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Srimad Bhagavatam Canto 10.14 - Krisna lila
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Posted: Mon Dec 18, 2017 3:40 pm    Post subject: Ads

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anadi
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PostPosted: Wed Oct 11, 2017 9:59 am    Post subject: Srimad Bhagavatam Canto 10.14 - Krisna lila Reply with quote

SB 10.14.1-2

Eine Beschreibung Krișnas:


Brahmaa sagte: Ich preise Dich
Derjenige dessen Körper die Farbe der dunkeln Wolke hat
Dessen Bekleidung die Farbe des Blitzes hat
Geschmückt mit kleinen Beeren um die Ohren
Pfauenfeder (in deinem Haare), Girlanden aus Waldblumen
Dessen Gesicht ausstrahlt,
mit Essen (in der Hand), mit einem Stock, ein Blasenhorn und eine Flöte
dessen Eigenschaft die Schönheit ist
All der Ruhm deiner zärtlichen Füße, welche deiner Gefährten beschützen

śrī-brahmovāca
naumīḍya te ’bhra-vapuṣe taḍid-ambarāya
 guñjāvataṁsa-paripiccha-lasan-mukhāya
vanya-sraje kavala-vetra-viṣāṇa-veṇu-
 lakṣma-śriye mṛdu-pade paśupāṅgajāya


Sri Brahmaa sagte - śrī-brahmā uvāca
Ich preise Dich- naumi īḍya te
Derjenige dessen Körper die Farbe der dunkeln Wolke hat - abhra; vapuṣe
Dessen Bekleidung die Farbe des Blitzes hat - ambarāya taḍit
Geschmückt mit kleinen Beeren um die Ohren - avataṁsa guñjā
Pfauenfeder (in deinem Haare), Girlanden aus Waldblumen - paripiccha vanya-sraje
Dessen Gesicht ausstrahlt, - mukhāya lasat
mit einem Stück Essen (in der Hand), - kavala
mit einem Stock, ein Blasenhorn und eine Flöte - vetra viṣāṇa veṇu
Dessen Eigenschaft die Schönheit ist - lakṣma śriye
All der Ruhm deiner zärtlichen Füße, – jāya pade mṛdu
welche deiner Gefährten beschützen- paśupa aṅga.

asyāpi deva vapuṣo mad-anugrahasya
 svecchā-mayasya na tu bhūta-mayasya ko ’pi
neśe mahi tv avasituṁ manasāntareṇa
 sākṣāt tavaiva kim utātma-sukhānubhūteḥ


O Herr, obwohl du mir durch diesen Körper - deva api mat asya vapuṣaḥ
Aus dem Wunsch mich zu Behandeln - sva-icchā-mayasya
Deiner Barmherzigkeit gezeigt hast -anugrahasya
Es war allerdings keine medizinische Behandlung - tu na bhūta-mayasya
Obwohl mein Geist nach innen gezogen war - api manasā antareṇa
Wie konnte ich deiner Größe nicht verstehen - kaḥ na īśe avasitum tava mahi
Was zu sagen von der Glückseligkeit - tu kim uta sukha
Die man direkt in der Seele erfährt - anubhūteḥ eva sākṣāt; ātma
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anadi
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PostPosted: Thu Oct 12, 2017 1:18 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.3-5

Jnana Șunya Bhakti – Jene Bhakti ohne Jnana (Transzendentales Wissen, welches von der Süße Krishna bedeckt wird)

Die spirituelle Bemühungen ohne Bhakti sind wie die Bemühungen derer die leere Hülsen schlagen – Bemühungen umsonst.

jñāne prayāsam udapāsya namanta eva
jīvanti san-mukharitāḿ bhavadīya-vārtām
sthāne sthitāḥ śruti-gatāḿ tanu-vāń-manobhir
ye prāyaśo 'jita jito 'py asi tais tri-lokyām


Diejenige die an den Bemühungen Transzendentales Wissen anzusammeln verzichten - udapāsya prayāsam jñāne
(das sie) sicherlich respektieren - eva namanta
Und leben von den Beschreibungen der reinen Geweihten - jīvanti -mukharitāḿ -sat
Die über Dich reden - vārtām bhavadīya
Situiert auf der Ebene der Verwirklichung der Şrutis - sthitāḥ sthāne gatāḿ śruti
Mit Körper, Sprache und Geist - tanu-vāń-manobhir
Und auf diese Weise sich bemühen, erobern Dich (durch ihre Liebe) - ye thais prāyaśo jito
Obwohl in den drei Welten Du unbezwingbar bist - apy tri-lokyām asi ajita

śreyaḥ-sṛtiṁ bhaktim udasya te vibho
 kliśyanti ye kevala-bodha-labdhaye
teṣām asau kleśala eva śiṣyate
 nānyad yathā sthūla-tuṣāvaghātinām


Allmächtiger, diejenige die auf den meist glückverheißenden Weg - vibho ye udasya śreyaḥ
Die spirituelle Hingabe verzichten, - bhaktim sṛtim
Aber um eine reine Intelligenz kämpfen - te kliśyanti labdhaye bodha kevala
Sind wie diejenige die leiden wenn unterwiesen werden - teṣām asau kleśalaḥ eva śiṣyate
Nichts anderes als leere Hülsen zu schlagen - na anyat avaghātinām yathā sthūla-tuṣa

Tika:
Ohne bhakti erreicht man nichts, wie die Buddhistische Philosophie der Leere ansagt.

pureha bhūman bahavo ’pi yoginas
 tvad-arpitehā nija-karma-labdhayā
vibudhya bhaktyaiva kathopanītayā
 prapedire ’ñjo ’cyuta te gatiṁ parām


Vorher aber, opferten Dir viele Yogis - purā api tvat arpita bahavaḥ yoginaḥ
auf diese Erde Dir ihre eigenen Tätigkeiten - īhāḥ iha bhūman nija-karma
Wodurch sie die Intelligenz der spirituellen Hingabe erreichten - labdhayā vibudhya bhaktyā eva
Und sie verehrten Dich durch Vorlesungen über Dich - kathā-upanītayā
Somit erreichten sie Dich, den Unfehlbaren, und deinen höchsten Reich mit Leichtigkeit - prapedire te añjaḥ acyuta gatim parām
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PostPosted: Fri Oct 13, 2017 12:10 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.6-7

Nur ein reiner Geist kann die undifferenzierte Natur
die formlosen und unveränderlichen Dasein Krișnas verstehen?

tathāpi bhūman mahimāguṇasya te
 viboddhum arhaty amalāntar-ātmabhiḥ
avikriyāt svānubhavād arūpato
 hy ananya-bodhyātmatayā na cānyathā


Und trotz allem, o Allmächtiger - tathā api bhūman
Deine Größe, die nicht in den Gunas (materielle Eigenschaften) gründen - mahimā te aguṇasya
Und das Erleben deiner undifferenzierten Natur - bodhya-ātmatayā ananya
Deiner formlosen und unveränderlichen Dasein - sva-anubhavāt arūpataḥ avikriyāt
Kann nur von demjenigen verstanden werden - arhati viboddhum
Welcher im Innern, in seinem Geist, rein ist - antaḥ-ātmabhiḥ amala
Und sicherlich von keinem anderen - ca hi na anyathā

guṇātmanas te ’pi guṇān vimātuṁ
 hitāvatīṛnasya ka īśire ’sya
kālena yair vā vimitāḥ su-kalpair
 bhū-pāṁśavaḥ khe mihikā dyu-bhāsaḥ


Die Eigenschaften Deiner Seele - guṇa-ātmanaḥ te
Sind undurchdringbaren Eigenschaften - api guṇān vimātum
Wer kann, wenn er durch die Zeit bedingt ist – ka īśire asya kālena
Deine Abstiege (in der materiellen Welt) zählen- yaiḥ vā vimitāḥ avatīrṇasya hita
Genau so wie sehr fähige Leute die Staubkörnchen auf der Erde, - su-kalpaiḥ bhū-pāṁśavaḥ
Oder die Schneeflocken oder die Gestirne (nicht zählen können) - mihikāḥ dyu-bhāsaḥ khe
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PostPosted: Tue Oct 17, 2017 9:44 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.8-12

Wer sich die Barmherzigkeit des Transzendentalen Herrn wünscht, akzeptiert das Leiden als Wirkungen eigener Tätigkeiten, obwohl in Wirklichkeit sind sie Wirkungen de Spieles des Höchsten Kontrollierenden, der Transzendentalen Herrn
Brahamaa erinnert sich, dass in den Poren des Transzendentalen Herrn unzählige Universen befinden, als er de seine Form al s Maha-Vișnu die sich in das Meer der Ursachen befindet, erwähnt.

tat te ’nukampāṁ su-samīkṣamāṇo
bhuñjāna evātma-kṛtaṁ vipākam 
hṛd-vāg-vapurbhir vidadhan namas te
jīveta yo mukti-pade sa dāya-bhāk 


Somit diejenige die sich Deiner Barmherzigkeit wünschen - tat te su-samīkṣamāṇo anukampāṁ
Akzeptieren das Leiden als Wirkungen ihrer eigenen Tätigkeiten – bhuñjāna vipākam evātma-kṛtaṁ
Und leben indem sie dich achten Mit Herz, Worte und ihren Körper – jīveta vidadhan hṛd-vāg-vapurbhir namas te
Somit werden sie diejenige welchen du die Befreiung gewährst - yo sa dāya-bhāk mukti-pade

paśyeśa me ’nāryam ananta ādye
parātmani tvayy api māyi-māyini 
māyāṁ vitatyekṣitum ātma-vaibhavaṁ
hy ahaṁ kiyān aiccham ivārcir agnau


O Höchster Kontrollierende, siehe mein nicht arisches Benehmen: - īśa paśya me anāryam
Um deine intrinsischen Macht zu sehen - īkṣitum vaibhavam tvayi ātma
Habe ich meine eigene Kraft verbreitet - aham vitatya māyām
Wie eine Funke die sich mit dem Feuer vergleichen möchte - iva arciḥ aiccham kiyān agnau
Das der unbegrenzte, ursprüngliche Herr, die Überseele - api anante ādye para-ātmani
Und sicherlich der Meister der Illusion ist - hi māyi-māyini

ataḥ kṣamasvācyuta me rajo-bhuvo
hy ajānatas tvat-pṛthag-īśa-māninaḥ 
ajāvalepāndha-tamo-’ndha-cakṣuṣa
eṣo ’nukampyo mayi nāthavān iti 


Deswegen, o Unfehlbare Herr, bitte ich um Verzeihung - ataḥ acyuta kṣamasva me
Weil ich ein Ignorant in der Erscheinungsweisen der Leidenschaft bin - hi ajānataḥ rajaḥ-bhuvaḥ
Der denkt er sei von keinem Wesen geboren und somit ein unabhängiger Kontrollierende wie Du - māninaḥ aja īśa pṛthak tvat
Meine Augen waren blind, bedeckt von der Dunkelheit der Ignoranz - cakṣuṣaḥ andha avalepa andha-tamaḥ
Deswegen sei barmherzig mit Mir o Herr - iti anukampyaḥ eṣaḥ mayi nātha-vān

kvāhaṁ tamo-mahad-ahaṁ-kha-carāgni-vār-bhū-
saṁveṣṭitāṇḍa-ghaṭa-sapta-vitasti-kāyaḥ 
kvedṛg-vidhāvigaṇitāṇḍa-parāṇu-caryā-
vātādhva-roma-vivarasya ca te mahitvam


Was bin ich in der Dunkelheit des Universums? - kva aham tamaḥ mahat
Ich bin vom Behälter des Universums bedeckt - aham saṁveṣṭita ghaṭa aṇḍa
Mit sieben Bedeckungen (die erste fünf sind:) - sapta-vitasti
Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde - aham saṁveṣṭita kha cara agni vāḥ bhū
Und siehe die Kraft deiner Größe: - kva mahitvam te
zwischen den Haren (deines Körpers), wie Staubpartikeln - vivarasya vāta-adhva kāyaḥ roma īdṛk vidhā para-aṇu
bewegen sich unzählige Universen (in das Meer der Ursachen) - caryā avigaṇita aṇḍa

utkṣepaṇaṁ garbha-gatasya pādayoḥ
kiṁ kalpate mātur adhokṣajāgase 
kim asti-nāsti-vyapadeśa-bhūṣitaṁ
tavāsti kukṣeḥ kiyad apy anantaḥ


Was ist Deine Größe, Transzendentale Herr? Ist eine Mutter verärgert - kiyat adhokṣaja āgase mātuḥ
Wenn sie von den Füssen desjenigen, der sich in ihrem Bauch befindet, gestoßen wird- utkṣepaṇam pādayoḥ garbha-gatasya
Und dann, was gibt es was - api kim asti kalpate
Was es nicht in deinem Bauch ist, und außerhalb zu sein - kim na asti kukṣeḥ tava asti anantaḥ
Und das ist eine Bezeichnung die dich verziert - vyapadeśa bhūṣitam
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anadi
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PostPosted: Tue Oct 17, 2017 10:42 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.13-16

Die Zyklizität der Schöpfung erfolgt nach der universellen Zerstörung am Ende jedes Tages Brahmaas

Krișna ist erkannt von Brahmaa als Narayan.

Am Ende der drei Welten (die paradiesische Welt de Sura Götter, die paradiesische Welt der Asura Götter und die Welt der Menschen)
befindet sich auf dem Wasser des Ozeans der Zerstörung der Transzendentalen Herrn Nārāyaṇa
Aus Seinem Nabel wächst der universelle Lotos
und aus dem Lotos erscheint Brahmā

jagat-trayāntodadhi-samplavode
 nārāyaṇasyodara-nābhi-nālāt
vinirgato ’jas tv iti vāṅ na vai mṛṣā
 kintv īśvara tvan na vinirgato ’smi


nārāyaṇas tvaṁ na hi sarva-dehinām
 ātmāsy adhīśākhila-loka-sākṣī
nārāyaṇo ’ṅgaṁ nara-bhū-jalāyanāt
 tac cāpi satyaṁ na tavaiva māyā


Am Ende der drei Welten des Universums - anta jagat-traya
Im Ozean der Zerstörung - udadhi samplava
Befindet sich auf dem Wasser der Transzendentale Herr Nārāyaṇ - ude nārāyaṇasya
Aus Seinem Nabel erscheint ein Lotos - nābhi udara vinirgataḥ nālāt
Und daraus kommt der Ungeborene (Brahmā) - tu ajaḥ
Somit wird das, was gesagt wird, nicht falsch - iti vāk na vai mṛṣā
Bin ich nicht (Brahmā) der aus Dir, Höchste Kontrollierende, erschienen bin? - kintu na vinirgataḥ asmi tvat īśvara

Bist du nicht Nārāyaṇa, sicherlich die Seele aller Lebewesen? - tvam na nārāyaṇaḥ hi ātmā sarva dehinām
Du bist der originale Kontrollierende und der Zeuge aller Welten - asi adhi īśa sākṣī akhila loka
Śrī Nārāyaṇa, eine Erweiterung - nārāyaṇaḥ aṅgam
Dessen Form kommt aus dem Wasser - nara bhū ayanāt jala
Und dies ist wahrhaft, transzendental - tat ca api satyam
Sie hat nichts mit der Illusorischen Energie zu tun - na tava eva māyā

tac cej jala-sthaṁ tava saj jagad-vapuḥ
kiṁ me na dṛṣṭaṁ bhagavaṁs tadaiva 
kiṁ vā su-dṛṣṭaṁ hṛdi me tadaiva
kiṁ no sapady eva punar vyadarśi 


Transzendentale Herr, als jener deiner transzendentalen Körper - bhagavan cet tat vapuḥ tava sat
auf dem universellen Wasser situiert war - stham jala jagat
Warum habe ich Dich nicht zu der Zeit gesehen - kim me na dṛṣṭam tadā eva
Oder warum habe ich Dich nicht zu der Zeit in meinem Herzen gesehen- vā kim su-dṛṣṭam hṛdi me tadā eva
Und jetzt wiederum, warum hatte ich nicht gleich eine Vision (bzgl. der Erweiterungen)? - eva punaḥ kim na u sapadi vyadarśi

atraiva māyā-dhamanāvatāre
hy asya prapañcasya bahiḥ sphuṭasya 
kṛtsnasya cāntar jaṭhare jananyā
māyātvam eva prakaṭī-kṛtaṁ te 


Sicherlich als Avatar schmelzt Du die Illusion - eva atra avatāre māyā-dhamana
Durch diese äußerlichen, sichtbaren Erweiterungen - hi asya prapañcasya bahiḥ sphuṭasya
Wahrhaft hast Du der Mutter (Yașoda) durch Deiner illusorischen Energie- eva te prakaṭī-kṛtam jananyāḥ māyā tvam
Das ganze Universum in deinem Bauch gezeigt (Als sie in Seinem Mund schaute, um zu sehen ob Er Erde gegessen hätte) - kṛtsnasya ca antaḥ jaṭhare
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anadi
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PostPosted: Mon Nov 06, 2017 4:16 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.17-20

Wie könnten all diese ohne die illusorische Energie manifestiert werden?

Krișna – der unbegrenzte Non-Duale Wahrheit – das Absolute
Krișna – nicht verschieden vom eigenen Selbst
Krishna – aus Ihm werden die leuchtenden Seelen, die Schöpfung, Brahmaa, die Universen und alle Maßnahmen
Krișna – nimmt die Form desjenigen mit drei Augen (Șiva) um die Universelle Zerstörung zu bewirken
Krișna – obwohl ungeboren, nimmt Geburt
Um denjenigen, die nach Spiritualität streben Seine Barmherzigkeit zu zeigen
Um denjenigen, die keine spirituelle Interesse haben, den Stolz zu zerstören


yasya kukṣāv idaṁ sarvaṁ
sātmaṁ bhāti yathā tathā 
tat tvayy apīha tat sarvaṁ
kim idaṁ māyayā vinā 


So wie dieses ganze (Universum) und Du Selbst - yathā iha tat sarvam idam sa-ātmam
In Deinem Bauch manifestiert wurdest - bhāti yasya kukṣau tvayi
wie sonst (können) auch dies alle - api tathā kim sarvam tat
ohne diese illusorische Energie (manifestiert werden)? - vinā idam māyayā

adyaiva tvad ṛte ’sya kiṁ mama na te māyātvam ādarśitam
eko ’si prathamaṁ tato vraja-suhṛd-vatsāḥ samastā api 
tāvanto ’si catur-bhujās tad akhilaiḥ sākaṁ mayopāsitās
tāvanty eva jaganty abhūs tad amitaṁ brahmādvayaṁ śiṣyate


Sicherlich, hast Du mir nicht von Anfang an gezeigt - eva na kim mama ādarśitam adya ṛte
wie Deine illusorische Energie wirkt. - asya tvat māyātvam
Am Anfang (als die Kinder gestohlen wurden) warst Du allein - prathamam asi ekaḥ
Dann wurdest Du die lieben (Kinder) und alle Kälber von Vraja - tataḥ vraja-suhṛt vatsāḥ samastāḥ
Und wurdest genauso viele (transzendentalen) Formen mit 4 Armen - api asi tāvantaḥ catuḥ-bhujāḥ
Die von allen Lebewesen, mich dazu, verehrt werden - tat upāsitāḥ akhilaiḥ sākam mayā
Und du bist auch genauso viele Universen (wie diese Forme) - eva abhūḥ tāvantijaganti
Denn Du bist der unbegrenzte Non-Duale Wahrheit – das Absolute, das Unterweisungen gibt - tat amitam advayam brahma śiṣyate

ajānatāṁ tvat-padavīm anātmany
ātmātmanā bhāsi vitatya māyām 
sṛṣṭāv ivāhaṁ jagato vidhāna
iva tvam eṣo ’nta iva trinetraḥ


Die Ignoranten wissen nicht, dass Du von Deiner Seele nicht verschieden bist, - ajānatām tvat-padavīm anātmani
Und aus Dir manifestieren sich alle leuchtende Seele, - ātmā vitatya bhāsi ātmanā
Die illusorische Schöpfung (der materiellen Welten) - sṛṣṭau māyām
Wie mich selbst, das Universum und (alle) Arrangierungen - iva aham jagataḥ vidhāne
Wie auch Du als der Zerstörer (in der Form) des Drei-Äugigen (Șiva) - iva tvam eṣaḥ ante iva

sureṣv ṛṣiṣv īśa tathaiva nṛṣv api
tiryakṣu yādaḥsv api te ’janasya 
janmāsatāṁ durmada-nigrahāya
prabho vidhātaḥ sad-anugrahāya ca


O Herr, um den Stolz derjenigen, welche nicht spirituell geneigt sind, zu zerstören - prabho nigrahāya durmada asatām
Und Deine Barmherzigkeit derjenigen, die spirituelle gerichtet sind, zu zeigen- anugrahāya sat
Manifestierst Du dich, o Kontrollierende, und obwohl du ungeboren bist, nimmst du - te vidhātaḥ īśa api ajanasya
Zwischen den Sura-Götter, den Leuten mit transzendentaler Sicht - sureṣu ṛṣiṣu
Wie auch zwischen den Menschen, Tieren um Amphibien Geburt - tathā eva api nṛṣu tiryakṣu yādaḥsu janma
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PostPosted: Tue Nov 07, 2017 9:30 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.21-23

Krișna – der Transzendentale Herr, das Aggregat alle Lebewesen
Die Überseele, der Yoga-Kontrollierende
Seine unbegrenzten Spiele werden durch Yoga manifestiert
Die einmalige und ur-erste Seele
der wahre Genießer
Der Selbst-Leuchtender
unbegrenzt
Anfangslos, ewig,
unverderblich
dessen Glückseligkeit nicht gestoppt werden kann,
rein (durch die Illusion nicht berührbar)
vollständig, ohne einen zweiten,
frei von jeglichen materiellen Bezeichnungen
und nektargleich


ko vetti bhūman bhagavan parātman
yogeśvarotīr bhavatas tri-lokyām 
kva vā kathaṁ vā kati vā kadeti
vistārayan krīḍasi yoga-māyām


(Brahmaa sagt)
Transzendentale Herr, Aggregat alle Lebewesen, - bhagavan bhūman
Überseele und Yoga-Kontrollierende- para-ātman yoga-īśvara
Wer oder wie oder wann in den der (materiellen) weißt- kaḥ vetti kva tri-lokyām vā katham vā kadā
In wie viele Spiele du gleichzeitig tätig bist - vā kati ūtīḥ krīḍasi bhavataḥ
Die durch die Yoga-Kraft manifestiert werden - vistārayan iti yoga

tasmād idaṁ jagad aśeṣam asat-svarūpaṁ
svapnābham asta-dhiṣaṇaṁ puru-duḥkha-duḥkham 
tvayy eva nitya-sukha-bodha-tanāv anante
māyāta udyad api yat sad ivāvabhāti


Somit ist die Form dieses ganzen Universums illusorisch - tasmāt svarūpam idam aśeṣam jagat asat
Wie ein Traum voll von alle möglichen Leiden - svapna-ābham puru-duḥkha-duḥkham
Welche die Unterscheidungsvermögen zerstören - yat asta-dhiṣaṇam
Aber scheint wirklich zu sein - api avabhāti iva sat
Weil durch deiner illusorischen Macht manifestiert wird - udyat māyātaḥ tvayi
Welcher selbstverständlich die Schöpfung (Deiner) unbegrenzten Intelligenz und Glückseligkeit ist - eva tanau bodha nitya anante sukha


ekas tvam ātmā puruṣaḥ purāṇaḥ
satyaḥ svayaṁ-jyotir ananta ādyaḥ 
nityo ’kṣaro ’jasra-sukho nirañjanaḥ
pūrṇādvayo mukta upādhito ’mṛtaḥ


Du bist jene einmalige und ur-erste Seele - tvam ekaḥ purāṇaḥ ātmā
Der wahre Genießer, Selbst-Leuchtend - satyaḥ puruṣaḥ svayam-jyotiḥ
Unbegrenzt anfangslos, ewig, unverderblich - anantaḥ ādyaḥ nityaḥ akṣaraḥ
dessen Glückseligkeit nicht gestoppt werden kann, rein (durch die Illusion nicht berührbar) - ajasra-sukhaḥ nirañjanaḥ
vollständig, ohne einen zweiten, frei von jeglichen materiellen Bezeichnungen - pūrṇa advayaḥ muktaḥ upādhitaḥ
und nektargleich - amṛtaḥ
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PostPosted: Wed Nov 08, 2017 9:46 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.24-29

Die Kraft des Transzendentalen Wissens:
Sie zerstört den materiellen Genuss und Leid, welche nur aufgrund von Illusion entstehen

Die Bindung an der materiellen Welt und die Befreiung gründen in Unwissenheit; man ist nur eine Puppe in der Händen des Puppenspielers, somit sind die Bindung und die Befreiung wie die Sonne, die vom Tag nicht getrennt sein kann
Das ist eine Wahrheit für jemand welcher Transzendentales Wissen hat
und die reine Seele ist, deren Bewusstsein keine Begrenzungen kennt.

Jemand der die Wahrheit kennt, lehnt den Transzendentalen Herrn nach innen zu suchen ab
Die Überseele die sich im Körper befindet, ist eine Erweiterung Sri Vishnus, welcher in der spirituellen Welt nicht gibt

Jemand, welcher Transzendentales Wissen hat, sucht nach einer Liebesbeziehung mit Șri Krișna;
Die Liebesbeziehung ist die Wirklichkeit der spirituellen Welt
Und das Objekt der spirituellen Liebe ist Krișna.


evaṁ-vidhaṁ tvāṁ sakalātmanām api
svātmānam ātmātmatayā vicakṣate 
gurv-arka-labdhopaniṣat-sucakṣuṣā
ye te tarantīva bhavānṛtāmbudhim 


Diejenige, welche verwirklicht haben, dass du die Seele aller Seelen bist - evam-vidham tvām sva-ātmānam sakala ātmanām
Und betrachten Dich als die Essenz der Seelen, - vicakṣate api ātma-ātmatayā
der vertrauliche spirituelle Meister, wie die Sonne - guru upaniṣat arka
erreichen die perfekte Sicht - labdha su-cakṣuṣā
und überqueren mit Leichtigkeit den Ozean des illusorischen Daseins - ye; te taranti iva ambudhim bhava anṛta

ātmānam evātmatayāvijānatāṁ
tenaiva jātaṁ nikhilaṁ prapañcitam 
jñānena bhūyo ’pi ca tat pralīyate
rajjvām aher bhoga-bhavābhavau yathā 


Für diejenige die nicht wissen, dass Du die Essenz der Seelen bist - avijānatām eva ātmatayā ātmānam
Wodurch sicherlich das ganze materielle Dasein generiert wird - tena jātam eva nikhilam prapañcitam
Ist das Transzendentale Wissen, das was den materiellen Genuss zerstört - jñānena pralīyate bhoga
Welche erscheint und verschwindet - tat bhūyaḥ api bhava-abhavau
(wie eine Illusion) wie ein Seil, worüber man denkt es sei eine Schlange - yathā rajjvām aheḥ

ajñāna-saṁjñau bhava-bandha-mokṣau
dvau nāma nānyau sta ṛta-jña-bhāvāt 
ajasra-city ātmani kevale pare
vicāryamāṇe taraṇāv ivāhanī 


Die Vorstellung der Bindung und Befreiung - saṁjñau bhava-bandha mokṣau
Gründen in Unwissenheit (Illusion) - ajñāna
Diese zwei Namen sind nicht verschieden - dvau nāma na anyau
So wie die Sonne vom Tag nicht getrennt werden kann - iva taraṇau māṇe vicārya ahanī
Dies ist eine Wahrheit für diejenigen, welche transzendentales Wissen hat - staḥ ṛta pare jña-bhāvāt
Die reine Seele, dessen Bewusstsein unbegrenzt ist - ātmani kevale citi ajasra

tvām ātmānaṁ paraṁ matvā
param ātmānam eva ca 
ātmā punar bahir mṛgya
aho ’jña-janatājñatā


Die Ignoranten denken, Deine Seele ist Höchster - ajña janatā matvā tvām ātmānam param
Und sie ist auch die Überseele - param ātmānam eva ca
Und wiederum suchen sie die Seele nach außen - punaḥ ajñatā mṛgyaḥ ātmā bahiḥ

antar-bhave ’nanta bhavantam eva
hy atat tyajanto mṛgayanti santaḥ 
asantam apy anty ahim antareṇa
santaṁ guṇaṁ taṁ kim u yanti santaḥ 


Unbegrenzte Transzendentale Herr, derjenige welcher die Wahrheit kennt - ananta bhavantam santaḥ
Lehnt ab, Dich nach innen zu suchen - tyajantaḥ mṛgayanti antaḥ-bhave
Wie ist es möglich, dass derjenige, welcher die Wahrheit kennt und erleuchtet ist - eva hi kim u tam santaḥ atat
Zu denken, die Unwahrheit, ein Seil ist eine Schlange - yanti asantam guṇam api ahim
Wäre eine Wahrheit, wenn allerdings ein Unterschied gibt - santam anti antareṇa

athāpi te deva padāmbuja-dvaya-
prasāda-leśānugṛhīta eva hi 
jānāti tattvaṁ bhagavan-mahimno
na cānya eko ’pi ciraṁ vicinvan


Deswegen nur derjenige, welcher sogar nur von einem Partikel - atha api anugṛhītaḥ eva leśa prasāda
Der Barmherzigkeit Deiner Lotos-füße, o Herr, begünstigt wird - pada-ambuja-dvaya te deva
Wird die Wahrheit über Deiner Größe, o Transzendentale Herr, kennen - hi jānāti tattvam mahimnaḥ bhagavat
Und auf keinen Fall nicht diejenige die sogar sehr viel Zeit darüber spekulieren - na ca anyaḥ vicinvan ekaḥ api ciram
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anadi
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PostPosted: Mon Nov 13, 2017 1:07 pm    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.30-34

Brahmaa preist weiter Sri Krișna

Wenn man Gemeinschaft mit den Geweihten des Transzendentalen Herrn pflegen wird,
wird man ausschließlich Seine Lotosfüße verehren
wodurch man die höchste Glückseligkeit erreichen wird

O, was für ein Glück haben die schöne Mädchen und Kühe von Vraja
Aus deren Titten Krishna, zu Seiner und deren vollsten Zufriedenheit Nektar getrunken hast

Das ist das höchste Glück: hier in Gokulas Wald geboren zu sein,
Und im Staub der Füße dieser Personen, für die der Transzendentale Herr, alles ist, zu baden
Aber der Staub der Füße dessen, welcher Befreiung gewährt
ist immer noch von den Șrutis, aber nicht von den Puranas gesucht.


tad astu me nātha sa bhūri-bhāgo
bhave ’tra vānyatra tu vā tiraścām 
yenāham eko ’pi bhavaj-janānāṁ
bhūtvā niṣeve tava pāda-pallavam 


Deswegen, mein Herr sei es, - tat me nātha astu
Dass in diesem Dasein oder in irgendein anderem - saḥ bhave atra vā anyatra
Sogar als Tier - tu vā api tiraścām
Unter den Geweihten des Transzendentalen Herrn zu sein - aham janānām bhavat
Um ausschließlich Deine Lotosfüße zu verehren - niṣeve ekaḥ tava pāda-pallavam
Wodurch man die höchste Glückseligkeit erreicht - yena bhūtvā bhūri-bhāgaḥ

aho ’ti-dhanyā vraja-go-ramaṇyaḥ
stanyāmṛtaṁ pītam atīva te mudā 
yāsāṁ vibho vatsatarātmajātmanā
yat-tṛptaye ’dyāpi na cālam adhvarāḥ


O, Allmächtige, was für ein Glück die jungen, schönen Mädchen - aho vibho ati dhanyāḥ ramaṇyaḥ
Und die Kühe aus Vraja haben, von deren Titten Du - go vraja yāsām stanya
Zu Deiner und ihrer vollsten Zufriedenheit Nektar getrunken hast - atīva te mudā yat tṛptaye pītam amṛtam
Indem du aktuell die Formen der Kälber und der Kinder angenommen hast - adya api vatsa tara-ātmaja
Die rituelle Opferungen seiend unwichtig für (Dich) - adhvarāḥ na ca alam

aho bhāgyam aho bhāgyaṁ
nanda-gopa-vrajaukasām 
yan-mitraṁ paramānandaṁ
pūrṇaṁ brahma sanātanam


O, wie außergewöhnlich glücklich ist Nanda (dein Vater)- aho bhāgyam aho bhāgyam nanda
Die Kuhhirten, die in Vraja ansässig sind, - gopa vraja-okasām
Deren Freund bist Du der ewige, komplette, - yat mitram sanātanam pūrṇam
Absolute Wahrheit der Höchsten Ekstase - brahma parama-ānandam

eṣāṁ tu bhāgya-mahimācyuta tāvad āstām
ekādaśaiva hi vayaṁ bata bhūri-bhāgāḥ 
etad-dhṛṣīka-caṣakair asakṛt pibāmaḥ
śarvādayo ’ṅghry-udaja-madhv-amṛtāsavaṁ te 


O Unzerstörbare, obwohl diese Persönlichkeiten äußerst von Glück begünstigt sind - acyuta tu eṣām mahimā bhāgya
Sind wir, die 11 über die Sinnen (herrschende Gottheiten) - tāvat vayam ekādaśa hṛṣīka
oh, sicherlich auch von Glück begünstigt - bata āstām eva hi bhūri-bhāgāḥ
Diese (Sinnen) sind Becher womit wir wiederholt - etat caṣakaiḥ asakṛt
Den Honig Deiner Lotosfüßen, - madhu aṅghri te udaja
von Șiva gesammelter und destillierter Nektar, trinken - śarva-ādayaḥ amṛta-āsavam pibāmaḥ

tad bhūri-bhāgyam iha janma kim apy aṭavyāṁ
yad gokule ’pi katamāṅghri-rajo-’bhiṣekam 
yaj-jīvitaṁ tu nikhilaṁ bhagavān mukundas
tv adyāpi yat-pada-rajaḥ śruti-mṛgyam eva


Das ist das höchste Glück: hier geboren zu sein - tat bhūri-bhāgyam janma iha
In Gokulas Wald, was sonst, kein anderes (Glück) - aṭavyām gokule kim api yat api katama
Dadurch badet man in dem Staub der Lotosfüßen dieser Persönlichkeiten- abhiṣekam rajaḥ aṅghri yat jīvitam
Für denen der Transzendentale Herr alles ist. - bhagavān nikhilam
Aber der Fußstaub, dessen, welcher die Befreiung gewährt - tu pāda-rajaḥ yat mukundaḥ
Ist sicherlich immer noch von den Shrutis gesucht (in Gegenteil zu den Puranas) - eva tu adya api mṛgyam śruti
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anadi
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PostPosted: Wed Nov 15, 2017 8:27 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.35-36

Nichts ist höher als die Gemeinschaft mit Krișna in einer transzendentalen Liebesbeziehung.
Die Anziehung an weltliche Angelegenheiten ist der Ausdruck fehlender Hingabe für den Transzendentalen Herrn (bhagavan)

eṣāṁ ghoṣa-nivāsinām uta bhavān kiṁ deva rāteti naś
 ceto viśva-phalāt phalaṁ tvad-aparaṁ kutrāpy ayan muhyati
sad-veṣād iva pūtanāpi sa-kulā tvām eva devāpitā
 yad-dhāmārtha-suhṛt-priyātma-tanaya-prāṇāśayās tvat-kṛte
35

Wie angezogen fühlen sich diese Bewohner gekleidet wie Kuhhirten - kim rātā eṣām ghoṣa-nivāsinām
Von deiner Herrlichkeit, o Gottheit - bhavān uta deva
Diejenige, deren Heime, Reichtum, teuere Geliebten, Seele - yat dhāma artha suhṛt priya ātma
Kinder, Lebensluft und Genuss Dir hingegeben sind - tanaya prāṇa āśayāḥ tvat-kṛte

Von allen Früchten (unserer Tätigkeiten) - viśva-phalāt
Nirgends gibt es ein Frucht, welcher Dir überlegen ist - kutra api ayat phalam aparam tvat
Somit ist der Geist verwirrt - iti cetaḥ naḥ muhyati
Als Putana verkleidet wie eine Person der Wahrheit - iva pūtanā sat-veṣāt
Wie ihre Familie (Bakāsur und Aghāsur) - api sa-kulā
Dich erreichten, o Gottheit - āpitā tvām eva deva

tāvad rāgādayaḥ stenās
 tāvat kārā-gṛhaṁ gṛham
tāvan moho ’ṅghri-nigaḍo
 yāvat kṛṣṇa na te janāḥ
36

O Krișna, solange die Leute, dir nicht hingeben - kṛṣṇa tāvat janāḥ na te
Sind ihre materielle Anhaftungen wie Diebe, all diese Zeit - rāga-ādayaḥ stenāḥ tāvat
Ihre Häuser sind wie Kerker all diese Zeit- kārā-gṛhaṁ gṛham tāvat
Und die Illusion in dem sie sich befinden ist ihren Fußschellen - yāvat moha aṅghri nigaḍaḥ

Tika:
Die Materielle Anhaftungen sind wie Diebe, weil sie den Geist stehlen und statt an Krishna zu denken, denkt man an materiellen Angelegenheiten.
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anadi
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PostPosted: Thu Nov 16, 2017 9:12 am    Post subject: Reply with quote

SB 10.14.37-40


Brahmaa lobt Krișna weiter

Krishna ist nicht materielle
Er verbreitet auf der Erde eine Vielfalt ekstatischen Erfahrungen
Sein Wunder kann nicht mit dem Geist, dem Körper oder mit den Worten erfasst werden
Krișna weißt und sieht alles


prapañcaṁ niṣprapañco ’pi
 viḍambayasi bhū-tale
prapanna-janatānanda-
 sandohaṁ prathituṁ prabho
37

O Herr, Du bist immateriell - prabho api niṣprapañcaḥ
Auf der Erde imitierst Du die Materialität - viḍambayasi bhū-tale prapañcam
um denen, die Deiner Zuflucht gesucht haben - janatā prapanna
Eine Vielfalt ekstatische Erfahrungen zu schenken - sandoham ānanda prathitum

jānanta eva jānantu
 kiṁ bahūktyā na me prabho
manaso vapuṣo vāco
 vaibhavaṁ tava go-caraḥ
38

Diejenige, welche transzendentales Wissen haben, wissen auch: - jānantaḥ eva jānantu
Was für einen Sinn haben die viele Worte - kim bahu-uktyā
O Herr, dein Wunder - prabho tava vaibhavam
Ist außerhalb der Grenzen meines Geistes, meines Körpers und meiner Worten - na go-caraḥ manasaḥ vapuṣaḥ vācaḥ me

anujānīhi māṁ kṛṣṇa
 sarvaṁ tvaṁ vetsi sarva-dṛk
tvam eva jagatāṁ nātho
 jagad etat tavārpitam
39

Krișna, ich folge Dir wir einer Mutter - kṛṣṇa mām anujānīhi
Denn Du bist alles und Du bist all sehend - tvam vetsi sarvam sarva-dṛk
Du bist der einzige Herr des Universums- tvam eva jagatām nāthaḥ jagat
Welcher Dir geopfert ist - etat tava arpitam

śrī-kṛṣṇa vṛṣṇi-kula-puṣkara-joṣa-dāyin
 kṣmā-nirjara-dvija-paśūdadhi-vṛddhi-kārin
uddharma-śārvara-hara kṣiti-rākṣasa-dhrug
 ā-kalpam ārkam arhan bhagavan namas te
40

Șri Krișna, du stellst diejenige, wie Lotose, aus der Vrișni Familie, zufrieden -kṛṣṇa dāyin joṣa vṛṣṇi-kula puṣkara
Du tust die Erde, diejenige die kein Alter kennen (die Götter) - vṛddhi kṣmā
Die zweimal geborenen (Brahmanen), die Tiere und die Ozeane zu florieren - dvija paśu udadhi nirjara
Du bist der Grund der Zerstörung der Lehren die die Vorgeschriebene Pflicht nicht folgen - kārin hara uddharma
Du bist die Gottheit der Zerstörung der Menschenfresser und der Gegner - śārvara kṣiti rākṣasa dhruk
Bis am Ende eines Tages Brahmaas (wenn die Teilzerstörung des Universums stattfindet) - ā-kalpam
Wenn keine Sonne mehr gibt - ā-arkam
Verehrenswerte Gottheit, Transzendentale Herr, ich beuge mich vor Dir - arhan bhagavan namaḥ te
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anadi
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PostPosted: Fri Nov 17, 2017 8:37 am    Post subject: Reply with quote

Șrimad Bhagavatam 10.14.41-44 (Kanto 10, Kapitel 14 Verse 41-44)

Die Seele wird vergessen


śrī-śuka uvāca
ity abhiṣṭūya bhūmānaṁ
 triḥ parikramya pādayoḥ
natvābhīṣṭaṁ jagad-dhātā
 sva-dhāma pratyapadyata
41

Śrī Śukadeva sagte, “Somit brachte (Brahmaa) dem Allmächtigen seine Ehrerbietung dar- śrī-śukaḥ uvāca iti abhiṣṭūya bhūmānam
Drehte sich um den Schöpfer des Universums drei Mal, verneigte sich zu seinen Füßen - triḥ parikramya natvā pādayoḥ dhātā jagat
Und wünschte sich im eigenen Reich zurückkehren - abhīṣṭam pratyapadyata sva-dhāma

tato ’nujñāpya bhagavān
 sva-bhuvaṁ prāg avasthitān
vatsān pulinam āninye
 yathā-pūrva-sakhaṁ svakam
42

Der Transzendentale Herr gab seinem eigenen Sohn (Brahmaa, das erste bedingte Lebewesen im Universum) die Erlaubnis (zu gehen) - bhagavān sva-bhuvam anujñāpya
Danach, wie vorher, saßen die Kälber und Seine Freunde - tataḥ prāk avasthitān vatsān sakham svakam
Am Ufer, ohne sich zu bewegen, wie vorher - pulinam yathā-pūrva āninye

ekasminn api yāte ’bde
 prāṇeśaṁ cāntarātmanaḥ
kṛṣṇa-māyāhatā rājan
 kṣaṇārdhaṁ menire ’rbhakāḥ
43

Obwohl ein Jahr ohne den Herrn ihres Lebens verging - api yāte ekasmin abde antarā prāṇa-īśam
O König, dachten die Jungen, es sei nur ein Augenblick vergangen - rājan arbhakāḥ menire kṣaṇa-ardham
Denn ihre Seelen waren von der illusorischen Energie Krișnas bedeckt - ca ātmanaḥ āhatāḥ māyā kṛṣṇa

kiṁ kiṁ na vismarantīha
 māyā-mohita-cetasaḥ
yan-mohitaṁ jagat sarvam
 abhīkṣṇaṁ vismṛtātmakam
44

Was ist es nicht in dieser Welt - kim kim na iha
Aufgrund der Verwirrung, die die Illusorische Energie schafft, vergessen - māyā-mohita cetasaḥ vismaranti
Wodurch das ganze Universum durcheinander gebracht wir - yat mohitam sarvam jagat
Und immer wieder die Seele vergessen wird - abhīkṣṇam ātmakam vismṛta

Tika:
Was bedeutet die Seele wird vergessen?
Es bedeutet, dass man mit der Rolle die man in diesem Leben bekommen hat, sich identifiziert.
Man ist nicht die Rolle, man ist die Seele.
Um Zugang zu der Seele zu haben, sollte man
• sich den Spirituellen nähern
• an der Rolle die an diese Welt bindet zu verzichten
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