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Advaita vada

 
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Posted: Mon Dec 18, 2017 3:51 pm    Post subject: Ads

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anadi
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PostPosted: Sun Jun 03, 2012 6:16 pm    Post subject: Advaita vada Reply with quote

Quote:
Im Übrigen bin ich der Meinung,
dass es nur eine Seele gibt,

Jede einzelne Seele hat eine Entwicklung – oder keine,
und Grundfähigkeiten in sich….


Hallo Teigabid,
Deine Meinung ist von advaita vada, die Philosophie der Non Dualität vertreten.
Wir werden uns damit befassen.

Einer der ersten Argumenten dieser Philosophie wird aus der Vedischen Literatur: Khândogya Upanishad VI, 2, 1 rausgezogen,

Am Anfang, es gab nur das was es ist, der Eine ohne einen zweiten

Diese Aussage ist in Zusammenhang mit der Beschreibung der Schöpfung erwähnt.
Damit ist die Schöpfung der materiellen Welten gemeint, weil die absoluten Welten keinen Anfang und kein Ende haben.
Man muss es so lesen: Am Anfang der Schöpfung (der materiellen Welten) gab es nur der Eine ohne einen zweiten,
der Höchste Herr, der Einzige wahre, der Einzige, der Wirklichkeit hat - es gab nur das was es ist.

Die berechtigte Frage, wäre: Wo sind die ewige Welten, die absolute Welten, ohne Anfang und ohne Ende erwähnt?

Die Verfechter der Philosophie der Non Dualität akzeptieren nicht die Erwähnung dieser Welten,
obwohl die Beweise dafür in der selben Vedischen Literatur zu finden sind,
aber nicht in den Upnischaden sondern in den Puranas, die sie als „minderwertig“ betrachten,
obwohl der Schreiber der Puranas, der selber Schreiber der Upanischads ist und bezeichnet die Puranas als die fünfte Veda.

In Bhagavat Puran, das erste Lebewsen unserem (materiellen) Universum, Brahmaa, sagt:

„Meine vier Söhne, Sanak, Sanatan, Sanandan und Sanat-kumar, welche von meinem Geist geboren sind,
sind deiner Vorgänger. Manchmal bereisen sie alle Welten, ohne einen bestimmten Wunsch zu haben.“
(Bhagavat Puran 3.15.12)

Einmal, weil Ihre Seele rein sind (frei von materieller Verunreinigung) – ekada Amala atmanaH
betraten sie den Aufenthaltsort - te yayur
des Höchsten Herrn bhagavato namens Vaikuntha (der Ort frei von Angst), vaikuNTha-nilayaM
welcher den Bewohner aller Planeten verehrt wird - sarva-loka-namaskRtam
(Bhagavat Puran 3.15.13)

Die Voraussetzung für das Betreten der Absoluten Welten – Vaikuntha -ist eine reine Seele zu haben,
und das bedeutet keine Beziehung, keinen Wünsch übrig, welcher einen zu der Wiedergeburt
in den materiellen Welten binden kann, (um eben, wenn möglich, den Wunsch zu befriedigen).
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anadi
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Joined: 18 Dec 2006
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PostPosted: Tue Jun 05, 2012 4:43 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von Teigabid
In Deiner Beschreibung einer sogenannten „Überseele“,
was immer das sein soll...

Servus Teigabid,

In der Vedischen Literatur ist es beschrieben dass, die Form des Höchsten Herrn der als Vishnu bezeichnet wird, Sich für die Erhaltung der materiellen Schöpfung als die Überseele – parama-atma in alle Atome erweitert.
Eine andere Funktion dieser Erweiterung des Höchsten als Überseele ist auch als Begleiter, Beobachter und Erlaubnisgeber der individuellen Seelen.

Quote:
Zitat von Teigabid
In Deiner Beschreibung einer sogenannten „Überseele“, ..
da fehlt mir der kommunikative Faktor,
hin zu der Seele die allein im Körper sich befindet, …


„Die sogenannte“ Überseele, welche auch mit dem Sanskrit Word antaryāmi bezeichent wird, kommuniziert, siehe Zitat:

Das wird in Caitanya Caritāmṛta Madhya 22.47 erwähnt,

Wenn Krishna jemanden, der von Glück begünstigt ist, (Seine) Barmherzigkeit zeigt – yadi kṛṣṇa kona bhāgyavāne kare kṛpā
lehrt (Er)(sie) in der Form des spirituellen Meisters, der Überseele (oder) persönlich, - śikhāya rūpe guru antaryāmi āpane

Kommunikation
Eine der wichtigsten Funktion der Seele ist sich "unabhängig" was zu Wünschen.
Der Geist macht ständig Pläne um die Wünsche der Seele, welche in dem materiellen Welt sich mit dem (materiellen) Geist und Körper identifiziert, zu erfüllen.
In meisten Fälle sind aber diese Wünsche nicht förderlich für das „Wohlbefinden“ der Seele, und deswegen rät die Überseele durch buddhi (Intelligenz) und als Erlaubnisgeber, was zu tun wäre .

Wenn aber der Geist trotzig ist und nicht nachgeben will, wird die Überseele nachgeben, obwohl informiert Sie die Seele über möglichen Konsequenzen der Entscheidung.
Z.B. einer will mit der Frau des Freundes schlafen. Die Überseele sagt durch die Intelligenz nein und rät über die Konsequenzen, aber wenn der Geist nicht durch die Intelligenz kontrolliert ist, folgt die Seele den Geist, und denkt, sie wird sich vergnügen.
Die Seele will die Überseele nicht wahrnehmen.

Durch Yoga Praxis wird die Unterscheidungsvermögen, die Intelligenz, verstärkt.
Und viele dessen Ziel war, die Überseele wahr zu nehmen, haben sie es geschaft:

vadanti tat tattva-vidas / tattvaM yaj jJAnam advayam
brahmeti parama-atmeti / bhagavAn iti zabdyate


„Diejenige, welche spirituelles Wissen haben und die Wahrheit gesehen haben,
haben es verwirklicht dass, die Wahrheit eins ist (nicht zwei - a-dvayam )
(und zwar)
1. Das Licht der spirituellen Liebe – brahma
2. Die Überseele– Parama atma3. Und der Höchste Herr – bhagavan“
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anadi
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PostPosted: Tue Jun 05, 2012 4:45 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von Teigabid
Mein lieber anadi,

Aber Deine „Auflösung“ der Frage nach dem „Heiligen Geist“
Nun ja, die liegt mir doch ein wenig im Magen.

Du kennst mein Modell:
Vater (Sender/Ahnenkult) – Heiliger Geist (Information/Inhalt) – Sohn (Empfänger/Erdling)


Servus Teigabid,

Meines Wissens nach hat dein Model keinen Wert in spirituellen Hinsicht; es ist reiner Spekualtion einer Person ohne spirituelles Wissen, oder spirituelle Erfahrung.

Und was bedeutet spirituelle Erfahrung?

vadanti tat tattva-vidas / tattvaM yaj jJAnam advayam
brahmeti parama-atmeti / bhagavAn iti zabdyate


„Diejenige, welche spirituelles Wissen haben und die Wahrheit gesehen haben,
haben es verwirklicht dass, die Wahrheit eins ist (nicht zwei - a-dvayam )
(und zwar)
1. Das Licht der spirituellen Liebe – brahma
2. Die Überseele– Parama atma
3. Und der Höchste Herr – bhagavan“

Alle diese spirituelle Erfahrung sind Formen derselben Absoluten Wahrheit.
Sie werden gemäß der spirituellen Praxis und dem gewünschten Ziel erreicht
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anadi
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PostPosted: Thu Jul 12, 2012 6:57 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von Cayden
Lieber anadi,
Die Verehrung Ishvaras (Krishnas), des persönlichen Gottes (mit Eigenschaften und in der Maya) mag einen Menschen sehr weit führen auf dem Pfad der Spiritualität. Sie kann ihn zum Heiligen machen.


Lieber Cayden,

Wir müssen all diese Aussagen aufmerksam analysieren:

Gott ist immer „persönlich“, und niemals „unpersönlich.
Die „absolute“ oder die spirituelle Wahrheit kann als unpersönlich wahrgenommen werden,
wenn man danach strebt,
aber das ist nicht Gott,
sondern seine innere Energie - brahma.
Man kann auch behaupten, dass alles Gott ist,
aber es gibt eine Unterschied zwischen Gott un seine Energien;
darauf können wir wahrscheinlich später eingehen.

An vielen Stellen in der Vedischen Literatur wird gesagt dass die Absolute Wahrheit advayam ist.
Die Unpersönlichkeitsanhänger übersetzen das Wort adavayam durch eins.
Sie besagen dann damit, dass in der Absoluten Welt alles eins ist.
Es gäbe nur ein Absolutes Licht - brahma, sonst nichts.

A-dvayam bedeutet aber „non dual“
und das bezieht sich auf die Qualitäten der Absoluten Wahrheit,
wo keine Dualitäten gibt, wie in der materiellen Welt der Fall ist.
Man kann auch sagen, dass „non dual“ auch eins bedeuten „kann“,
aber in Sanskrit gibt es schon das Wort eka für eins,
welches niemals in Beziehung zu der Absoluten Wahrheit benutzt wird.
Auf diese Interpretation des advayam = eins baut die ganze Unpersönlichkeitphilosophie.

Schauen wir uns mal ein berühmter Vers aus dem Bhagavat Puran:

vadanti tat tattva-vidas tattvaM yaj jJAnam advayam
brahmeti parama-atmeti bhagavAn iti zabdyate

„Diejenige, welche spirituelles Wissen haben
und die Wahrheit gesehen haben,
haben es verwirklicht, dass die Wahrheit non dual (eins?) ist
1. brahma – die spirituelle Energie
2. parama atma - Die Überseele
3. bhagavan – Gott

Wenn die Absotule Wahrheit eins wäre, könnte sie auf keinen Fall drei Fach sein.

lieben Gruß
anadi
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anadi
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PostPosted: Thu Jul 12, 2012 7:00 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Zitat von Cayden
Lieber anadi,
Kann man Bhagavan von seinen Energien/Qualitäten trennen? Ich denke: nein.


Lieber Cayden,

Es geht nicht um die Trennung der Energien (shaktis) von dem Höchsten Herrn (bhagavan) sondern von der getrennten Wahrnehmung.

Wenn man nur brahma(n) wahrnimmt, bedeutet nicht dass brahma(n) von bhagavan getrennt wäre. Allerdings ist diese wahrgenommenen brahma(n) nichts anderes als die Ausstrahlung bhagavans.

Wie in Isa Upanishad Mantra 15 beschrieben, ein Gottgeweihter der diese spirituelle Licht wahrnimmt, weiß dass dahinter, der Höchste Herr verbirgt.

hiraṇmayena pātreṇa
satyasyāpihitaḿ mukham
tat tvaḿ pūṣann apāvṛṇu
satya-dharmāya dṛṣṭaye

O du Wahr-existierende, Erhalter (aller existierende) – sat-yasya pūṣann
Entferne bitte die goldene bedeckende Ausstrahlung - apāvṛṇu hiraṇmayena pātreṇa
Welche dein Antlitz bedeckt - tat tvaḿ mukham apihitaḿ
(und) zeige (Dich) (Deinem) reinen Gottgeweihten - dṛṣṭaye satya-dharmāya

Die Unpersönlichkeitsanhänger behaupten, es gäbe keinen spirituellen Höchsten Herrn.
Es gäbe nur eine Widerspiegelung von brahma(n) in maya welche die Form des Höchsten Herrn nimmt.
Er wäre auch einer von uns ... nur mächtiger.
Allerdings diese Glaube haben auch alle Dämonen, wie in den Vedischen Schriften erwähnt.
Deswegen kämpfen gegen ... die Halbgötter (die Ihn verehren)... na ja nicht gegen Ihn.
Sie behaupten auch, dass Vishnu aus Angst von den Dämonen als parama-atama in dem Herzen eines jeden ... versteckt hat.

Lieben Gruß
anadi
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anadi
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PostPosted: Thu Jul 12, 2012 9:53 pm    Post subject: Reply with quote

Shankara-Acharya erschien im achten Jahrhundert (Christliche Rechnung) in Indien, als die Veden, durch den Einfluss buddhistischen Gedankengutes außer Acht gelassen worden waren. Zu dieser Zeit folgten die meisten Philosophen Indiens, der Lehre von Buddhas shunya-vada - Philosophie der leeren (shunya) (Existenz), und wussten nichts mehr über die vedische Auffassung von ishvara (der Höchste Kontrollierende) und jiva (das Lebewesen).

Unter dem Patronat mächtiger Kaiser, wie Aschoka (243 v.u.Z.), verbreitete sich der Buddhismus über ganz Indien. Dank seiner erstaunlichen Gelehrtheit und seiner Fähigkeit, gegnerische Philosophien in philosophischen Debatten zu schlagen, war Shankar-Acharya jedoch in der Lage, das Ansehen der vedischen Literatur, wie den Upanischaden und dem Vedanta, wiederherzustellen.

Wohin Shankar in Indien auch reiste, war er siegreich, und gegnerische Philosophien beugten sich. Shankar-Acharya führte seine Doktrin, a-dvaita-vedanta, nicht-dualistischen Schlussfolgerung, ein, indem er sie mit der Lehre des Buddhismus in Einklang brachte.
Er stimmte der buddhistischen Auffassung insofern zu, als sie das materielle Dasein als unwirklich oder a-sat ansieht - aber er war gegen ihre Konzeption von nirvana.

Shankara-Acharya präsentierte brahma, spirituelle Wirklichkeit, als eine positive Alternative zu der illusorischen Ebene der Materie. In aller Kürze ist seine Philosophie in dem Vers brahma satyam jagan-mitya - Brahman ist Wahrheit, wohingegen jagat - die materielle Welt - falsch ist.

Shankar-Acharyas Philosophie war ein Kompromiss zwischen Theismus und Atheismus. Es heißt, dass Shankar-Acharya gemäß Zeit, Ort und Umstand die Position zwischen Theismus und Atheismus einnahm, weil eine groß angelegte Bekehrung der Buddhisten zum Pfad des ausgereiften Theismus nicht möglich gewesen wäre.

Eines Tages rastete Shankar im Schatten eines Banyanbaumes, als er einige Frösche friedlich neben einer Kobra sitzen sah. Bei diesem Anblick erinnerte er sich an die Lektionen seiner früheren Lehrer, dass Koexistenz zwischen natürlichen Feinden nur in der Umgebung eines großen Weisen oder eines erleuchteten Guru möglich ist.

Die dort ansässigen Menschen befragend, hörte Shankara von einer heiligen Person namens Govinda-pada, die in einer nahegelegenen Höhle wohnte. Er beschloss, sofort dorthin zu gehen. Shankara brachte vor der Höhle lang ausgestreckte Ehrerbietungen dar und rezitierte eine Hymne zum Lobpreis des grossen guru. "Meine Ehrerbietungen gelten dir, ehrwürdiger Govindapada, der du die Wohnstätte allen Wissens bist.

Dein Ruhm kennt keine Grenzen, weil du in dich selbst eingekehrt bist - in das Innerste deines Seins. Du bist die am weitesten verwirklichte Person auf Erden, da du das grosse Glück hattest, der Schüler Gaudapadas, des Schülers von Sukadeva, dem selbstverwirklichten Sohn von Vyasadeva, dem Verfasser der vedischen Literatur, zu werden. Somit gehörst du einer höchst bemerkenswerten Linie von spirituellen Lehrern an. Bitte nimm diesen unwürdigen sannyasi als deinen Schüler an und mache mich zum Erben des Wissens um Selbstverwirklichung."
Govindapada nahm den kleinen sannyasi gern als seinen Schüler an, und er vermittelte ihm die vier sutras, die Shankara später weltweit predigte:

prajJnam brahma - brahma soll verwirklicht werden
ayamatma brahma - die Seele ist brahma
tat tvam asi - du bist dieses
aham brahmasmi - Ich bin brahma

Darin gibt es keinen Angaben über den Höchsten Herrn -bhagavan.

Shankara-Acharya bezeichnet das Wesen des brahman als das, was jenseits der Sinne liegt, unpersönlich, formlos, ewig und unveränderlich ist; als das summum-bonum der Absoluten Wahrheit.

Nach Shankara-Acharya ist das als atma oder Seele bekannte nichts weiter als ein bedeckter oder illusionierter Teil des brahma.
Diese Illusion, so sagt Shankara-Acharya, ist auf den Schleier mayas, der aus Unwissenheit und Vergesslichkeit besteht, zurückzuführen.
Die Vorstellung, dass brahma als Absolute Wahrheit von maya bedeckt werden kann, wurde später von Shri Ramanuja erfolgreich bestritten.
Diejenigen, die den Lehren Shankara-Acharyas folgten, wurden später vielen als Maya-vadis oder Philosophen der Illusion bekannt.

Shankara-Acharyas Theorie der Illusion behauptet, dass wir aufgrund von Täuschung denken, die Absolute Wahrheit wird transformiert, obwohl sie niemals transformiert wird. Shankara-Acharya predigte nicht die Umformung der Energie des Absoluten.
Um die Umformung von Energie gelten zu lassen, hätte der Wille einer Persönlichkeit oder die Existenz des spirituellen bhagavan notwendig gemacht.

Gemäß Shankara-Acharya sind wir selbst bhagavan … unter der Gewalt der Illusion, was die Definition „des Allmächtigen widersprechen würde, weil maya mächtiger als bhagavan wäre.
Wie schon erklärt atmas sind eine Energie bhagavans, die nur ein Teil der Eigenschaften bhagavans haben, und das nur in einem geringen Ausmaß, und damit werden sie anfällig unter der Kontrolle mayas zu kommen, welche mächtiger als die atmas ist.

Laut Shankar-Acharya waren die Fragen vom Ursprung des Universums und dem Wesen der Illusion unbeantwortbar und unerklärbar.
Für Shankara-Acharya mukti, oder Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod war alles; über eine Beziehung mit dem Herrn in der spirituellen Welt war überhaupt nicht die Rede.

Der grosse Acharya nahm diese Position ein, um den Grundstein für die Wiederbelebung des Vedischen Wissens zu setzen.

Auf seinen Reisen in Südindien hatte Shankara-Acharya eines Tages die Gelegenheit, mit einem berühmten Gelehrten aus Mahismati, namens Mandana Mishra, "dem Juwel unter den Gelehrten", zu diskutieren
Mandana, der niemals eine Niederlage hinnehmen musste, eröffnete die Debatte mit der Behauptung: [color=red]"Ich akzeptiere die Autorität der Veden. Sie lehren hauptsächlich, dass Vortrefflichkeit erreicht werden kann, indem man die vorgeschriebenen Rituale in der vorgeschriebenen Weise durchführt. Jemand, der diese Rituale durchführt, wird in den Himmel kommen und in der Gesellschaft von Indra und den himmlischen, jungen Mädchen weilen. Wenn das Verdienst erschöpft ist, kehrt er zur Erde zurück, damit er weitere fromme Guthaben, für einen längeren Aufenthalt in der Welt der Götter, ansammeln kann. Die Veden enthalten auch diesbezügliche Vorschriften als Voraussetzung für die Durchführung der Riten." [/color]

Shankara-Acharya erwiderte daraufhin: "[color=red]Ich akzeptiere die Autorität der Veden auch. Ihr Hauptzweck ist jedoch dieser: Brahma allein ist real, diese phänomenale Welt ist eine Täuschung, und die individuelle Seele ist mit dem brahma identisch. Die Teile der Veden, die die Rituale betreffenden Beschreibungen und Vorschriften enthalten, sind dem hauptsächlichen Teil, der das Wissen vom Selbst und wie man es erlangt behandelt, untergeordnet. Rituale können nur zu karma, sowohl gutem als auch schlechtem, führen, das einen davon abhält, Selbstverwirklichung zu erreichen. Das einzige Ziel der Veden ist brahma[/color]."

Shankar-Acharyas war eine Inkarnation Shivas, der die ganze Wahrheit kannte, aber aufgrund der Umstände zu der Zeit, konnte er nicht direkt Hingabe als die höchste Errungenschaft verfechten.
Bevor er diese Welt verliess, sprach Shankara-Acharya diese letzten Worte die er vorher in einem schönen Gebet "Verehrt Govinda" verfasste:

bhaja govindam, bhaja govindam
bhaja govindam mudhamate
samprapte sannihite kale
na hi na hi rakshati dukrinyakarane


"Verehrt Govinda, verehrt Govinda, o ihr Narren, verehrt einfach Govinda.
Die Grammatikregeln die ihr beherrschen wollt, werden euch zur Zeit des Todes nicht helfen."

Govinda ist ein Name der Krishna aufgrund seiner Liebe für die Kuhhirtenmädchen (go-pis) die Kühe (go) und die Brahmanas (go)bekommen hatte.
Hiermit bettet Shankar-acarya, Krishna in diesem süßen Aspekt.
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