Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch
Gaudiya Vaishanvism - Parakya Bhava
 
 FAQFAQ   SearchSearch   MemberlistMemberlist   UsergroupsUsergroups   RegisterRegister 
 ProfileProfile   Log in to check your private messagesLog in to check your private messages   Log inLog in 

Der blinde Baba von Madana Tera

 
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch - zeitnahe Heilige aus Vraja und Navadvip
View previous topic :: View next topic  
Author Message
Ads






Posted: Fri Nov 24, 2017 8:19 am    Post subject: Ads

Back to top
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4646
Location: Germany

PostPosted: Mon Feb 25, 2013 12:01 pm    Post subject: Der blinde Baba von Madana Tera Reply with quote

Der blinde Baba von Madana Tera

Vor etwa achtzig Jahren lebte in Vrinda-van in einem Kutir (Lehmhütte) neben dem Madana-mohan’s Tempel ein blinder Baba Ji. Niemand kannte seinen Namen. Aber die Leute nannten ihn Madana-tera-vale Baba (Baba von Madana-tera), weil er meistens in der Abgeschiedenheit von Madana-tera (das Gelände um Madana-Mohana’s Tempel) lebte.

Früh am morgen, nachdem er in der Yamuna gebadet hatte, pflegte er zu gehen um sich in der Lauben von Madana-tera zu verstecken. Er blieb da bis Abend, die ganze Zeit im Erinnerung an Radha-und Ihr Liebhaber, weinend bei der Erinnerung.
Am Abend ging er zum Govinda Ji’s Tempel, sprach mit Ihm und weinte.
Nach seiner Rückkehr nahm er madhukari (Essen betteln) von drei oder vier Häuser, aß und schlief ein. Aber sein Weinen hörte nie auf.

Es war wegen dem kontinuierlichen Weinen, dass er seine Sehkraft verlor. Er bedauerte es nicht, denn die Augen mit den er Krishna nicht sehen konnte, hätten kein Nutzen für ihn.
Aber jetzt Baba weinte für 40 Jahre Sein Leben neigte sich zu Ende und die obersten Grenzen seines Geduld waren überschritten. Der Trennungsschmerz wurde unerträglich.
Aus diesem Grund fiel er manchmal in Ohnmacht und stundenlang lieg er am Boden mitten unter Bäumen. Es gab keiner der auf ihn achten konnte, niemand der sein Mitgefühl zeigen konnte. Das Zwitschern kleiner Vögel und die Rufe der Kuckucke und Pfaue versuchten ihn zu erwecken, aber vergebens.
Wenn der Trennungsschmerz für den Gottgeweihten unerträglich wird, wird sie auch für den Herrn unerträglich. Radha und Krishna konnten nicht mehr von Baba getrennt bleiben.
Als Sie lustwandelten, kamen Sie zu Madana-tera, wo Baba unter einem Baum weinte.

Radha sagte zu Krishna, “Pyare (Geliebter), Baba immer weint. Warum bringen Wir ihn nicht ein bisschen zum Lachen?”
Krishna ging zu Baba und sagte “Baba, warum weinst du? Hat jemand dich geprügelt, oder bist du bestohlen worden?”
“Ah nein! Geh weg.” Sagte der blinde Baba ein bisschen zornig.
“Baba, Ich werde dir roti (Brot) oder chacha (Buttermilch) oder was auch immer du möchtest bringen. Aber du solltest nicht weinen,” sagte Krishna wieder flehentlich.
“Ah, Kuhhirtenjunge! Geh und hüte deine Kühe. Warum bist Du hier gekommen um mich zu stören?” Als Baba das sagte, kehrte er seinen Rücken zu Krishna.
Krishna ging zurück zu Radha und sagte, “Baba hört nicht zu. Er weint und weint nur.”
Radha sagte, “Pyare, du konntest nicht ich zum Lachen bringen. Sehe Mich an, ich werd’s schaffen.”

Sie ging zu Baba und sagte, “Baba, warum weinst du? Hast du deine Frau verloren?”
Baba lachte und sagte, “Lali, ich habe nie eine Frau gehabt.”
“Ich verstehe, also du weinst weil du keinen hast den du als dein eigenen betrachten kannst.”, sagte Radha mit vollem Mitgefühl.
Baba sagte schmerzlich, “Nein Lali, ich weine nicht dafür. I weine weil diejenige die meiner sind, mich vergessen haben.”
“Wer sind sie Baba?”
“Lali du weisst es nicht. Einer ist der herzlose Sohn von Nanda (Krishna), Der immer alle verlockt und quält dadurch dass, Er sich nie zeigt; und die andere, Ah! Was könnte ich über Sie sagen, Lali? Die andere ist Radha, die in Seiner Geselschaft herzloss wie Er gerworden ist.”

Radha fühlte sich an der empfindlichsten Seite Ihres Herzens tief verletzt. “Ich , Ich, herzloss!” Brich Sich aus. Dann versuchte Sie Ihre Identität weiter zu verheimlichen und sagte, “Baba, ich heiße auch Radha. Sag Mir was dein Wunsch ist.”
“Was sol lich sagen, Lali? Was kann ich mir wünschen, außer Ihr darshan (Sicht) zu bekommen.”
“Baba, du bist sehr einfach. Weißt du nicht, dass du Sie nicht sehen kannst, sogar wenn Sie dir darsana gewähren würde, deine Augensicht ist verloren.”
“Lali, du bist einfach, nicht ich. Du weißt es nicht, ich werde meine Augensicht zurückbekommen in dem Augenblick in dem Sie mit Ihren Lotoshänden meine Augen berühren.

Radha konnte Sich nicht mehr zurückhalten. Sie berürhte Baha’s einer Auge und Krishna berührte die andere. Augenblicklich wurde Baba’s Augensicht wiederhergestellt.
Er sah, Radha und Krishna, das göttliche Paar seines Herzens, wie sie vor ihm in aller prächtigen Schönheit stand und ihn gnädig und liebevoll anschauten. Er wurde vor Freude überwältigt und fiel in Ohnmacht.

Die ganze Nach lag er unbewusst am Boden.
Am nächsten Vormittag erkannten ihn einige Leute, die außen waren um am parikrama (Bahrfußreise für die Besichtigung heiliger Plätze) in Vrindavana waren. Sie nahmen ihn, in seinem unbewussten Zustand zu dem Madana-mohana Tempel. Der Gosvami vom Tempel verstand dass eine göttliche Erfahrung sollte der Grund für die unbewusste Zustand von Baba sein. Er verlangte dass alle zusammen die Heiligen Namen Gottes chanten (kirtana machen).
Der Klang des kirtanas brachte Baba allmählich zurück zu Bewusstsein.

Gosvami Ji nahm ihn dann zur Seite. Nachdem er dem Baba die nötigen Dienste dargebracht hat, fragte er ihn, was der Grund für seinen unbewussten Zustand war.
Baba erzählte mit brechende Stimme und unaufhörliches Weinen die ganze Geschichte

Baba’s lang ersehnte Wunsch ging in Erfüllung. Aber auch danach hörten seine Tränen nicht auf. Er weinte sogar noch mehr, weil die Trennung nach der Begegnung ist noch schmerzvoller.
Er konnte die Trennung von Radha-Krishna nicht mehr lange aushalten und verließ seinen materiellen Körper um das göttlich Paar im spirituellen Vrindavana zu treffen.

Man kann sich wundern, wieso ließ Radha den Baba über 40 Jahre weinen wenn sie so gütig ist? Konnte Sie nicht früher erscheinen?
Sie konnte. Aber konnte Baba Sie wirklich sehen?

Sie ist nicht aus Fleisch und Blutt, die unsere materiellen Augen sehen können.
Sie ist aus Liebe gemacht. Sie ist die personifizierte Liebe.
Um Sie zu sehen, muss man Augen der Liebe haben.
Liebe wächst nicht in einem unreinen Herzen.
Das Herz wird durch spirituelle Praxis (sadhana) gereinigt.
Die beste sadhana ist in Trennung zu weinen.
Die Tränen die in Erinnerung an Radha und Krishna vergossen werden zerstören alle Sünde und Vergehen (aparadhas), und
das Trennungsfeuer verbrennt der wilde Aufwuchs aller Arten von weltlichen Wünschen.
Auf diese Weise wird der Grundboden des Herzens für den Samen der göttlichen Liebe vorbereitet.
Wenn dieser Same wächst und blüht, können Radha und Krishna Sich nicht aufhalten.
Sie sind von der Duft der Pflanze der Liebe unweigerlich hingezogen.

(OBL Kapoor – “Saints of Vraja”)
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
Display posts from previous:   
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch - zeitnahe Heilige aus Vraja und Navadvip All times are GMT + 2 Hours
Page 1 of 1

 
Jump to:  
You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot vote in polls in this forum



Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group

Abuse - Report Abuse - TOS & Privacy.
Powered by forumup.de free forum, create your free forum! Created by Hyarbor & Qooqoa
Confirmed - Auto ICRA

Page generation time: 0.148