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Bhaktisiddhanta Sarasvati - Einweihung

 
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Posted: Fri Nov 24, 2017 8:26 am    Post subject: Ads

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anadi
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PostPosted: Tue Apr 27, 2010 1:54 pm    Post subject: Bhaktisiddhanta Sarasvati - Einweihung Reply with quote

Warum hat Bhaktisiddhanta Sarasvati niemals von Gaurakisora Dasa Babaji Einweihung bekommen?

1.1) Sri Kisori Mohana Gosvami und Sri Kisori Das Babaji waren Zeugen als Bhaktisiddhanta Sarasvati sagte, er war in einem Traum eingeweiht worden. Diese Aussage kam, als er von Siddha Sri Rama-krsna das Pandit Baba, Anfang der 30-er Jahre, gefragt worden war.

Wenn man sich auf abhava pramana (Beweis basierend auf dem Mangel am Gegenbeweis) stützt, jeder kann behaupten, man hat im Traum Einweihung von Sri Rupa Gosvami bekommen. Wer kann bestätigen oder leugnen? Auf diese Weise wird das ganze Prinzip der Einweihung untergraben und als Witzfigur betrachtet.
1.2) In Advaita Prakasha (8.118-122) von Sri Isan Nagar wird beschrieben wie Sita-devi, die Frau von Advaita Prabhu, in einem Traum, Einweihung von Srila Madhavendra Puri bekam, aber Advaita Prabhu fand es nötig, dass Sie auf die traditionelle Art Einweihung bekommt.

sita kohe bahu bhagye toma painu dekha
dehatma sodhana koro diya mantra diksa
tabe puri sitare krsna mantra dila
jagi sita mata kohe kiba camatkare
svapnavese puriraja mantra dila more
acarye kohila sita sarva vivarana
tiho kohe bhagye tuya khandila bandhana
prabhu sei mantra puna vidhi anusare
subha ksane samarpila sva bharya sita re


"Sita devi sagte zu Madhavendra Puri: "Ich bin sehr glücklich dich getroffen zu haben.
Bitte heilige meinen Körper und Seele und gib mir Einweihug- mantra."
Dan Madhavendra Puri gab Sita krisna-mantra, und verschwand danach.
Als Muter Sita erwachte, sagte Sie, "Wie erstaunlich! In einem hellen Traum Madhavendra Puri-raja hat mir mantra gegeben!"
Sita devi sagte alles zu Advaita Acarya, welcher antwortete,
"Du bist so von Glück begünstigt, dass jetzt all deine Bindungen (zur Welt) zerstört sind."
Dan, zu einem glückverheißenden Zeitpunkt,
gemäß der Regeln, gab Advaita Prabhu mantra wieder zu seiner Frau Sita."

2.1) Das selbe gilt für seiner Sannyasi Einweihung. Gemäß der Gaudiya Matha Aufzeichnungen Bhaktisiddhanta nahm sannyasa in seinem Zimmer, von einem Foto. Sannyasa kan nicht von einem Foto genommen werden, sondern von einem lebendigen Sannyasi.


Last edited by anadi on Wed Apr 28, 2010 8:03 am; edited 1 time in total
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anadi
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PostPosted: Wed Apr 28, 2010 8:02 am    Post subject: Reply with quote

2.2) Sein sannyas guru sollte auch Gaurakisora Dasa Babaji gewesen sein, dessen sannyasi Gewand weiß war. Aber Bhaktisiddhanta Saraswati wählte eine pink ähnliche Farbe.
Die Schüler – Nachfolge von Gaurakisora Dasa Babaji fing mit weißen Gevänder an.
Bhaktisiddhanta Saraswati wechselte es aber, wie die Art de Einweihung, welche er als 'Brahmana Einweihung' bezeichnete, und beharrte auf die Idee, er gehöre zu einer ununterbrochenen Schülernachfolge von ?… Einweisungen! - siksa-parampara.

Alle Farben, außer Weiß, sind für die Gaudiya Vaisnava verboten
rakta-vastra vaisnavera podite na yuyay
(Caitanya-caritamrta, Antya 13.61)

"Ein Vaisnava sollte keine rötlichen Gewänder tragen."
nagno dviguna-vastrah syan nagno raktapatas tatha: "
Das Tragen rötlicher Gewänder ist gleich dem Nacktwandern.

"sukla-vasa bhaven nityam raktam caiva vivarjayet "
(beide von Hari-bhakti-vilasa, 4.147,152):
"Trage immer Weiß und gib Rot auf."

raktam nilam adhautam ca parakyam malinam patam paridhaya
(Agamasastra zitiert in Durgama-sangamani bei Sri Jiva Gosvami in Beziehung zu Bhakti-rasamrta-sindhu, 1.2.120 ):
"Das tragen von rötlichen, blauen oder ungewaschenen Gewänder ist ein seva –aparadha (Vergehen)."
In dem Manual (paddhati) von Sri Dhyanacandra Gosvami, der guru ist in weiße Gewänder beschrieben (svetambaram gaura-rucim sanatanam -"Er trägt ein weißes Gewand und seine ewige Form leuchtet wie Gold").

Safran (pink ähnliches) dhoti (Vaishnava Gewand) sind niemals erwähnt
Safran ist die Farbe nur für bahirvasas (äußeres Gewand) für Vedic eka-dandi (advaitins) Sannyasis.

Grhasthas sollten auch keine kaupina (loincloth) tragen, und das ist auch kein 'brahmana-Unterwäsche'. A kaupina ist zu einem sannyasa gegeben, während seiner Einweihung Zeremonie für eine lebenslangen Zölibatgelübde.
Es zieht jeder, der kaupina trägt und [CENSORED] hat, zu Hölle.
Das Rasieren der Haare ist auch nur für sannyasis vorgeschrieben und für keiner andere.

Zu sagen, die Safranfarbe is nicht rötlich, und damit alles wäre in Ordnung, ist falsch, denn es gibt der klare Vorschrift,
„suklavaso bhaven nityah” - "one should always wear white”
also weder rot noch Safranfarbe."

Man kann sich denken, es is nur eine formale Sache ("warum sollte die Farbe des Gewandes so wichtig sein?"), als wäre nur ein engstirnige „smarta-ism“, aber hier geht es um anugatya (Das Folgen) der acaryas unseres Gaudiya Vaishnavismus.
Die Gosvamis haben uns befohlen, weiß zu tragen, und bhakti bedeutet die Befehle der acaryas zu folgen, welche von Caitanya Mahaprabhu ermächtigt waren die Gesetze des Gaudiya Vaishnavismus zu schreiben. Und alle Gaudiya Vaishnavas haben weiß getragen.
Nur Gaudiya Math und Iskcon (die Nachfolger von Bhaktisiddhanta Linie) tragen Safranfarbe.

Es kann gut sein, dass ein Gaudiya Vaisnava acarya, welcher ein avadhuta ist (über jegliche Gesetze steht), sogar Sackleinen tragen kann, aber er würde seiner Schüller nicht sagen, sie sollen das selbe tun, was er tut.
Der Vers (3.5.38 ) von Srimad Bhagavatam sagt nicht, dass Gaudiya Vaisnavas Safranfarbigen oder rötliche Gewänder tragen können.
Zu der Zeit als Bhagavatam gesprochen wurde, gab es keine Gaudiya sampradaya und Srila Sanatana Gosvami kommentierte diesen Vers:
“yatibhir maha-prayatnena samsarasagaram sribhagavadbhakta helayaiva sukham taranti”
"der Ozean von samsara, welcher schwer für die yatis (advaitin sannyasis) zu überqueren ist, ist leicht und glücklich bei der Geweihten des Herrn zu überqueren."

Der Vers “rakta vastra vaisnavera porite na yuyay” ist nicht aus dem Zusammenhang gerissen Die Geschichte berichtet über das Gespräch zwischen Jagadananda Pandit und Sanatana Gosvami, aber die Moral der Geschichte ist in dem rakta vastra -Vers von Caitanya Caritamrita, als eine absolute Aussage für alle angegeben.
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anadi
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PostPosted: Fri Apr 30, 2010 9:38 am    Post subject: Reply with quote

4) Als raganuga bhakti sadhaka sollte Bhaktisiddhanta, in der Siddha Pranali Zeremonie, etwas Wichtiges von Gaurakisora Das Babaji bekommen haben, wenn er sein Schüller gewesen ist, und raganuga bhakti praktizieren und es weiter geben sollte.
Das ist die Kette der Gurus, angefangen mit Gaurakisora Das Babaji, Kette welcher zu Caitanya lila führen sollte; und dementsprechend sollte er auch die Form dieser gurus als gopi, welche zu Krishna lila in Vraja führen sollte, bekommen haben.
Durch die Kripa - Barmherzigkeit dieser Gurus, und nur durch diese Kette, kann der raganunga sadhak in diese lilas rein
Das ist die Bedeutung der ununterbrochenen Schülernachfolge (Guru Parampara) in Gaudiya Vaishnavismus.

Statt dessen, Bhaktisiddhanta behauptete, dass Gaurakisora Das Babaji der Schüler von Bhaktivinoda war.
Dieser Auskunft ist nicht richtig, den Bhaktivinoda verehrte Gaura Kisora und hat sich ihm für bhekha (babaji vesha) genährt.
Gaurakisora selbst hat bhekha von Bhagavat das Baba, bhekha-chela von Siddha Jagannatha das Baba), bekommen.

Was die Version von Bhaktisiddhantas guru-parampara angeht:

1. Sanatana Gosvami war allerdings der Schüler von Vidyavacaspati.
2. Rupa Gosvami war der Schüler von Sanatana Gosvami.
3. Jiva Gosvami war der Schüler von Rupa Gosvami.
4. Raghunatha das Gosvami war nicht der Schüler von Jiva Goswami, sondern der Schüler von Yadunandana Acarya.
5. Narottama Das Thakura war nicht der Schüler von Raghunatha das Gosvami, sondern der Schüler von Lokanatha Gosvami, (und auch nicht der Schüler von Krsna das Kaviraja, wie Bhaktisiddhanta behauptet).
6. Visvanatha Cakravarti war nicht der Schüler von Narottama Das Thakura, sondern der Schüler von Radha Ramana Cakravarti, er hat niemals seinen angeblichen guru Narottama, getroffen (es gibt ein Jahrhundert dazwischen).
7. Baladeva Vidyabhusana war nicht der Schüler von Visvanatha Cakravarti, sondern der Schüler von Radha Damodara Gosvami.
8. Jagannatha das Babaji lebte 150 Jahre nach seinem angeblichen guru
Baladeva Vidyabhusana.
9. Bhaktivinoda war der Schüler von Vipin Bihari Gosvami, nicht von Jagannath das Babaji.

Allerdings Bhaktisiddhanta hat diese „seiner“ guru parampara einfach erfunden, und hat sie „bhagavat“ parampara genannt, mit der Bedeuten, das wäre eine parampara von Einweisungen.

5) Die Gaudiya Matha-Aufzeichnungen geben verschieden Zeiten und Orte wo die angebliche Einweihung Bhaktisiddhantas stattgefunden hat. Manche behaupten er hätte Nrsimha mantra bekommen, als wäre Gaura Kisora dasa Babaji ein Verehrer von Sri Nrsimha-deva gewesen.


Last edited by anadi on Wed May 05, 2010 7:46 am; edited 3 times in total
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PostPosted: Sat May 01, 2010 12:05 pm    Post subject: Reply with quote

6) Wo hat Bhaktisiddhanta sein brahmana-Schnur her? Gaura Kisora das Babaji hat keiner getragen, weil er als vaishya geboren war.
Der Beweis dass, eine Brahmana-Einweihung nicht existiert, ist dass, für die Brahmanas eine gesonderte 10-syllbrige Gopala Mantra gibt, und eine 18-syllbrige Gopala Mantra nicht-brahmanas gibt. Die so genannte zweite Einweihung die von Bhaktisidhanta eigeführt worden ist, ist keine Brahmana-Einweihung. Man behauptet seiner Schüler wurden dadurch Brahmanas, wobei sie immer noch die he 18-syllbrige Gopala Mantra für nicht-brahmanas bekommen.

7) Gaudiya Matha Prediger ziehen Nachfolger von Guru Familien ('caste Gosvamis') an, in Anlehnung auf Sri Jiva Gosvamias Aussage von Bhakti-sandarbha (210):

tad etat paramartha-gurvasrayo vyavaharika-gurvadi parityagenapi kartavyam,

"Man sollte einen weltlichen Guru aufgeben, um einen spirituellen Guru anzunehmen",
aber weltlich bedeutet ein Dorfälterer oder Eltern, nicht der Familienguru, weil Hari-bhakti-vilasa (4.141) zitiert Brahma-vaivarta Purana und besagt:

upadestaram amnayagatampariharanti ye
tan mrtan api kravyadahkrtaghnannopabhuñjate


"Nicht einmal die Adler werden Die Leiche von einem Undankbaren, welcher seinem amnayagatam guru verlässt."

In seiner Tika (Kommentar) zu diesem Vers, schreibt Srila Sanatana Gosvami:
amnayagatam kula-kramayatam
Dieser amnayagata guru bedeutet einen guru, welcher in Familiennachfolge kommt."
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PostPosted: Tue May 04, 2010 7:07 pm    Post subject: Reply with quote

8 ) Was ist der tilak-svarupa von Bhaktisiddhanta Sarasvati und seiner Nachfolger?
Zum Beispiel die Nachfolger von Nityananda parivar haben die Form eines Nim-Blattes auf die Nase,
die Nachfolger von Advaita Parivara haben die Form eines Banyan- Blattes auf die Nase,
die Nachfolger von Shyamananda Parivar haben die Form eines Fußglöckchen auf die Nase,
und so alle Gaudiya Vaisnava paramparas haben ihrer eigene tilak Form,
welche , zu der Zeit von Diksha (Einweihung) von Guru persönlich offenbart und auf 12 Stellen des Körpers des Schülers geschmiert wird.
In Hari-bhakti-vilasa (2.85) wird gesagt:
sampradayika mudradi bhusitam tam krtañjalim,
"Zu der Zeit der Einweihung bekommt der Schüler das Zeichen der Schülernachfolge vom Guru".
In dem Kommentar zu diesem Vers schreibt Srila Sanatana Gosvami:
sampradayikam guru-paramparasiddham,
"Dieses sampradayika bezieht sich auf die Guru-parampara – die Schülernachfolge"
"Und mudra bezieht sich auf dem Tilaka und Gebetskette."

Wen Bhaktisiddhanta von Gaurakisora diksha (die Vedische form der Einweihung) bekommen hätte, dan sollte er und seine Nachfolger, das Tilak Form von Advaita parivara tragen (die Form eines Banyan- Blattes auf die Nase).
Statt dessen, hat er, wie auch seine Nachfolger gopi-candana tilaka ohne jegliches besondere Merkmal getragen.
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PostPosted: Wed May 19, 2010 12:05 pm    Post subject: Reply with quote

9) Die sogenannte Schülernachfolge (guru-parampara) ist auf die Iskcon Altäre in der falschen Reihenfolge platziert, auch in dem Sinne, dass der Guru auf der linken Seite des Schülers steht. Der Regel ist, dass der Guru immer wehrend der Initiation auf der rechten Seite des Schülers steht und bleibt immer da.

10) Wer ist ein Brahmana?
a) In ISKCON/Gaudiya Matha ist zu sehen, dass letztendlich alle als Brahmana eingeweiht werden. Andererseits behaupten sie, sie würden eine varna-asram – Gesellschaft bilden. Welche Gesellschaft hat nur brahmanas?
b) Eine Ausrede für diese Politik der Fabrikation von Brahmanas ist die propagandistische Aussage:
"Wir beurteile die Leute ihrer Eigenschaften nach, nicht ihrer Geburt nach". Aber genau diese Aussage trifft hart die Brahmanas fabriziert in Gaudiya Math /Iskcon, denn die meisten weisen überhaupt nicht die Eigenschaften eines Brahmanas.
Viele ISKCON/Gaudiya Math "brahmana"-Frauen verlassen ihre Ehemänner, und haben Kinder von verschiedenen Männer.
c) Ein Brahmana muß Sanskrit können, und die meisten können es nicht.
Keiner kennt die grundlegende Benehmensregel, die Praxis der Sauberkeit und Keuschheit.
d) 90% aller Iskcon Mitglieder sind Geschäftsleute (in etwa wie "vaisyas") oder gehen andere Tätigkeiten nach, die nichts mit der Beschäftigung eines Brahmanas zu tun haben.
e) Die Eigenschaften einer Person sind entscheidend durch seine Geburt (Land, Gemeinschaft) vorausgesagt; und das ist von Krishna selbst in der Bhagavad-gita 13.22 bestätigt:

kāraṇaḿ guṇa-sańgo 'sya sad-asad-yoni-janmasu

"Der Grund für die Gemeinschaft mit bestimmte Eigenschaften der Materiellen Natur - kāraṇaḿ sańgo guṇa 'sya
ist ein gutes oder schlechtes Geburt - sad-asad yoni-janmasu."

f) Der “Brahmana – Feldzug” Bhaktisidhantas sich als Brahamana darzustellen und später Brahmanas „industriell“ zu produzieren, hat als Hintergrund eine bestimmte Neid auf die Klasse der Brahmanas, wie auch der Wunsch Bhaktissidhantas nach sozialer Anerkennung.
Das ist eine grobe Missachtung der Unterweisungen Sri Caitanya bezüglich der Identifizierung eines Vaişnavas mit jeglichem sozialen Status des Systems varna – ashram

naham vipro na ca nara-patir napi vaisyo na sudro
naham varni na ca grha-patir no vanastho yatir va
kintu prodyan-nikhila-paramananda-purnamrtabdher
gopi-bhartuh pada-kamalayor dasa-dasanudasah


„Ich bin kein gelehrter Brahmana - naham vipro
Ich bin kein Lieder Verwalter Krieger (kshatria) - na ca nara-patir
Weder Geschäftsman (vaishya) - napi vaisyo noch Handwerker Arbeiter- na sudro

g) Sri Caitanya hat seine Nachfolger auch gelernt, dass sie sich niedriger als einem Grasshalm dünken sollten „trinad api sunicena " und auf keinem Fall sich auf der sozialen Ebene eines Brahmanas zu denken. Die Mentalität Bhaktissidhantas war gegen diese Unterweisung Sri Caitanyas und ist in der folgenden Aussage vertretten:
„Die Brahamanas unserer Tage haben keine Kompetenz mehr, wir müssen unser eigenes soziales System (varna- ashram) starten.

h) Krishna hat das System geschaffen „caturvarnyam maya srstam“; da darf kein anderer wie Bhaktisidhanta, sein eigenen varNa-ashram System erfinden, idem er Brahmanas durch eine sogenannte Brahmana Einweihung produziert.
Wer gegen die Klase der Brahmanas auflehnt, wird bestraft.
Krishna sagt in Srimad Bhagavatam (10.64.41-42), dass so eine Mentalität von ihm persönlich bestraft wird):

vipraḿ kṛtāgasam api naiva druhyata māmakāḥ
ghnantaḿ bahu śapantaḿ vā namas-kuruta nityaśaḥ


"O Meine Verwandten! Auch wenn ein Brahmana eine Sünde begeht - māmakāḥ api eva vipraḿ kṛta āgasam
Wiederholt euch schlägt oder beschimpft - ghnantaḿ bahu vā śapantaḿ
Verneige euch immer vor ihm - namas-kuruta nityaśaḥ

yathāhaḿ praṇame viprān anukālaḿ samāhitaḥ
tathā namata yūyaḿ ca yo 'nyathā me sa daṇḍa-bhāk


Genau so wie Ich zu aller Zeiten respektvoll mich vor einem Brahmana verneige – yathā ahaḿ anu-kālaḿ samāhitaḥ praṇame viprān
solltet ihr alle vor ihm verneigen - tathā yūyaḿ namata
Und derjenige, welcher anders tut wird von Mir bestraft (als Kandidat für de Bestrafung) - ca yah anyathā sa bhāk me daṇḍa.

Das beste Beispiel ist Indra, welcher sehr hart gelitten hat, weil er den Brahmana Vritrasura, getötet hat, auch wenn er eigentlich ein asura (Dämon) war.

Der Herr spricht weiter zu Srideva in Srimad Bhagavatam (10.86.53):

brāhmaṇo janmanā śreyān sarveṣām prāṇinām iha
tapasā vidyayā tuṣṭyā kim u mat-kalayā yutaḥ


Wer als Brahmana geboren wird, ist als der Beste aller Lebewesen dieser (materiellen Welt)- brāhmaṇo janmanā śreyān sarveṣām prāṇinām iha
Was zu sagen von seiner Entsagung, Wissen, Zufriedenheit - kim u tapasā vidyayā tuṣṭyā
(er ist ) mit Meditation über Mich ausgestattet - kalayā mat yutaḥ

duṣprajñā aviditvaivam avajānanty asūyavaḥ
guruḿ māḿ vipram ātmānam arcādāv ijya-dṛṣṭayaḥ
(S.Bhag. 10.86.55)

"Leute dessen Verständnis korrupt ist und dieses Wissen nicht haben – duṣa prajñā evam aviditva
respektieren nicht und sind neidisch auf die gelehrten Brahmanas - avajānanty asūyavaḥ vipram
(welche) die verehrenswerte Form des Gurus und meiner Selbst (sind) – arcādāu guruḿ māḿ
(welche) meine Seele sind- ātmānam
und dessen Ansicht verehrenswert ist- dṛṣṭayaḥ ijya."

i) Şrimad Bhagavatam (7.11.13) sagt aus, dass ein „zwei mal geborene“ (Brahmana) muss in einer Familie geboren, welche über Generationen hinweg die standgemäße Läuterungsrituale vollzogen haben - saḿskārā yatrāvicchinnāḥ sa dvijo.

j) Die Veda lernt, dass ein sannyasi an seinem Brahmana Schnur (und alle soziale Bindungen) verzichtet, wenn er sannyasi annimmt (sutra-sikha-tyaga, C.C.), aber in Gaudiya Matha/Iskcon sannyasis tragen weiter ihr sogenannten Brahmana Schnur, weil sie auch nicht viel Ahnung über die Bedeutung des sannyasis haben!

k) Der Schnur brahma-sutra ist benutzt nur für die Praktizierung des Brahma gayatri mantra, nicht für die Vaisnava diksa-mantras, wie Gopala mantra und kama Gayatri.
Nur die letzten zwei Mantras sind in Hari-bhakti-vilasa als Vaisnava diksa mantras erwähnt.

l) Ein Brahmana ist dvija, oder zwei mal geborene genannt.
Man kann nicht die zweite Geburt (upanayana-samskara) als Brahmana bekommen, wenn man die erste (saukra oder Samengebende) Geburt als Brahmana nicht hat.
Die Brahma gayatri Einweihung ist von dem Vater des Brahmana Jungen vollzogen, wenn er 11 Jahre alt wird. Der Junge sollte die Sonne für mehrere Tage nicht sehen (weil Brahma gayatri eine Solar mantra ist) und wird in einem, mit abgedeckten Fenster, Raum geschlossen und bekommt nur havisyanna (Brei ohne Salz, Gewürze oder Zucker) zu essen.
Die Krishna Mantra Einweihung wird getrennt vollzogen. Diese Mantra bekommen nur die Brahmanas, die Vaishnavas werden wollen.
Das ist die dritte Brahmana Geburt (daiksa janma).
Zum Beispiel Sri Caitanya Mahaprabhu als Er Krishna Mantra von Ishvara Puri bekommen hatte, war er schon Brahmana, und Advaita Prabhu auch als er Krishna Mantra von Madhavendra Puri bekommen hatte.

m) Sanatana Gosvami schreibt in Brhad-bhagavatamrta (2.2.57), dass der Status eines Brahmana für die spirituelle Praxis eines Vaishnavas nachteilig ist:

esam yajñaikanisthanam aikyenavasyake nije
jape ca sadguruddiste mandyam syad drstasatphale


Die Maharshis haben Gopa Kumara den Status eines Brahmanas angeboten, aber er dachte: "Wenn ich diese Position als Brahmana akzeptiere, dann meine Mantra-Praxis wird nachlassen, und das ist bestimmt nicht gut. Die Brahmanas sind meistens beschäftigt mit Opferdarbringung yajñas."

n) Bhaktisiddhanta und seine Nachfolger wie Bhaktivdenta Svami Prabhupad (Iskcon) und Bhaktivedanta Narayan (Gaudyia Math) haben gekämpft und kämpfen für die Einführung des sozialen Systems varnasrama dharma, welche eine Institution für den karma-yoga Pfad ist.
Von Vaishnava Sicht, das ist in sich selbst ein nama- aparadha (Vergehen gegen den Heiligen Name)- dharma-vrata-tyaga-hutadi-sarva-subhakriyasamyam:
Keine andere glückverheissende Tätigkeit wie (varna-asrama) dharma, Gelübde (sannyasa), Entsagung tyaga und Opferdarbringung (yagya) darf gleich dem Chanten des Heiligen Namens kommen."
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PostPosted: Mon May 24, 2010 7:13 pm    Post subject: Reply with quote

11) Wer wird sannyasi genannt?
Ein Vaişnava tyagi (im Lebensstand der Entsagung) wird nie sannyasi gennant.
In Indien werden die Advaitins und Mayavadis im Lebensstand der Entsagung sannyasi genannt.
In seinem Kommentar Durgama-sangamani zu dem Vers 1.2.113 aus Bhakti-rasamrta-sindhu, benutzt Jiva Gosvami das Wort sannyasi nicht für einen Vaişnava-nivritta (Lebensstand der Entsagung), sondern für anderer Typen von Entsagten:

sisyan naivanubadhniyad ityadiko yadyapi sannyasa-dharmas tathapi nivrttanam api bhaktanam upayujyata iti bhavah

"So wie für ein sannyasi falsch ist, viele Schüler zu machen, genauso für die Vaişnavas im Lebensstand der Entsagung (nivrttanam bhaktanam) ist es falsch (viele Schüler zu machen)."
Diese Unterweisung ist völlig missachtet in Gaudyia Math und Iskcon.
Allerdings je mehr Schüler einer der so genannten Sannyasis aus dieser Gesellschaften machen, desto berühmter wird er, und als erfolgreicher bezeichnet.

Bhaktisiddhanta hat den Begriff Sannyasi eingeführt um die Einweihung im Lebensstand der Entsagung in seiner Gesellschaft zu bezeichnen. Das wurde weiter auch von seinem Schüler Bhaktivedanta Swami Prabhupad in seiner eigenen Gesellschaft – Iskcon weiter geführt.
Das wurde offensichtlich entgegen der Unterweisungen der Vrindavan-Goswamis eingeführt.
Allerdings ein Teil der ursprünglichen Schüler Bhaktissidhandas waren zu viel an dem Gaudiya Unterweisungen gebunden, und bevorzugten als Babaji genannt zu werden, als sie im Lebensstand der Entsagung eintraten; und so eine Zeitlang wurden beide Bezeichnung geführt Babaji Veş und sannyasi Einweihung.
Später wurde die Idee erfunden, dass Babaji Vesch nur diejenigen bekommen, welche sich für den Weg der Meditation (so genannten Bhajan-anandi) berufen fühlen (Weg, welcher aber ohne raganuga bhakti keinen Sinn macht), und deswegen in der zweiten und dritten Generation der Schüler Bhaktisiddhantas, fing an der Babaji Begriff verspottet zu werden.
Die Sannyasis wurden als militärische Kommandeure in dem sogenannten Kampf gegen maya geschickt um Propagandaarbeit zu leisten, und so viel wie möglich Schüler zu machen, genauso wie im Christentum, nur ohne Unterstützung des Staatsgewalt.
Der Erfolg in Iskcon und viele gegenwärtige Gaudiya Maths wird nach Zahl der eröffnete neue Zentren und Zahl der Anhänger gemessen, und nicht nach dem Erreichen des eigenen spirituellen Körper und der Offenbarung der Liebesbeziehung zu Krishna.

Der Raganuga bhakti Pfad, der Meditation, wurde als Spontane Bhakti getauft, und der Begriff Pfad wurde einfach gestrichen. Damit wollte man andeuten, dass es sich über eine Art Zustand die Rede sei, welche die verwirklichte Seele erreichen, und nicht eine Art von Bhakti-Praxis, oder Bhakti sadhana.
Diese Lüge war nötig, weil auch der Uhrbegründer dieser Gesellschaften, Bhaktisddhanta, niemals raganunga bhakti praktiziert hat, weil er letztendlich keine diksha Einweihung, oder Siddha Pranali Einweihung bekommen hatte, und damit keine Siddha Pranali (ununterbrochene Kette der Siddhas zu Verfügung war, und diese Art der Einweihung nicht vollzogen werden kann).
Die Spontane Bhakti ist nicht Raganuga bhakti sondern Raga-atmika bhakti, und das ist die Eigenschaft der ewigen Bewohner der spirituellen Vrindavan.

Raga-anuga bhakti bedeutet die Hingabe, welche die liebevolle Anhaftung (raga) der ewigen Bewohner von der spirituellen Vrindavana folgen (anuga).
Dieses spirituelle Praxis (sadhan) kann weder in Gaudiya Maths noch in Iskcon praktiziert werden, weil in diesen Gesellschaften keine siddha pranali gibt.
In der Zeremonie die auch siddha pranali (Verbindung mit der Kette der Verwirklichten Seele) genannt wird, werden die 11 besondere Merkmalle (ekadas-bhav), welche zu der eigenen Siddha Deha (spirituellen Körper) führt, offenbart.
Diese spirituelle Form ist meistens nach der Anweisung Sri Caitanyas und seinem Schüler Şri Gopal Guru und dessen Schüler, Şri Dhyan-ceandra Goswami in ihren Arcana Paddhatis, als die einer gopi angegeben:

Asyaiva siddhadehaysya sadhanani jatakramam
ekadasa prasidhani lakhyantehati monoharam
nama rupam bayo beshah sambandho jutha eva ca
ajna seva parakastha palyadasi nivasakah


Die elf Eigenschaften, welche in siddha-deha (spiritueller Körper) einbezogen werden, sind:
Name, Form, Alter, Kleidung,
Beziehung, Gruppe, Befehl, Dienst,
die höchste Ambition, Residenz und Sakhi unter deren Anweisung man dient.
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