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Die Natur der Seele
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Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch-- Bhakti-philosophysche Prinzipien
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Posted: Mon Dec 18, 2017 3:32 pm    Post subject: Ads

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anadi
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Joined: 18 Dec 2006
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PostPosted: Thu Mar 09, 2017 9:54 am    Post subject: Reply with quote

Șrimad Bhagavatam 10.3.18

ya ātmano dṛśya guṇeṣu sann iti
vyavasyate sva-vyatirekato 'budhaḥ
vinānuvādaḿ na ca tan manīṣitaḿ
samyag yatas tyaktam upādadat pumān


Derjenige welche sieht, dass die Seele materielle Eigenschaften hat - yaḥ dṛśya ātmanaḥ guṇeṣu
Oder als verschieden von sich selbst, ist als nicht intelligent zu betrachten - vyatirekataḥ sva vyavasyate a-budhaḥ
Die intelligenten Personen haben (dieses Konzept) völlig abgelehnt - pumān manīṣitam tyaktam samyak yataḥ
Und ohne das (transzendentale) Wissen zu folgen kann diese (Seele) nicht verstanden werden - ca vinā anu vādam na tat upādadat
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anadi
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PostPosted: Fri Apr 28, 2017 8:49 am    Post subject: Reply with quote

Meine Argumente sind die Beweise die man in dem aufgenommenen Yoga-Wissen, die aus der Erfahrung verwirklichten Seelen
und deren Erzählungen bzgl. dem Transzendentalen Herrn und seine Spiele
welche in der Vedischen Literatur sich widerspiegelt finden.
Am Anfang von Kali-Yuga hat Veda-Vyasa ein großes Teil dieses Wissens schreiben lassen, wohl wissend, dass in diesem Zeitalter,
alle Eigenschaften der Menschen massive gemindert werden, darunter auch die Gedächtniskraft.

Beweise aus der Transzendentalen Wissen - Veda:

1. Deie Seele ist nicht materiell und auch nicht verschieden vom Ego, das Selbst,
wie heutzutage Leute ohne spirituelle Verwiklichung und ohne spirituelles Wissen behaupten.

ya ātmano dṛśya guṇeṣu sann iti
vyavasyate sva-vyatirekato 'budhaḥ
vinānuvādaḿ na ca tan manīṣitaḿ
samyag yatas tyaktam upādadat pumān
Bhagavat Puran 10.3.18

Derjenige welche sieht, dass die Seele materielle Eigenschaften hat - yaḥ dṛśya ātmanaḥ guṇeṣu
Oder als verschieden von sich selbst, ist als nicht intelligent zu betrachten - vyatirekataḥ sva vyavasyate a-budhaḥ
Die intelligenten Personen haben (dieses Konzept) völlig abgelehnt - pumān manīṣitam tyaktam samyak yataḥ
Und ohne das (transzendentale) Wissen zu folgen kann diese (die Seele) nicht verstanden werden - ca vinā anu vādam na tat

tad ātmānam evāvet aham brahma-asmi-iti Bṛhad-āraṇyaka Upanişad (1.4.10)

Somit, bin ich sicherlich diese spirituelle Seele - iti asmi aham evāvet tad brahma ātmānam

2. Die Seele als Spirituelle-Marginale Energie des Transzendentalen Herrn

jīvera 'svarūpa' haya — kṛṣṇera 'nitya-dāsa'
kṛṣṇera 'taṭasthā-śakti' 'bhedābheda-prakāśa'
Caitanya Caritamrita 2.20.108

Die intrinsischen Natur des Lebewesens ist -jīvera 'svarūpa' haya
ein ewiger Diener Krishnas (des Transzendentalen Herrn) zu sein - kṛṣṇera 'nitya-dāsa'
(die Seeele) ist die marginale Energie Krishnas -kṛṣṇera taṭasthā-śakti (weil es zwischen den spirituellen und materiellen Welten – in dem Ozean der Ursachen manifestiert wurde)
es ist eine Manifestation (Krishnas) verschieden und nicht verschieden (von Ihm) - prakāśa' bheda abheda

Diese marginale Energie wird, die Seele, wenn sie zuerst in Ozean der Ursachen sich befindet, wird in Bṛhad-āraṇyaka Upanişad (4.3.18 ) veranchaulicht:

tad yathā mahā-matsya ubhe kule ‘nusaṇcarati
pUrvaṇ cāparaṇ caivam evāyaM puruśa etāv ubhāv antāv
anu saṇcarati svapnāntaṇ ca buddhāṇtaṇ ca


So wie ein großer Fisch manchmal zu dem östlichen Ufer und manchmal zu dem westlichen Ufer schwimmt,
so auch das Lebewesen, situiert in karaṇa jala - das Meer der Ursachen,
nähert sich dem Einem - der Traumstelle (die Illusionswelt) oder dem Anderen - die Stelle des Erwachen (die Wahre Welt - die Absolute, spirituelle Welt).

3. Die drei Hauptenergien des Transzendentalen Herrn

kṛṣṇera svābhāvika tina-śakti-pariṇati
cic-chakti, jīva-śakti, āra māyā-śakti
Caitanya Caritamrita Madhya 20.111

Die intrinsische Natur Krishnas -kṛṣṇera svābhāvika
wandelt sich (durch Seinen Wunsch allein) in drei Arten von Energien - tina-śakti-pariṇati
Spirituelle Energie - cit-śakti,
die Energie der Lebewesen (die marginale Energie - taṭasthā-śakti) - jīva-śakti
und die illusorische (materielle) Energie - āra māyā-śakti

4. Die Seele als Funke, oder Partikel

sūryāḿśa-kiraṇa, yaiche agni-jvālā-caya
svābhāvika kṛṣṇera tina-prakāra 'śakti' haya
Caitanya Caritamrita 2.20.109

Sie (die Seele) ist wie ein Partikel der Sonnenausstrahlung - aḿśa sūrya kiraṇa
(Sri Vişnu wird mit der Sonne verglichen, die Marginale Energie - taṭasthā-śakti mit Seine Ausstrahlung, aus der, das Lebewesen wie ein Partikel ist)
(Das Lebewesen) ist wie ein Funke aus dem Feuer - agni-jvālā-caya
ausgestattet mit der eigenen Natur Krishnas (Welcher hier mit dem Feuer verglichen wird)- svābhāvika kṛṣṇera ,
und Er (Krishna) besitzt drei Arten von Energien - tina-prakāra 'śakti' haya.

Weil die Seele spirituell oder Absoult ist, hat sie in sich selbst alles was sie braucht,
nur das in der bedingten Zustand, in der materiellen Welt,
identifiziert sie sich, durch das Falsche Ego, mit dem materiellen Körper, Geist ....

In Wirklichkeit alle Funktionen der Seele wie Denken, Füllen und Wollen sind der materiellen feinstofflichen Maschine, namens Geist delegiert
und die Unterscheidungsvermögen der materiellen feinstofflichen Maschine, namens Intelligenz geliehen.

5. Die Seele ist durch das Falsche Ego verwirrt:

prakṛteḥ kriyamāṇāni / guṇaiḥ karmāṇi sarvaśaḥ
ahańkāra-vimūḍhātmā / kartāham iti manyate
Bhagavad-gita. 3.27

Die Seele, welche durch das Falsche Ego illusioniert wird - atma ahańkāra vimudha
denkt auf diese Weise, “Ich bin der Handelnde" (in allem was geschieht)– manyate iti aham karta
(aber) alles was geschieht – sarvaśaḥ karmāṇi
ist durch die Eigenschaften der materiellen Natur verichtet - guṇaiḥ prakṛteḥ kriyamāṇāni

Also, in der bedingten Zustand der Seele (bedingt durch das Falsche Ego),
alles was man denkt, fühlt, sich wünscht, entscheidet und tut
sind lediglich Phänomene der Wechselwirkung äußeren materiellen Elemente
mit dem grobstofflichen und feinstofflichen (Geist, Intelligenz, Falsches Ego) Körper.

6. Das Falsche Ego ist ein materielles Element,
welches die Seele braucht um überhaupt seine Schaupieltätigkeit auszuführen,
indem man Falsche Identitäten die man Leben für Leben bekommt, als Wahr zu akzeptieren

bhumir apo’nalo vayuH / kham mano buddhir eva ca
ahankara itiyam me / bhinnA prakritir ashtadhA
Bhagavad-gita 7.4 :

Diese Meine materielle Energie – yam me prakRtir
Hat acht Einteilungen, wie folgt – ashtadhA bhinnAH iti
Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum – bhUmir ApaH analaH vayuH Kham
Geist, Intelligenz, und sebstverständlich Falsches Ego - manaH buddhiH ca eva ahankAraH

7. Verwiklichung der Seele und ihre Bedeckung

katama ātmeti yo 'yaṃ vijñānamayaḥ prāṇeṣu hṛdy antarjyotiḥ puruṣaḥ |
sa samānaḥ sann ubhau lokāv anusaṃcarati dhyāyatīva lelāyatīva |
sa hi svapno bhūtvemaṃ lokam atikrāmati add. mṛtyo rūpāṇi
|| Bṛhad-āraṇyaka Upanişad p_4,3.7 ||

Somit, was ist die Seele? - katama ātma iti
die ist diejenige, welche genießt - yo 'yaṃ puruṣaḥ
sie ist wahrgenommen, wenn das Herz - vijñānamayaḥ hṛdy
von innen mit dem Lebensatem (prana) beleuchtet wird - prāṇeṣu antar-jyotiḥ
Diese (die Seele) kann sich gleichermaßen in zwei Welten situieren - sa samānaḥ sann ubhau lokāv
Als sie den Weg der Meditation folgt - anusaṃcarati dhyāyatīva
bewegt sie sich sicherlich – lelāyatīva sa hi
(wie) in einem Traumzustand - svapno bhūtvi
in dieser Welt (der Illusion) - imaṃ lokam
und ist bedeckt mit einer sterblichen Form (sura, asura, kinnara, kimpurușa, gandharva, daitya, manușya (Mensch) Tier, Pflanze ...) - atikrāmati mṛtyo rūpāṇi

In Muṇḍaka Upaniṣad (3.1.9) werden die Voraussetzungen für die Offenbarung der Seele erklärt:

eṣo 'ṇur ātmā cetasā veditavyo
yasmin prāṇaḥ pañcadhā saḿviveśa
prāṇaiś cittaḿ sarvam otaḿ prajānāḿ
yasmin viśuddhe vibhavaty eṣa ātmā Muṇḍaka Upaniṣad (3.1.9)

Diese sehr kleine Seele kann durch den Geist erkannt werden - eṣah aṇur ātmā veditavyo cetasā
welches sich mit dem Lebensluft (prana) aus der fünf Luftarten (des Körper) anschließt - yasmin saḿviveśa prāṇaḥ pañcadhā
Die Lebensluft bindet sich mit dem Geist ein und schaft die Gemüter (Siehe in diesem Zusammenhang die prana-yama Techniken der Atemregulierung für die Beruhigung des Geistes) - prāṇaiś otaḿ prajānāḿ sarvam cittaḿ
Wenn dieser (Geist) völlig rein ist - yasmin viśuddhe
offenbart sich das Wunder der Seele - eṣa vibhavaty ātmā

8. Die Seele ist der Reisende, der Körper ist die Kutsche, der Geist ist der Zügel, die Intelligenz der Kutschen-Führer, die Sinne die Pferde.

AtmAnam rathinaM viddhi zariraM ratham eva ca buddhiM tu sArathiM viddhi manaH pragraham eva ca
indriyANi hayA Ahur viSayAMs teSu go carAn Atmendriya mano yuktaM bhoktety Ahur manISiNaH
Katha Upanishad 1.3.3-4
(Harward-Kyoto Transliteration)

Man sollte es wissen, dass die Seele der Reisende – viddhi AtmAnam rathinaM
in dem Körper, wie in einer Kutsche ist – zariraM eva ca ratham
aber man sollte es wissen, dass die INTELLIGENZ – tu viddhi buddhiM
welche mit den Sinnen und den Geist beschäftigt ist - yuktaM indriya mano.
der Führer ist (trifft die Entscheidungen). – sArathiM
Selbstverständlich ist der Geist der Zügel (Lenkwerkzeug) –eva manaH pragraham
und die Sinne sind die Pferde, die Genuss kosten möchten - ca indriyANi hayA Ahur viSayAMs teSu go carAn
Auf diese Weise genießt die Seele – iti bhokta Atma
Alle Ehre der verwirklichten Weisen – manISiNaH Ahur

Die Seele ist eine spirituelle Energie "gefangen" in der materiellen Welt, weil der Transzendentale Herr sie hier haben wollte
und wenn Er will, wird Er ein Teil der Seelen befreien, und neue in der Pufferzonne (das Meer der Ursachen),
zwischen dem materiellen und dem spirituellen Bereich einbringen.
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