Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch
Gaudiya Vaishanvism - Parakya Bhava
 
 FAQFAQ   SearchSearch   MemberlistMemberlist   UsergroupsUsergroups   RegisterRegister 
 ProfileProfile   Log in to check your private messagesLog in to check your private messages   Log inLog in 

Die Natur der Seele
Goto page 1, 2  Next
 
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch-- Bhakti-philosophysche Prinzipien
View previous topic :: View next topic  
Author Message
Ads






Posted: Mon Dec 18, 2017 3:49 pm    Post subject: Ads

Back to top
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Fri Feb 02, 2007 11:15 am    Post subject: Die Natur der Seele Reply with quote

jemand sagte:
Die Seele ist ALLES was wir sind. Alle Leben, Wesen, Gefühle, Emotionen, Ego usw. Sie ist im Grunde reine Liebe. ...

Der vedischen Schrifeten nach ist die Seele das wahre Ego, oder die wahre Identität jedes Lebewesens, und dieses wahre Ego ist spirituell, und alles ?...
na ja ...
nicht alles ist spirituell.

Also jedes Lebewesen hat eine bestimmte, individuelle, ewige Identität, die seine Wahre Identiät ist. Das Wort ewig in diesem Zusammenhang ist wichtig, weil nur das was spirituell ist, ist außerhalb der Zeit, nämlich ewig.

Gott Selbst in Seinem Krishna Form sagt Seinem Geweihten Arjuna, in seinem Gesang, der Gesang Gottes (Bhagavad-gita 2.12)

na tv evāhaḿ jātu nāsaḿ na tvaḿ neme janādhipāḥ |
na caiva na bhaviṣyāmaḥ sarve vayam ataḥ param ||


Es gab nie eine Zeit wenn Ich, du, oder all diese Könige nicht existiert haben.
Auch in der Zukunft wird keine von uns aufhören zu existieren.



Was meint man, wenn man sagt die Seele ist spirituell?

Laut Vedishes Wissen, man meint, sie ist nicht von materiellen Eigenschaften behaftet.

1. Das bedeutet, die Seele ist keine zeitweilige Manifestation, wie alles was materiell ist.
In der Sanskrit Sprache heißt diese materielle Eigenschaft– asat – zeitweilige Dasein, und die Seele ist sat, das bedeutet, sie hat wirkliche Dasein, oder sie ist ewig.

2. Die Seele ist voll wissend – cit, und die materielle Welt ist acit unwissend, oder borgt sein materielles wissen aus der Welt des Wissens – die spirituelle Welt

3. Die Seele ist ananda – voller liebevolle Ekstase, und die materielle Welt ist nir-ananda oder voller Leid.

Die Seele hat eine sat-cit-ananda Natur und
Die materielle Welt ist asat-acit-nirananda.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Feb 05, 2007 4:15 pm    Post subject: Reply with quote

Wenn die Seele spirituell ist, was sucht sie in einer materiellen Welt?
Warum ist sie nicht in einer spirituellen Welt?

Zuerst, wie ist die materielle Welt entstanden und warum?

In Bhagavata Purana Kanto 1 Capitel.2 Vers 30-31 wird gesagt:

sa evedaḿ sasarjāgre / bhagavān ātma-māyayā
sad-asad-rūpayā cāsau / guṇamayāguṇo vibhuḥ


Am Anfang der Schöpfung agre Gott bhagavAn schafte sasarja aus Seiner internen spirituellen Energie atma-myaya, aus der spirituellen Existenz sat die materielle Welten asat die auch ca die Form rupaya dieses Universums darstellt sa evedaḿ.
Derselbe Herr asau der unvorstellbar riesig ist vibhuh ist nicht beeinflusst agunah von der Erscheinungsweisen der materiellen Natur guna maya.

tayā vilasiteṣv eṣu / guṇeṣu guṇavān iva
antaḥ-praviṣṭa ābhāti / vijñānena vijṛmbhitaḥ


Er kam praviStah rein antah in der Erscheinungsweisen der materiellen Natur guneshu – als garbo-daka Vishnu-, und obwohl Er tätig ist vilasiteSu, ist Er nicht beeinflusst gunavAn von ihr tayA – die materielle Erscheinungsweisen, sondern erscheint abatí all erleuchtend vijṛmbhitaḥ durch verwirklichtes spirituelles Wissen vi-jnan-ena.

Śrīmad Bhāgavatam 2.5.22

kālād guṇa-vyatikaraḥ / pariṇāmaḥ svabhāvataḥ
karmaṇo janma mahataḥ / puruṣādhiṣṭhitād abhūt


In der spirituellen Welt , eine Erweiterung des Herrn puruṣa erzeugte janma das Prinzip der materiellen Welten mahatah und die materielle Zeit kalat, welche, Umwndlungen parinAmah der inneren spirituellen Energie sva-bhavatah (sind) und durch das Quirlen vyatikarah (dieses materiellen Prinzips – mahataḥ) durch den Herrn puruṣa-adhiṣṭhitāt erscheinen die materielle Erscheinungsweisen guna (nämlich Tugend sattva, Leidenschaft raja und Unwissenheit tama)

Zu unterstreichen ist die Tatsache, dass gemäß des ursprünglichen Wissens der Vedischen Schriften, sind die materielle Welten nicht aus nichts entstanden, sondern sind sie eine Umwandlung der inneren spirituellen (ewigen) Energie des Herrn.

Zuerst wurde das Prinzip der materiellen Welt geschaffen, und zwar die falsche Identifizierung oder das falsche Ego, und die materielle Zeit, die nur Vergangenheit und Zukunft beinhaltet als Beschreibung der Umwandlung des Falschen Ego in verschiedensten Variationen; wobei die spirituelle Zeit nur Gegenwart beinhalten.

Wichtig ist auch, dass die spirituelle Welt ewig ist, niemals geschaffen also auch unzerstörbar, nämlich außerhalb der Kausalitätsprinzip der materiellen Natur.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Feb 05, 2007 4:17 pm    Post subject: Reply with quote

Frage:
Wenn die Seele spirituell ist, was sucht sie in einer materiellen Welt?
Antwort
das liegt wohl daran, dass unser körper in der materiellen welt lebt

Erläuterung

Na ja, so lange die Seele in einem materiellen Körper gefangen ist, ist sie an der materiellen Welten gebunden.
Aber normalerweise hat die Seele, die von Natur aus spirituell ist, in der materiellen Welt nichts zu verlieren, weil sie auf diese Weise in einer Natur eingetaucht wird, die ihr eigener Natur völlig Fremd ist, und auch niedriger als ihrs ist.

Die Seele ist ewig, und durch das falsche Identifizierung mit den materiellen Körper, den sie in der materiellen Welten bekommt, erfährt sie den Tod, die Zeitweiligkeit, mit der sie sich nicht Identifizieren kann, und leidet, und trotz dem starken Falsche Ego, empfindet sie es als ungerecht und Fremd.

Die Seele hat eine spirituelle glückselige Natur, und durch das falsche Identifizierung mit den materiellen Körper erfährt sie Unglück und leidet, und empfindet sie das alles als ungerecht und Fremd.

Die Seele ist voll wissend aber sie ist bedeckt durch die materielle Erscheinungsweise der Unwissenheit – tama guna, und blamiert sich selber durch das falsche Identifizierung und leidet, und empfindet sie das alles als ungerecht und Fremd.

Wohl gemerkt die Seele gehört in der spirituellen Welt, warum ist sie in denn der materiellen Welt gekommen?

Es ist ja wahr, dass es um hier zu sein, braucht sie eine falsche Identifizierung die durch die materiellen Körper die sie bekommt geschaffen wird, aber sie kann nicht wegen den materiellen Körper hier sein, weil diese Körper gehören zu einer niedriger Natur: die materielle Natur.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Feb 05, 2007 7:17 pm    Post subject: Reply with quote

Frage:

kennst du den Barnum-Effekt? Hieltest Du es für möglich, dass die gesamte Darstellung von "Seele" und was sich um dieses Wort dreht, diesem Effekt zugeordnet werden könnte?


Antwort:

ich halte es nicht für möglich,
obwohl es wahr ist, dass man sieht, was man sehen möchtet.
Das Prinzip ist aber tiefgründiger als zuerst angenommen.
Jeder ist der Schöpfer seiner eigenen Welt, Leben für Leben, und ist dementsprechend daran angehaftet.

Die Seele kann man wahrnehmen.
Die Seele ist kein leeres Wort.
Es gibt verschiedene Vorgehensweisen um Sich Selbst (die Seele) zu sehen, und auch die Höchste Seele (Gott) zu sehen.
All diese Vorgehensweisen haben viele gemeinsame Schritten und zielen zu erst den Geist zu reinigen.

Warum ist es nötig den Geist zu reinigen?
Der Geist ist eine materielle feinstofliche Maschine, wie ein Energiefeld,
in dem durch die Schnittstelle Gehirn,
alle von den Sinnen gesammelten Informationen (Sinneswahrnehmungen) einfließen,
und solange der Geist durch die materielle Sinnesobjekten nach außen gerichtet wird,
macht er ständig Pläne diese materielle Welt zu genießen, oder …
der Spiegel des Geistes reflektiert die äußere materiellen Welt.

Wenn der Geist frei von jeglichem materiellen Einflusswird,
ist "der Spiegel des Geistes" rein und
spiegelt er statt der materiellen Welt, die Seele wider,
und erkennt man zuerst das Licht der Seele, die wie Feuer ist.

In Brihad-Aranyaka Upanishad (2.1.20) wird gesagt

yathAgneH kSudrA visphuliNgA vyuccaranti
evam evAsmad AtmanaH sarvANi bhUtAni vyuccaranti


Unzählige Seele gehen aus der Höchsten Seele hervor wie kleine Funken aus einer Feuer.

Das ist auf der Ebene der unpersönlichen Verwirklichung.
Nur durch diese Vorgehensweise der Reinigung des Geistes, wird den spirituellen Körper nicht offenbart.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Sun Feb 15, 2009 5:40 pm    Post subject: Reply with quote

[QUOTE=Maengis;142216]...Feuer , Wind , Erde und Wasser sind nur die Elemente der Menschen ...[/QUOTE]

Ich verstehe ja nicht warum, die oben erwähnten Elemente, „Elemente der Menschen“ sind.
In Bhagavad-gita sagt der Höchste Herr (bhagavan) Sri Krishna:

[COLOR="SeaGreen"]bhūmir āpo 'nalo vāyuḥ
khaḿ mano buddhir eva ca
ahańkāra itīyaḿ me
bhinnā prakṛtir aṣṭadhā[/COLOR]

Diese (Yam) meine (me) materielle Energie (prakriti)
hat acht (aSTadhA) Bereiche (bhinnAH) wie folgt (iti)
Erde (bhumi) Wasser (ApaH) Feuer (anala) Luft (vayu) Ether – Raum (Kham)
Geist (mana), Intelligenz (buddhi) (intelligence) und (ca) freilich (eva) das Falsche Ego (ahaM-kAraH)

Hier sind fünf grobstoffliche materielle Elemente als gesonderte Energien des Herrn beschrieben:
Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.
Dabei sind auch drei feinstoffliche materielle Elemente angegeben: Geist, Intelligenz und Falsches Ego.

In der materiellen Welt ist Licht kein Element, sondern eine Eigenschaft des Feuers (plasmatische Zustand).
Was zu sagen von Finsternis?!
In der spirituellen Welt, ist was anderes, denn da ist alles selbstleuchtend…
aus verschiedenen Graden und Arten der Liebe (sagen die Vedischen Schriften).
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Thu Oct 14, 2010 8:01 am    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von anadi
Quote:
Ich kenne keinen Vers aus der Bhagavad-gita, welche sagt, dass man das Ego aufgeben soll um die Erleuchtung zu erlangen.
Es kann sein dass die Übersetzung, die du hast, nicht ganz so richtig ist.
Wenn du mir die Nummer des Verses (der Versen) gibst, dann werde ich dir eine Wort für Wort Übersetzung unterbreiten.


Zitat von Hundefutter
Quote:
hab die Übersetzung von Peter Kobbe
hier die stelle; (im buch kapitel2, 13)
"Der weise Mensch unterliegt nicht der Verblendung, dass er dieser Körper ist, Arjuna. Dieser Wahn ist der eigentliche Inbegriff des Ego."

-> dann ist jener Mensch, der diesen Wahn von ego nicht hat, weise.


Die Übersetzung scheint sehr Weit von der Botschaft des Verses zu sein.

dehino 'smin yathā dehe kaumāraḿ yauvanaḿ jarā
tathā dehāntara-prāptir dhīras tatra na muhyati


Wie die Verkörperte (die Seele) - yathā dehinaḥ
In diesem Körper - asmin dehe
(geht von einem) Kindheits (Körper) - kaumāram
(zu einem Körper der) Yugend - yauvanam
(und zu einem Körper des) hohem Alter - jarā
Ähnlich erreicht man - tathā prāptiḥ
Einen anderen Körper - antara deha
Dadurch lässt sich ein Weiser niemals täuschen -tatra dhīraḥ na muhyati

Also der Vers 2.13 von Bhagavad-gita sagt nicht:
1. dass man „die erleuchtung dadurch erreichen kann, indem man das ego aufgibt“ (das was meine Frage: wo steht so was in der Gita?)
2. Der weise Mensch unterliegt nicht der Verblendung, dass er dieser Körper ist.
3. Dieser Wahn ist der eigentliche Inbegriff des Ego.

Der Vers spricht über die Seelewanderung.
1. Die Seele (die Verkörperte) wandert in dem selben Körper, durch verschiedene Körper (von Kindheit zum hohen Alter). Anders betrachtet, nennt man es allmähliche Änderung des Körpers, aber immerhin sind trotz allem verschiede Körper.
2. Ähnlich erreicht man einen anderen Körper.
3. Der Weise lässt sich nicht täuschen durch die Seelewanderung.

Was bedeutet, dass der Weise sich dadurch nicht täuschen lässt?
Das ist eine Interpretationssache, und hat mit der Übersetzung des Verses nichts zu tun. Man kann als Kommentar hinzufügen, aber hat nichts zu suchen in der Übersetzung.[/
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Sun Apr 29, 2012 7:57 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von anadi
Hallo Demetrius,

Wo in der Vedischen Literatur steht dass,
das Ego = Begehren und Eigennutz für SICH
oder, dass
Begehren und Eigennutz für SICH = die PERSON (das wäre auch die Definition für den Begriff Person!)?


Quote:
Zitat von Demetrius
Tejobindu-Upanischad:

3. Diejenigen alleine erlangen Samadhi, die ihre Sinne gemeistert haben und frei von Zorn sind, frei von Eigenwillen, und von Vorlieben und Abneigungen, ohne Egoistische Bindungen an Menschen oder Dinge.

Alles was zur Vermeidung genannt wurde, das entspringt dem EGO!


Hallo Demetrius,

bitte liess noch mal meine Frage. Du hast sie nicht beantwortet.

Was der zitierte Vers aus Teja bindu Uppanishad 1.3 angeht

yataharo jita trodho jita sango jitendriya
nirdvandvo nirahankaro nirashiraparigraha

Das Wort ahankaro besteht aus zwei Worte aham – ich und kara – tun.
Das Wort ahankar bedeutet nicht Ego sondern Falsches Ego (Wortwörtlich bedeutet „ich (bin) der Handelnder“)

Das Falsche Ego ist ein materielles Element, (welches am Anfang der Schöpfung der Höchste Herr kreiert hat). Das sagt Er selbst in Bhagavad-gita:

Sri Krishna sagt in Bhagavad-gita 7.4 :

bhumir apo’nalo vayuH / kham mano buddhir eva ca
ahankara itiyam me / bhinnA prakritir ashtadhA


Diese Meine materielle Energie – yam me prakRtir
Hat acht Einteilungen, wie folgt – ashtadhA bhinnAH iti
Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum – bhUmir ApaH analaH vayuH Kham
Geist, Intelligenz, und sebstverständlich Falsches Ego - manaH buddhiH ca eva ahankAraH

Das Ego ist ganz was anderes.

Der Transzendentale Herr, Sri Krishna, sagt in diesem Zusammenhang:

apareyam itas tv anyāḿ / prakṛtiḿ viddhi me parām
jīva-bhūtāḿ mahā-bāho / yayedaḿ dhāryate jagat


Oh, allmächtige (Arjuna) verstehe, dass diese (materielle Energie beschrieben in vorigen Vers, siehe unten) minderwertig ist,
aber außer dieser gibt es eine andere Meiner überlegene Energie, die Lebewesen - jiva bhutam
wodurch dieses Universum akzeptiert wird.

Gruß
anadi


Last edited by anadi on Thu Apr 06, 2017 1:45 pm; edited 1 time in total
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Thu Jul 12, 2012 6:51 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von Cayden
Hallo anadi,
Jiva ist ja Atman in der Maya und identifizeirt sich in und mit der Maya.

Wenn Jiva ihre Verschiedenheit von der Materie nicht erkennt und sich mit ihr identifiziert wäre das das „gemischte Dasein“?


Ja, der Hauptgrund ist die falsche Identifizierung (das Falsches Ego – aham kar), welches in einem gemischten Zustand sich befindet.
Dieser gemischten Zustand ist von den drei gunas: Tugend (sattva) Leidenschaft (raja) und Ignoranz (tama) hervorgerufen. Deswegen sollte man sich aus diesem gemischten Zustand auf der Ebene der reinen Tugend erheben, von dem man gute Aussichten auf einem spirituellen Fortschritt hat.

Die Unpersönlichkeitsphilosophen behaupten, dass der Körper des Höchsten Herrn, wenn er in dem materiellen Welt „runter kommt“ (avatar) nimmt einen materiellen Körper an, aber wie vorher erwähnt, in dem Vishnu Puran wird gesagt, dass in Ihm keine (diese materielle) gunas sind, welche das gemischten Dasein darstellen:

hlādinī sandhinī samvit tvayy ekā sarva-saḿśraye
hlāda-tāpa-karī miśrā tvayi no guṇa-varjite


(Oh, Herr) die Genuss gebende Energie, die Kraft der Schöpfung (Daseinsenergie) und die Energie der Erkenntnis - hlādinī sandhinī samvit
(sind alle) Deine eine (Energie) - tvayi ekā
Der Grund aller Dinge - sarva saḿśraye
das gemischte (unreines) Daseins (mişra) ist der Grund für Genuss und Leid– miśrā karī hlāda tāpa
Aber in Dir gibt es keine solchen (materiellen) Eigenschaften - tvayi no guṇa-varjite

Die zweite Variante der Unpersönlichkeitsphilosophen wäre, dass aufgrund oben erwähnten Aussage, konnte man Schlussfolgern, der Herr hätte keine Eigenschaften.
Es wird an viele Stellen in der Vedischen Schriften erwähnt, es gibt keine gunas in dem Herrn, aber damit sind die materiellen Eigenschaften gemeint.

Man muss nicht vergessen, dass die gunas sind Eigenschaften des Falschen Ego, und wenn der Höchste Herr in dem materiellen Welt kommt nimmt Er kein Falsches Ego an, welches von der illusionierde Energie Ihm auferlegt würde.
Er vergisst nie, wer er wirklich ist, und handelt auch dementsprechend.
Er ist der Kontrollierende aller Energien.

In Bhagavad-gita 4.9 der Höchste Herr Sri Krishna sagt:

janma karma ca me divyam
evaḿ yo vetti tattvataḥ
tyaktvā dehaḿ punar janma
naiti mām eti so 'rjuna
BG 4.9

Meine Geburt, und Tätigkeiten sind transzendental - me janma ca karma divyam
Wer das weiß, weißt die Wahrheit (und) - evaḿ yo vetti tattvataḥ
Beim Verlassen des Körpers, wird nicht wieder geboren - tyaktvā dehaḿ na punar janma
Auf diese Weise erreicht er Mich, o Arjuna (kommt zu Krishna in der spirituellen Welt) - iti eti sah mām Arjuna.

Lieben Gruß
anadi
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Jul 30, 2012 9:25 pm    Post subject: Reply with quote

Zitat von Cayden
Hallo anadi,
die dritte grosse Kraft Gottes, die Tata-stha-Shakti oder auch Kshetrajna-Shakti (kṣetrajña-śakti) oder Jiva-Shakti

ist etwas am Rande/auf der Grenze Liegendes, dazugehörendes (marginal)
die Kraft an der Grenze.

Aus ihr werden die Atmans geboren.
Ihr (Atmans) Wesen ist wirkliche ewige Existenz (sat), reine Erkenntnis, Wissen (cit), und Glückseligkeit, Freude (ananda).

Hallo Lieber Cayden,

Ich wollte auch noch mal ein Paar Erklärungen bezüglich der Seelen hinzufügen.
Die Seelen oder atma(s) werden nicht aus tata-stha shakti geboren.
Sie werden einfach als tata-stha shakti bezeichnet, weil anfänglich Maha Vishnu sie in diese Pufferzone (so zu sagen) zwischen dem materiellen und dem spirituellen Welt setzt.

Unzählige Seelen sind in Maha-Vishnus Körper, und sie haben dieselbe Natur wie Maha-Vishnu – sat cit ananda.
Und weil sie als sat – ewig bezeichnet sind, sind sie absolut, sie werden nie geboren und nie zerstört;
Sie werden von Maha Vishnu manifestiert oder in Ihm zurückgezogen wenn nach der periodischen Zerstörungen der materiellen Welten sie nicht geschafft haben in der spirituellen Welt zu gelangen.

Diese Seelen, die es nicht geschafft haben, sind „vorbelastet“ mit der unerfüllten Wünschen und Reaktionen aus der vorherigen Schöpfung(en), und sie werden bei der nächsten Schöpfung, dementsprechend direkt in dem materiellen Welt, zu der passenden Zeit, Ort und Körper (Halbgott, Mensch, Tier oder Pflanze) hineingebracht.

Dieses Spiel der Schöpfung und Zerstörung kann von uns nicht zurückverfolgt werden. Es ist außerhalb unserer Messvermögen. Es kann auch als ewig betrachtet werden.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Apr 29, 2013 5:56 pm    Post subject: Reply with quote

Der Geist ist eine materielle, feinstoffliche Maschine, welche wie ein Behälter,
alle Infos, welche von den Sinnenorganen gesammelt werden,
durch die Schnittstelle Gehirn, auffängt.

Die erste Funktion des Geistes ist Denken.
Diese Funktion des Geistes, Denken, beinhaltet
- nicht nur das Vergleichen der neuen mit den alten Infos sondern
- auch das Annehmen und Speichern der neuen Infos in dem geistigen Bibliothek, wo man seine Überzeugungen hat, wenn sie mit den Alten passen
- oder das schnelle Ablehnen wenn die neuen Infos mit den alten nicht zusammenpassen. Auch die abgelehnten Infos werden gespeichert, und zwar im „Abfallcontainer“ der geistigen Bibliothek.

Die nächste Funktion des Geistes ist Fühlen. Die Erklärung:

Die Objekte (beseelte oder nicht), welche Infos gesendet haben, die mit den Alten gepasst haben,
hervorrufen Anziehungs- bis zu Liebesgefühle, oder Ablehnung- bis zu Haasgefühle welche in verstärkten Form als Emotionen auftreten, und in dem Körper in verschiedener Formen sichtbar machen.

Die dritte Funktion des Geistes ist Wollen.
Das Wollen bezieht sich selbstverständlich auf das Objekt der Anziehung (bis zu Liebe) oder der Ablehnung (bis zu Haas). Und diese Funktion welche allerdings der Seele gehört wird vom Geist übernommen um eben
- der materiellen Sinnen Gemeinschaft mit dem Objekt der Anziehung zu gewährleisten; und dieser Gemeinschaft drückt sich manchmal als Besitzergreifung, oder
- der materiellen Sinnen keine Gemeinschaft mit dem Objekt der Ablehnung zu gewährleisten; und das drückt sich aus durch die Vermeidung des Objektes und unter Umstände sogar seine Zerstörung.

Der Geist macht ständig Pläne um „seine“ Wille durchzusetzen,
welche letztendlich auf die Befriedigung der materiellen Sinne zielt,
und das passiert nur weil die Seele durch das Falsche Ego sich mit dem grobstofflichen und feinstofflichen materiellen Körper identifiziert.

Um die Seele (nämlich sich selbst) zu retten, sollte man dem Geist seine Beschäftigung mit der materiellen Natur unterbinden. Aber das ist nur die halbe Mitte.
Der Geist sollte beschäftigt mit Informationen über dem Absoluten Wahrheit.
Aber damit wird nur den Gehörsinn als Wissenserwerbende-Sinnesorgan gereinigt.
Die Zunge als Arbeitende-Sinnesorgan wird gereinigt
indem man statt über materiellen Themen zu reden, über spirituelle Themen spricht.
Die Zunge als Wissenserwerbende-Sinnesorgan wird gereinigt
indem man Speise die zuerst dem Höchsten Herrn geopfert wurden zu sich nimmt.

Indem man die 5 Wissenserwerbende-Sinnesorgane und die 5 Arbeitende-Sinnesorgane in dem Dienst des Herrn in Bhakti-Yoga tätigt werden sie gereinigt. Der Geist wird damit von der materiellen Reize nicht mehr gestört und seine Funktionen: Denken, Füllen und Wollen werden auf dem Höchsten Herrn gerichtet, wodurch der Höchste Herr Selbst angezogen wird, und

Wenn die Seele atmā ihre ursprüngliche spirituelle reine Tugend śuddha-sattva erreicht
und eine spezifische viśeṣa liebevolle Beziehung zwischen der Seele und dem Herrn sich zu etablieren anfängt,
dann manifestieren sich sāmyabhāk die Strahlen der göttlichen Anziehung prema-suryāḿśu
als ihr ursprüngliches Bewusstsein (Anhaftung) citta
welches durch eine Mischung der Geschmäcker rucibhiś schmelzt māsṛṇya
und man erreicht den Zustand der Knospen der Göttlichen Liebe
welche bhāva genannt wird ucyate.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Thu Feb 06, 2014 2:35 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
verstehe ich das richtig ?
die Seele = das wahre Ego = wahre Identität
oder sind das unterschiedliche Formen / Zustände ?
Und dann gibt´s ja auch noch das falsche Ego,
wie passt das dann hier rein ?


Du hast es richtig verstanden.
Wobei zusätzliche Erklärungen könnten es zu einer besseren Verständnis führen.
Die Seele ist unsere Kern-Natur.
Wenn die Seele die materiellen Welten als ihr Tätigkeitsfeld gewählt hat, wird sie in dem Anzug namens Falsches Ego gesteckt.
Das passiert weil die Natur der Seele spirituelle ist (Ewigkeit, Glückseligkeit, transzendentales Wissen)
und sie kann nicht in einer Welt, wie die materielle Welt ist,
die genau nicht der Natur der Seele entspricht (materiell = Zeitweiligkeit, Leiden, kein transzendentales Wissen), ausharren.

Als Folge davon wird sie in diesem Falsches Ego Anzug gesteckt,
so dass sie sich als materiell identifizieren kann.

Dann aufgrund ihrer Wünsche und aufgrund der Reaktionen eigenen Tätigkeit,
bekommt sie verschiedene materielle Körpern, Leben für Leben.

Die Wünsche der Seele sind materiell gerichtet, und dementsprechend bekommt sie materielle Körpern.
Wenn ihre Wünsche spirituell gerichtet würden, und alle materielle Wünsche zerstört würden,
dann bekäme sie einen spirituellen Körper, gemäß ihrer eigenen Wünschen.

Dieses Wissen ist es aber nicht jedem zugänglich.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
anadi
Site Admin


Joined: 18 Dec 2006
Posts: 4657
Location: Germany

PostPosted: Mon Jun 01, 2015 12:11 pm    Post subject: Reply with quote

Was ist das Ego?
Was bedeutet an das Ego zu verzichten?

Das Ich (das Ego)
Weil das Ego, spirituelle Energie, die wahre Natur des Lebewesens ist – die Seele
kann man an sie nicht verzichten.

Beweise gemäß des transzendentalen Wissens, wie in der Vedischen Literatur aufgenommen

in Bṛhad-āraṇyaka Upanişad wird gesagt:

katama ātmeti yo 'yaṃ vijñānamayaḥ prāṇeṣu hṛdy antarjyotiḥ puruṣaḥ |
sa samānaḥ sann ubhau lokāv anusaṃcarati dhyāyatīva lelāyatīva |
sa hi svapno bhūtvemaṃ lokam atikrāmati add. mṛtyo rūpāṇi
|| BrhUp_4,3.7 ||

Was ist die Seele? - katama ātmeti
die ist diejenige, welche genießt - yo 'yaṃ puruṣaḥ
sie ist wahrgenommen, wenn das Herz - vijñānamayaḥ hṛdy
von innen mit dem Lebensatem (prana) beleuchtet wird - prāṇeṣu antar-jyotiḥ
Diese (die Seele) kann sich gleichermaßen in zwei Welten situieren - sa samānaḥ sann ubhau lokāv
Als sie den Weg der Meditation folgt - anusaṃcarati dhyāyatīva
bewegt sie sich sicherlich – lelāyatīva sa hi
(wie) in einem Traumzustand - svapno bhūtvi
in dieser Welt (der Illusion) - imaṃ lokam
und ist bedeckt mit einer sterblichen Form (sura, asura, kinnara, kimpurușa, gandharva, daitya, manușya (Mensch) Tier, Pflanz...) - atikrāmati mṛtyo rūpāṇi

Auch in Bṛhad-āraṇyaka Upanişad (1.4.10) gibt es die berühmte Aussage der Unpersönlichkeitsanhänger,
welche nicht im ganzen Kontext präsentiert wird, aber übersetzt mit
"ich bin brahman" – wo eigentlich der Vers sagt: Ich bin brahma (spirituelle Energie):

tad ātmānam evāvet aham brahma-asmi-iti

somit, bin ich sicherlich diese spirituelle Seele - iti asmi aham evāvet tad brahma ātmānam

Eine etwa detaillierte Erklärung über die Natur der Seele wird von dem Höchsten Herrn Sri Cetanya
in Seiner Unterweisungen zu Sanatan Gosvami angegeben:

jīvera 'svarūpa' haya — kṛṣṇera 'nitya-dāsa'
kṛṣṇera 'taṭasthā-śakti' 'bhedābheda-prakāśa'

sūryāḿśa-kiraṇa, yaiche agni-jvālā-caya
svābhāvika kṛṣṇera tina-prakāra 'śakti' haya


Die intrinsischen Natur des Lebewesens ist -jīvera 'svarūpa' haya
ein ewiger Diener Krishnas zu sein - kṛṣṇera 'nitya-dāsa'
(das Lebewesen) ist die marginale Energie Krishnas
(weil es zwischen den spirituellen und materiellen Welten – in dem Ozean
der Ursachen manifestiert wurde -kṛṣṇera taṭasthā-śakti
es ist eine Manifestation (Krishnas) -prakāśa'
(welche gleichzeitig) verschieden und nicht verschieden (von Ihm) ist - bheda abheda
(das Lebewesen ist wie) ein Partikel der Sonnenausstrahlung - aḿśa sūrya kiraṇa
(Sri Vişnu wird mit der Sonne verglichen, die Marginale Energie - taṭasthā-śakti
als Seine Ausstrahlung, aus der, das Lebewesen wie ein Partikel ist)
(Das Lebewesen) ist wie ein Funke aus dem Feuer - agni-jvālā-caya
ausgestattet mit der eigenen Natur Krishnas (Welcher hier mit dem Feuer verglichen wird)- svābhāvika kṛṣṇera ,
und Er besitzt drei Arten von Energien - tina-prakāra 'śakti' haya.

Diese drei Arten von Energien werden weiter in Caitanya Caritamrita Madhya 20.111 erklärt:

kṛṣṇera svābhāvika tina-śakti-pariṇati
cic-chakti, jīva-śakti, āra māyā-śakti


Die intrinsische Natur Krishnas -kṛṣṇera svābhāvika
wandelt sich (durch Seinen Wunsch allein) in drei Arten von Energien - tina-śakti-pariṇati
Spirituelle Energie - cit-śakti,
die Energie der Lebewesen (die marginale Energie - taṭasthā-śakti) - jīva-śakti
und die illusorische (materielle) Energie - āra māyā-śakti

Das Falsche Ego

Das Falsche Ego ist eine feinstoffliche materielle Maschine, derer Rolle ist, die Seele mit dem materiellen Körper zu identifizieren,
Körper, welchen die Seele als Bekleidung für die verschiedenen Theaterstücke,
die sie Leben für Leben spielt, bekommt.
Das wahre Ego, nämlich die Seele, identifiziert sich den Gestalten, die sie spielt, durch das Falsche Ego.

Die Natur des Falschen Ego

bhūmir āpo 'nalo vāyuḥ / khaḿ mano buddhir eva ca
ahańkāra itīyaḿ me / bhinnā prakṛtir aṣṭadhā


Meine materielle Energie hat vier Einteilungen - me prakṛtir aṣṭadhā bhinnā
Erde (bhumir) Wasser (apa) Feuer (anala) Luft (vayu) Raum (kham)
mana (Geist) buddhi (Intelligenz) und sicherlich (ca eva) das Falsche Ego (ahańkāra)

Die Funktion des Falschen Ego

ist das Ich – die Seele zu verwirren (illusionieren)

Der Höchste Herr (bhagavan) Șri Krișna sagt in Bhagavad-ghita. 3.27

prakṛteḥ kriyamāṇāni / guṇaiḥ karmāṇi sarvaśaḥ
ahańkāra-vimūḍhātmā / kartāham iti manyate


Die Seele, welche durch das Falsche Ego illusioniert wird - atma ahańkāra vimudha
denkt auf diese Weise, “Ich bin der Handelnde" (in allem was geschieht)– manyate iti aham karta
(aber) lles was geschieht – sarvaśaḥ karmāṇi
ist durch die Eigenschaften der materiellen Natur ausgerichtet - guṇaiḥ prakṛteḥ kriyamāṇāni

Also, in der bedingten Zustand der Seele (bedingt durch das Falsche Ego),
alles was man denkt, fühlt, sich wünscht, entscheidet und tut
sind lediglich Phänomene der Wechselwirkung äußeren materiellen Elemente
mit dem grobstofflichen und feinstofflichen (Geist, Intelligent) Körper.
Back to top
View user's profile Send private message Send e-mail
Display posts from previous:   
Post new topic   Reply to topic    Bhakti-Yoga-forum english-român-deutsch Forum Index -> Deutsch-- Bhakti-philosophysche Prinzipien All times are GMT + 2 Hours
Goto page 1, 2  Next
Page 1 of 2

 
Jump to:  
You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot vote in polls in this forum



Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group

Abuse - Report Abuse - TOS & Privacy.
Powered by forumup.de free forum, create your free forum! Created by Hyarbor & Qooqoa
Confirmed - Auto ICRA

Page generation time: 0.53