bhūta-dhruk tat-kṛte svārthaṁ
kiṁ veda nirayo yataḥ 


Obwohl man ein Bewohner der paradiesischen Welten wurde (indem man den Körper eines Halbgottes bekommen hat) - api deva-saṁjñitam
Kann man danach ein Wurm im Kot oder Asche werden - ante saṁjñitam kṛmi viḍ bhasma
Wer, der seine eigene Interesse kennt - kim veda sva-artham
Benimmt sich so anstößig - tat-kṛte bhūta-dhruk
So dass man in der Hölle hinab rutscht - yataḥ nirayaḥ

dehaḥ kim anna-dātuḥ svaṁ
niṣektur mātur eva ca 
mātuḥ pitur vā balinaḥ
kretur agneḥ śuno ’pi vā 


Wer nährt den eignen Körper? - kim anna-dātuḥ svam dehaḥ
Mit Sicherheit nicht die Stammväter, die Mutter oder der Vater - eva vā niṣektuḥ mātuḥ ca mātuḥ pituḥ
Weder der Kräftige, noch derjenige welcher ihn kauft - balinaḥ kretuḥ
Und auch nicht das Opferfeuer - api vā agneḥ śunaḥ

evaṁ sādhāraṇaṁ deham
avyakta-prabhavāpyayam 
ko vidvān ātmasāt kṛtvā
hanti jantūn ṛte ’sataḥ 


Somit ist es bekannt, dass auch der Körper aus dem nicht manifestierten Zustand - evam sādhāraṇam deham avyakta
ins Dasein tritt und verschwindet wieder - prabhava apyayam
Wer von denjenigen, welcher transzendentales Wissen besitzt - kaḥ vidvān
würden sagen, dass der Körper sein Besitzt ist? - ātmasāt kṛtvā
Die Ausnahme sind die nicht tugendhaften, die Tiere töten (oder veranlassen sie getötet zu werden) - ṛte asataḥ hanti jantūn
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anadi
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PostPosted: Fri Jul 07, 2017 3:29 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.13-16

Narada Muni über die Medizin für den Veblendeten von der Schönheit dieser Welt
Der Arme ist von der eigenen Arroganz befreit und seine Neigung andere zu verletzen ist gesenkt


asataḥ śrī-madāndhasya
dāridryaṁ param añjanam 
ātmaupamyena bhūtāni
daridraḥ param īkṣate 


Die beste Salbe (Medizin) - param añjanam
Für denjenigen, der von der vergänglichen Schönheit verblendet und berauscht ist andhasya mada śrī asataḥ
Ist die Armut - dāridryam
Der Arme in Vergleich mit anderen Wesen - dāridryam ātmaupamyena
Hat eine höhere Sicht - īkṣate param

yathā kaṇṭaka-viddhāṅgo
jantor necchati tāṁ vyathām 
jīva-sāmyaṁ gato liṅgair
na tathāviddha-kaṇṭakaḥ 


So wie das Merkmal eines vollkommen ausgeglichenen Wesens ist, - yathā liṅgaiḥ jīva-sāmyam
dass es keinen materiellen Wunsch hat - na icchati
So offensichtlich ist es auch, dass derjenige - tathā tām
Welcher niemals von einem Dorn gestochen wurde - aviddha-kaṇṭakaḥ
Kann nicht den Schmerz eines Tieres verstehen - na gataḥ vyathām jantoḥ
Dessen Fuß durch einen Dorn gestochen wurde - aṅgaḥ kaṇṭaka viddha

daridro nirahaṁ-stambho
muktaḥ sarva-madair iha 
kṛcchraṁ yadṛcchayāpnoti
tad dhi tasya paraṁ tapaḥ


Der Arme ist von seiner eigenen Arroganz und jeglichen Stolz befreit - daridraḥ muktaḥ nir-aham-stambhaḥ sarva madaiḥ
In dieser Welt erreicht er sehr schwierig - iha āpnoti kṛcchram
Durch scheren Entsagungen - param tapaḥ
Das was ihm zusteht - tat hi tasya yadṛcchayā

nityaṁ kṣut-kṣāma-dehasya
daridrasyānna-kāṅkṣiṇaḥ 
indriyāṇy anuśuṣyanti
hiṁsāpi vinivartate


Din ganze Zeit hungrig und elend - nityam kṣut a kṣāma
Der Arme wünscht sich was zu essen - daridrasya kāṅkṣiṇaḥ anna
Sie Sinne und der Körper sind schwach slăbite - indriyāṇi dehasy anuśuṣyanti
Und die Neigung andere zu verletzen ist gesenkt - api hiṁsā vinivartate
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anadi
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PostPosted: Mon Jul 10, 2017 10:43 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.17-23

Der arme Mann hat größere Chancen sich zu reinigen.
Somit wünschen die spirituelle Personen, die jedem gleichgesinnt sind,
die Füßen Demjenigen der Befreiung gewährt zu sehen
Warum sollten sie Zuflucht bei
Den Reichen und Stolzen, denen an Spiritualität mangelt,
Beschäftigt mit diesem Zeitweiligen Existenz,
Angehaftet an Frauen, berauschende Getränke und somit arrogant, suchen?


daridrasyaiva yujyante
 sādhavaḥ sama-darśinaḥ
sadbhiḥ kṣiṇoti taṁ tarṣaṁ
 tata ārād viśuddhyati
17

In der Tat sehen die spirituellen Personen alle mit gleicher Sicht - eva sādhavaḥ sama-darśinaḥ
Die Armut geplagten assoziieren sich leichter mit den Spirituellen - daridrasya yujyante sadbhiḥ
zerstören sie gänzlich die Wünsche (für die Genüsse dieser Welt) - kṣiṇoti tam tarṣam
Und somit werden sie schnell rein - tataḥ ārāt viśuddhyati

Tika:
Die Reinigung hier, bedeutet nicht, dass man frei von Sünden wird,
und somit die Reaktionen eigener schlechten Tätigkeiten zerstört wurden,
aufgrund denen man leidet, sondern ist noch tiefgründiger.
Sie bedeutet die Zerstörung der Wurzeln des Gebunden-sein an dieser Welt
Nämlich die Zerstörung des Wunsches etwas auf diese Welt zu erreichen,

Aufgrund dieser Wünsche wird der Geist der Sitz der Unruhe
der Sitz der wirbelwindenden Pläne um jene Wünsche zu erfüllen,
wodurch entfernt man sich vom wahren Ziel des Lebens: Die spirituelle Liebe für Krishna .

sādhūnāṁ sama-cittānāṁ
 mukunda-caraṇaiṣiṇām
upekṣyaiḥ kiṁ dhana-stambhair
 asadbhir asad-āśrayaiḥ
18

Die spirituelle Personen, die allen gleichgesinnt sind - sādhūnām sama-cittānām
Wünschen die Füßen Demjenigen der Befreiung gewährt zu sehen - eṣiṇām upekṣyaiḥ caraṇa mukunda
Warum sollten sie Zuflucht suchen bei den Reichen und Stolzen - kim āśrayaiḥ dhana-stambhaiḥ
denen an Spiritualität mangelt und Beschäftigt mit diesem Zeitweiligen Existenz sind - asat asadbhiḥ

tad ahaṁ mattayor mādhvyā
 vāruṇyā śrī-madāndhayoḥ
tamo-madaṁ hariṣyāmi
 straiṇayor ajitātmanoḥ
19

Diese Leute können ihre Sinne nicht kontrollieren - ajita-ātmanoḥ
Sie sind an Frauen und berauschenden Getränke angehaftet - straiṇayoḥ mādhvyā vāruṇyā
Somit wurden sie arrogant - andhayoḥ śrī-mada
Deswegen werde ich diese Ignoranten und Arroganten (aus diesem Paradies) verbannen - madam tamaḥ tat aham hariṣyāmi

yad imau loka-pālasya
 putrau bhūtvā tamaḥ-plutau
na vivāsasam ātmānaṁ
 vijānītaḥ sudurmadau 20

ato ’rhataḥ sthāvaratāṁ
 syātāṁ naivaṁ yathā punaḥ
smṛtiḥ syān mat-prasādena
 tatrāpi mad-anugrahāt

vāsudevasya sānnidhyaṁ
 labdhvā divya-śarac-chate
vṛtte svarlokatāṁ bhūyo
 labdha-bhaktī bhaviṣyataḥ
22

Weil diese zwei Seelen - ataḥ yat imau ātmānam
Die als zwei Söhne eines Beschützer der Richtungen (Kuvera – der Beschützer des Norden) - bhūtvā putrau loka-pālasya
In Ignoranz schweben, ohne jegliche Kleidung - plutau tamaḥ na vivāsasam
Und äußerst arrogant - su-durmadau
Verdienen sie als unbewegliche Wesen (Bäume) geboren zu werden - arhataḥ vijānītaḥ sthāvaratām
Und durch meine Barmherzigkeit werden sie nicht mehr so etwas tun - mat-prasādena na punaḥ evam syātām yathā
Weil sie sich (alles) erinnern werden - syāt smṛtiḥ
Obendrauf, aufgrund meiner speziellen Wohlwollen - tatra api mat-anugrahāt
Werden sie nach 100 himmlische Jahre (36000 irdische Jahre) - labdhvā divya-śarat-śate vṛtte
Gemeinschaft mit Vasudev (Krișna) erreichen (zuerst als Bäume in Seinem Hoff) - sānnidhyam vāsudevasya
Dann werden sie wieder Bewohner des Paradieses - bhaviṣyataḥ svarlokatāṁ
Und vielmehr werden sie die spirituelle Hingabe erlangen - labdha bhūyaḥ bhaktī


śrī-śuka uvāca
evam uktvā sa devarṣir
 gato nārāyaṇāśramam
nalakūvara-maṇigrīvāv
 āsatur yamalārjunau
23

Śrī Śuka sagte, “Dieses sagend ging deva-riși (Narada) - śrī-śukaḥ uvāca evam uktvā saḥ gataḥ devarṣiḥ
zu Narayan Ashram- nārāyaṇa-āśramam
und Nalakūvara und Maṇigrīva aufgrund ihrer eigenen Fehler - nalakūvara maṇigrīvau āsatuḥ
wurden sie ein Paar Arjuna Bäume “ - yamala-arjunau
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anadi
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PostPosted: Tue Jul 11, 2017 12:57 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.24-31

Damodar-lila
Krishna entwurzelt die zwei Arjuna Bäume und die zwei Söhne Kuveras preisen Ihn als


große Yogi
der ursprüngliche und transzendentale Purușa
Der welcher aus der unmanifestierten Zustand diese Welt manifestiert hat
Die Brahmans wissen, dass Krishna die Form des Purusha ist
der einzige Kontrollierende aller Lebewesen, des Körpers, der Lebensluft, der Sinnen und der
die Zeit, der Transzendentale Herr, der unvergängliche Vișnu
der Kontrollierende der feinstofflichen Materiellen Erscheinungsweisen der materiellen illusorischen Natur: Leidenschaft, Tugend und Ignoranz
Purușa, der Beisitzer aller Räume
Und der Kenner der Umwandlung


ṛṣer bhāgavata-mukhyasya
 satyaṁ kartuṁ vaco hariḥ
jagāma śanakais tatra
 yatrāstāṁ yamalārjunau
24

Der Transzendentale Herr (Hari – Krișna) um die Aussage - hariḥ kartum vacaḥ
Des vorausschauenden Weisen (Nārada), einer Seiner Hauptgeweihten wahrwerden zu lassen - ṛṣeḥ mukhyasya bhāgavata satyam
Ging langsam (und zog hinter Ihm den Mörser) dahin - jagāma śanakaiḥ tatra
Wo das Paar Arjuna Bäume waren - yatra āstām yamala-arjunau

devarṣir me priyatamo
 yad imau dhanadātmajau
tat tathā sādhayiṣyāmi
 yad gītaṁ tan mahātmanā


„So wie von deva-riși (Narada) gesprochen - yat gītam devarṣiḥ
Der Mir sehr lieb ist, und eine große Seele ist, - tat me priya-tamaḥ mahātmanā
Werde ich auch - tat tathā
Mit diesen zwei Söhnen einer reichen Person (Kuvera) tun“ - yat imau dhanada sādhayiṣyāmi

ity antareṇārjunayoḥ
 kṛṣṇas tu yamayor yayau
ātma-nirveśa-mātreṇa
 tiryag-gatam ulūkhalam
26

Somit ging Krișna zwischen den zwei Arjuna Bäume - iti kṛṣṇaḥ tu yayau yamayoḥ antareṇa arjunayoḥ
Und um ihre Seelen von Sünden zu befreien - mātreṇa ātma-nirveśa
Brachte den großen Mörser an den Wurzeln - gatam ulūkhalam tiryak

bālena niṣkarṣayatānvag ulūkhalaṁ tad
 dāmodareṇa tarasotkalitāṅghri-bandhau
niṣpetatuḥ parama-vikramitātivepa-
 skandha-pravāla-viṭapau kṛta-caṇḍa-śabdau
27

Gebund um den Bauch zog das Kind den Mörser und wurde vom ihm gefolgt - dāma-udareṇa bālena niṣkarṣayatā anvak ulūkhalam
Dieser befreite mit großer Kraft die Wurzelverbindungen - tat tarasā utkalita aṅghri-bandhau
Die zwei Baustämme mit Äste und Laub erbebten - skandha viṭapau pravāla kṛta ati-vepa
Und mit einem großen Krach (fielen) aufgrund der Höchsten Kraft - caṇḍa-śabdau parama-vikramita

tatra śriyā paramayā kakubhaḥ sphurantau
 siddhāv upetya kujayor iva jāta-vedāḥ
kṛṣṇaṁ praṇamya śirasākhila-loka-nāthaṁ
 baddhāñjalī virajasāv idam ūcatuḥ sma


Und da fingen an wahrgenommen zu werden (die zwei Halbgötter) - tatra upetya vedāḥ
Die aus den zwei Bäumen herauskamen - jāta kujayoḥ
Wie zwei perfekte Personen - iva siddhau
Äußerst schön und leuchtend - paramayā śriyā sphurantau kakubhaḥ
Sie beugten ihre Häupter vor Krișna - praṇamya śirasā kṛṣṇam
Der Herr aller Welten - nātham akhila-loka
Und mit Händen vor der Brust gefaltet, gereinigt - baddha-añjalī virajasau
Äußerten sich wie folgt - ūcatuḥ sma idam

kṛṣṇa kṛṣṇa mahā-yogiṁs
 tvam ādyaḥ puruṣaḥ paraḥ
vyaktāvyaktam idaṁ viśvaṁ
 rūpaṁ te brāhmaṇā viduḥ
29

O, Krișna, große Yogi - kṛṣṇa kṛṣṇa mahā-yogin
Du bist der ursprüngliche und transzendentale Purușa - tvam ādyaḥ paraḥ puruṣaḥ
Der aus der unmanifestierten Zustand diese Welt manifestiert hat - vyakta-avyaktam idam viśvam
Die Brahmans wissen, dass dies deiner Form ist - brāhmaṇāḥ viduḥ rūpam te

tvam ekaḥ sarva-bhūtānāṁ
 dehāsv-ātmendriyeśvaraḥ
tvam eva kālo bhagavān
 viṣṇur avyaya īśvaraḥ

tvaṁ mahān prakṛtiḥ sūkṣmā
 rajaḥ-sattva-tamomayī
tvam eva puruṣo ’dhyakṣaḥ
 sarva-kṣetra-vikāra-vit
31

Du bist der einzige Kontrollierende aller Lebewesen - tvam ekaḥ mahān īśvaraḥ sarva-bhūtānām
Des Körpers, der Lebensluft, der Sinnen und der Seele - deha asu indriya ātma
Du bist tatsächlich die Zeit, der Transzendentale Herr, der unvergängliche Vișnu - tvam eva kālaḥ bhagavān avyayaḥ viṣṇuḥ
Du bist der Kontrollierende der feinstofflichen Materiellen Erscheinungsweisen der materiellen illusorischen Natur - tvam īśvaraḥ sūkṣmā prakṛtiḥ mayī
Leidenschaft, Tugend und Ignoranz - rajaḥ-sattva-tamaḥ
Selbstverständlich Du bist Purușa, der Beisitzer aller Räume- tvam eva puruṣaḥ adhyakṣaḥ sarva-kṣetra
Und der Kenner der Umwandlung - vikāra-vit
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PostPosted: Wed Jul 12, 2017 12:54 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.10.32-36
Wenn man vom Familienleben agitiert ist, kann man nicht verstehen, dass die Opulenz Krișna von der Illusorische Energie Maya bedeckt war.
Aber die zwei Söhne Kuveras konnten verstehen, dass das Kind Krishna allerdings der Transzendentale Herr Vasudev war
dessen Avataren keine materielle Körper haben
Und deren Aktivitäten unübertroffen und übermenschlich sind
die Meister der Befreiten,
Nicht an dieser Welt angehaftet,
Vasudev - die Höchste Großzügigkeit, Höchst Glückverheißend und der Frieden

Die Gebeten der Söhne Kuveras

gṛhyamāṇais tvam agrāhyo
 vikāraiḥ prākṛtair guṇaiḥ
ko nv ihārhati vijñātuṁ
 prāk siddhaṁ guṇa-saṁvṛtaḥ
32

Derjenige welcher an Familienleben denkt - gṛhya māṇaiḥ
Aufgrund der Agitation verursacht durch die Eigenschaften der Materiellen Natur - vikāraiḥ guṇaiḥ prākṛtaiḥ
Kann nicht verstehen - tvam agrāhyaḥ
Wer in dieser Welt, verdient zu verstehen - kaḥ iha arhati vijñātum
Wie vorher du perfekt warst - prāk siddham
Und jetzt von den Eigenschaften der materiellen Natur bedeckt bist - nu saṁvṛtaḥ guṇa


tasmai tubhyaṁ bhagavate
vāsudevāya vedhase 
ātma-dyota-guṇaiś channa-
mahimne brahmaṇe namaḥ 
33

Deswegen verneigen wir uns zu Dir Vasudev, der Transzenentale Herr - tasmai namaḥ tubhyam bhagavate vāsudevāya
Der Schöpfer dessen Größe, Essenz, Eigenschaften - vedhase mahimne ātma guṇaiḥ
Und spirituelle Ausstrahlung (durch die illusorische Energie) bedeckt sind - dyota brahmaṇe channa

yasyāvatārā jñāyante
śarīreṣv aśarīriṇaḥ 
tais tair atulyātiśayair
vīryair dehiṣv asaṅgataiḥ 

sa bhavān sarva-lokasya
bhavāya vibhavāya ca 
avatīrṇo ’ṁśa-bhāgena
sāmprataṁ patir āśiṣām 
35

Dessen Avataren bekannt sind, - yasya avatārāḥ jñāyante
Dass sie keine materielle Körper besitzen - śarīreṣu aśarīriṇaḥ
Ihre Körper und Kraft sind wirklich (transzendental, nicht illusorisch) - dehiṣu vīryaiḥ saḥ śayaiḥ
Und deren Aktivitäten unübertrofen und übermenschlich sind - taiḥ taiḥ atulya ati
Hoheit, Meister der Befreiten, - bhavān patiḥ āśiṣām
Du hast keine Anhaftung (für diese Welt) - asaṅgataiḥ
Für den Schutz und das Wohlergehen aller planeten - bhavāya ca vibhavāya sarva-lokasya
Bist Du mit einem Teil Deiner Opulenz herabgestiegen - avatīrṇaḥ sāmpratam aṁśa-bhāgena

namaḥ parama-kalyāṇa
namaḥ parama-maṅgala 
vāsudevāya śāntāya
yadūnāṁ pataye namaḥ
 36

unsere Ehrerbietung der Höchsten Großzügigkeit - namaḥ parama-kalyāṇa
unsere Ehrerbietung der Höchsten Glückverheißenheit - namaḥ parama-maṅgala
dem Vasudev, welcher Frieden ist - vāsudevāya, śāntāya
unsere Ehrerbietung Demjenigen welcher die Yadu zu Fall bringen wird - namaḥ pataye yadūnām
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anadi
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PostPosted: Thu Jul 13, 2017 3:14 pm    Post subject: Reply with quote


SB 10.10.37-43

Damodar lila


Narada Munis Fluch war eine Segnung
Krishna sagt den zwei Göttern, dass Er alles weißt wie es zugetragen hat

Diejenige welche Gemeinschaft mit den spirituell verwirklichten Personen haben,
welche die Geweihten Krishnas sind, und die vollkommene Seele sind und allen gleichgesinnt sind,
schauen dem Licht entgegen
und ihr Dasein wird nicht mehr von der materiellen Natur bedingt


anujānīhi nau bhūmaṁs
tavānucara-kiṅkarau 
darśanaṁ nau bhagavata
ṛṣer āsīd anugrahāt 
37

Aufgrund der Barmherzigkeit des Vorausschauenden (Nārada) - āsīt anugrahāt ṛṣeḥ
Welcher der vertraute Diener Füße ist - tava anucara-kiṅkarau
Dass wir geboren wurden um Dich zu sehen - nau anujānīhi darśanam
Das Behältnis allen Existierenden, der Transzendentale Herr - bhūman bhagavataḥ


vāṇī guṇānukathane śravaṇau kathāyāṁ
hastau ca karmasu manas tava pādayor naḥ 
smṛtyāṁ śiras tava nivāsa-jagat-praṇāme
dṛṣṭiḥ satāṁ darśane ’stu bhavat-tanūnām


Sei es, dass unsere Worte (Deine) Eigenschaften und Tätigkeiten folgen - astu vāṇī naḥ anu guṇa kathane
(unser) Hören die Geschichten (über Dich folgen) - śravaṇau kathāyām
Die Handarbeit, der Geiste und (unsere) Tätigkeiten Deine Füße (folgen)- hastau ca manaḥ karmasu pādayoḥ tava
Lass uns erinnern, dass Du der Grund und die Stätte des Universums bist - smṛtyām tava śiraḥ nivāsa-jagat
Wir bringen unsere Ehrerbietung der Wahrheit, die wir gesehen haben - am văzut - praṇāme satām dṛṣṭiḥ
Als wir den Körper Deiner Hoheit gesehen haben - darśane tanūnām bhavat

śrī-śuka uvāca
itthaṁ saṅkīrtitas tābhyāṁ
bhagavān gokuleśvaraḥ 
dāmnā colūkhale baddhaḥ
prahasann āha guhyakau 
39

Șri Śuka sagte, "Somit von den zwei verherrlicht - śrī-śukaḥ uvāca ittham tābhyām saṅkīrtitaḥ
Sagte der Transzendentale Herr, der Meister Gokulas - guhyakau bhagavān gokula-īśvaraḥ
Der mit einem Seil an dem Mörser gebunden war und lächelte" - dāmnā baddhaḥ ca ulūkhale prahasan āha

śrī-bhagavān uvāca
jñātaṁ mama puraivaitad
ṛṣiṇā karuṇātmanā 
yac chrī-madāndhayor vāgbhir
vibhraṁśo ’nugrahaḥ kṛtaḥ 


Der Transzendentale Herr sagte, "Alles ist Mir bekannt. - śrī-bhagavān uvāca jñātam mama
Dieses Ereignis wurde in der Vergangenheit - etat eva purā
Von der Barmherzigkeit der Seele des Rișis (Narada) ausgelöst. - karuṇā-ātmanā ṛṣiṇā
Weil ihr von Reichtum und Schönheit verblendet waren, har er euch verflucht - yat śrī-mada-andhayoḥ vāgbhiḥ
Und den Gunst erteilt, aus der paradiesischen Welt zu fallen" - anugrahaḥ kṛtaḥ vibhraṁśaḥ

sādhūnāṁ sama-cittānāṁ
sutarāṁ mat-kṛtātmanām 
darśanān no bhaved bandhaḥ
puṁso ’kṣṇoḥ savitur yathā 
41

Diejenige, welche die Gemeinschaft der spirituellen Personen haben - puṁsaḥ darśanāt sādhūnām
Meine Geweihten, welche vollkommene Seele sind - sutarām mat ātmanām kṛta
Und allen gleichgesinnt sind, - sama-cittānām
Schauen dem Licht entgegen - akṣṇoḥ savituḥ yathā
und ihr Dasein wird nicht mehr (von der materiellen Natur) bedingt - no bhavet bandhaḥ

tad gacchataṁ mat-paramau
nalakūvara sādanam 
sañjāto mayi bhāvo vām
īpsitaḥ paramo ’bhavaḥ 


Nalakūvara, ihr könnt jetzt zurück kehren - nalakūvara tat gacchatam sādanam
Ihr seid Mein Höchstes Dasein vorbereitet - sañjātaḥ mayi bhāvaḥ mat-paramau
Eure höchste Wunsch kann nicht zerstört werden- vām īpsitaḥ paramaḥ abhavaḥ

śrī-śuka uvāca
ity uktau tau parikramya
praṇamya ca punaḥ punaḥ 
baddholūkhalam āmantrya
jagmatur diśam uttarām 
43

Śrī Śuka sagte: "So sprechend, umkreisten die zwei (den Herrn Krișna) -śrī-śukaḥ uvāca iti uktau tau parikramya
Brachten immer wieder Ehrerbietung - praṇamya ca punaḥ punaḥ
Nahmen Abschied von Denjenigen, welcher am Mörser gebunden war - āmantrya baddha-ulūkhalam
Und steuerten auf ihren Bestimmungsort zu - jagmatuḥ diśam uttarām
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